Aragorn

Hier können unsere Träumerchen, die 10-13 Jahre alt sind, ihre Träume erzählen.

Aragorn

Beitragvon Andromeda » Fr 8. Mär 2013, 07:00

Hallo,

heute kann ich mich mal wieder an einen Traum erinnern:

Ich war Aragorn und bin vom guten Land in das böse gezogen, zu einem Grab mit ganz vielen Leichen. Dabei musste ich bei Sourons Auge vorbei. Das habe ich geschafft. Wir kamen an dem Grab an. In dem Grab sollten ganz viele Schätze liegen. Ich habe als Vorgeschichte von dem Grab gesehen, dass eine Frau und 2 oder drei Kinder in das Grab gingen und dass das Volk trauerte. Es sah wie eine Lebendbestattung aus.
Das Grab war eine Steinplatte auf dem Boden mit einem Muster, an das ich mich nicht mehr erinnere. Ich habe die Steinplatte zur Seite geschoben und bin in das Grab hineingegangen. In dem Grab waren ganz viele Kisten. In der ersten Gold, dann noch mehr mit Gold und dann eine Kiste mit Saphiren und Edelsteinen und dann noch eine Kiste mit Saphiren, Edelsteinen und Diamanten.
Meine Begleiter ging gleich mit mir in das Grab.
Ich nahm mir einen Diamanten und dann kamen die anderen zu mir. Und irgendjemand oder ich haben gesagt "noch dreizig Sekunden, bis sie ankommen". Dann war ich ganz egoistisch, als sie auch was von den Diamanten wollten, habe ich sie alle niedergemetzelt.

Dann bin ich wieder in das gute Land gegangen und dort waren Orks und es war Krieg. Ich bin in das Krankenhaus von meinem Dorf gegangen. Dort war ein Arzt, der einem Mann die Wirbelsäule repariert hat (er hat den Körper nach hinten gedrückt und die Wirbelsäule wieder geradegerückt. Als ich reinkam machte es gerade Knack und der Mann war geheilt.

Dann habe ich zwei Engel gesehen. Jemand hat mir gesagt, das seien die Eltern von der Familie in dem Grab. Ich bin den Engeln gefolgt, die sind in den Wald neben dem Dorf gegangen. Es war ein dunkler Tannenwald. Dort war ein böser "Nazgul", der hatte einen rautenförmigen Mund und man konnte seine Gedärme sehen, er hatte eine Schutzhaut und eigentlch bestand er nur aus dem Mund und den Gedärmen und der Mantelschutzhülle.

Ich habe gefragt, ob er wieder gut werden will und nach einer Zeit hat er ja gesagt. Dann war ich die Engel und bin durch die Blutröhren gegangen und war am Herz und habe das Herz und die Blutröhren wieder glücklich gemacht. bin um das Herz herum und hindurchgegangen und war in einer riesigen Bluthalle. die sah traumhaft, das Blut floss durch die Halle und in der Mitte war eine Muskelsäule. Es sah total schön.
Nach der Reinigung standen wir in einer Gefängzelle, die aber nicht mehr bewacht wurde und aus der man rausgehen konnte

Ich bin dann wieder zurück zum Dorf geflogen. Da waren noch die Orks, die haben mich beleidigt: "Du Schwächling" und Ich habe erzählt, dass ich an Saurons Auge vorbeiging und dass ich den Nazgul auf die gute Seite bekehrt habe. Dann war ich nicht mehr Aragorn, sondern Andromeda.

Dann lag ein Überraschungsei auf dem Boden, das war groß wie ein Fußball und sehr schwer. Beim Versuch, das aufzuheben, ist mir die Alufolie gerissen und das Ei ist wieder hingefallen. Dann habe ich das Ei nochmal genommen und die Orks haben gelacht. Dann habe ich das Ei nach denen geworfen, es flog aber nicht allzuweit. Ein Ork mit einem Lastkarren hat versucht, mich zu überfahren, aber er ist immer an mir vorbeigefahren. Die Orks bewarfen mich mit Schneebällen, die sehr hart waren. Dann habe ich gedroht, dass ich meinen Bruder herbeirufen. Als ich ihn gerufen habe, wurde ich leider geweckt...

Viele Grüße
Anrdromeda
Andromeda
Träumerchen
 
Beiträge: 4
Registriert: Mo 19. Nov 2012, 20:55
 

Re: Aragorn

Beitragvon Löyly » Fr 8. Mär 2013, 17:13

Hallo Andromeda, daaampfi,

uiuiui, was für ein Abenteuer! :trippel: Da steckt sooooo viel drin, darüber muß ich erstmal nachdenken. :hmm: Ich hoffe, Du hast ein wenig Geduld. ;-) :wart:

Deine Löyly :blume:
'ampf'usche 'on'on 'asachsuu'aa
'ampf'usche 'on'on 'urken'alaaat
Benutzeravatar
Löyly
Abyssdiver
 
Beiträge: 81
Registriert: Sa 4. Sep 2010, 13:21
 
Embleme und Trophäen: 1
Traumstein I

Re: Aragorn

Beitragvon Löyly » So 10. Mär 2013, 20:05

Hallo Andromeda,

dampfi, also gut, ich versuche mal Deinen Traum zu verstehen. :hmm: :glubsch: :grins:

Puh, da ist gleich etwas ziemlich Schwieriges: Was ist gut und böse im Traum? Es gibt verschiedene Gründe, warum etwas böse sein kann. Es kann sein, daß Dir jemand wehgetan hat oder Dir auf andere Weise Schaden zugefügt hat. Oft sind das Personen, die einem gar nicht wehtun wollen, z.B. die Eltern oder die Geschwister. Du weißt das natürlich auch, wenn Du wach bist, deswegen nimmst Du es ihnen meistens nicht krumm. Aber im Traum ist das anders. Da guckt der Traum mit einem Vergrößerungsglas auf die Verletzung und sieht in demjenigen, der sie Dir zugefügt hat, eine ganz böse Person. Das ist wie der Moment, in dem Du Dich ganz doll ärgerst über jemanden, der etwas Gemeines zu Dir gesagt hat, in diesem Moment würdest Du ihn am liebsten zum Mond schießen. Und genau dieses Gefühl sieht in diesem Moment alle lieben und guten Eigenschaften des anderen nicht, sondern nur die verletzenden und gemeinen Eigenschaften. Du kannst also davon ausgehen, daß zum Beispiel Sauron oder die Orks in Wahrheit jemanden aus Deiner Familie oder Deinem Freundeskreis darstellen, aber eben nur die Seite, die Du nicht magst und die Dir wehtut. :teig:

Dann gibt es noch eine andere Art von Bösewichten in Träumen. Das sind Eigenschaften und Wesenszüge von Dir selbst, die Du als böse betrachtest. Meistens hält man Eigenschaften von sich selbst für böse, weil andere Leute sie für unerwünscht halten. Diese Leute sind vor allem die Eltern, aber auch Lehrer und andere, die Dir etwas beibringen und Dich erziehen wollen, aber auch 'die Gesellschaft' allgemein. Diese Eigenschaften können solche sein, die Du auch für böse halten würdest, z.B. wenn Du jemanden ganz ohne Grund verletzt. Aber oft sind da auch Eigenschaften dabei, die Du eigentlich gern hast und gut finden würdest, wenn sie nicht von anderen für falsch gehalten werden würden. Also, mal ein ganz plattes Beispiel, nur um das zu veranschaulichen: Nehmen wir mal an, Du liebst Süßigkeiten über alles und würdest Dich am liebsten davon ernähren. Das hälst Du natürlich in keiner Weise für böse, es macht Dir ja Spaß. :grins: Aber Deine Eltern sagen Dir immer wieder, daß Du auch andere Sachen essen mußt und daß zu viele Süßigkeiten ungesund sind. So bekommst Du allmählich das Gefühl, daß Süßigkeiten zumindest teilweise etwas Schlechtes und Falsches sind, also ist da irgendwie was Böses dran, wenn Du sie ißt, auch wenn Du das ursprünglich gar nicht so gesehen hast. :glubsch:

Puh, dampfi, ist das kompliziert, ich hoffe, Du verstehst, was ich meine. Sooo, und jetzt kann ich versuchen, Deinen Traum zu erklären. :dicht:

Du bist Aragorn, ein mutiger, geheimnisvoller Mann, von dem niemand weiß, daß er in Wahrheit ein König ist. Du willst zu einem Grab, aber dafür mußt Du an Saurons Auge vorbei. Das ist der Wächter, der darauf aufpaßt, daß alles, was in Dir als böse betrachtet wird, auch schön im Land des Bösen bleibt. Es gibt dafür auch einen Namen, der viel harmloser klingt: das Gewissen. Das Gewissen ist der Aufpasser, der darauf achtet, daß Du all die Regeln und Vorschriften, die Du im Laufe Deines Lebens lernst, auch einhälst (so wie das mit den Süßigkeiten, dampfi). Natürlich ist das Gewissen sehr wichtig, denn ohne es könnte man gar nicht so gut mit anderen Menschen zusammen leben. Man muß ja irgendwoher wissen, was im Umgang mit anderen Menschen richtig und falsch ist. Aber hier im Traum ist nur die böse Seite des Gewissens gemeint, also die Seite, die Dir Sachen verbietet, die für Dich eigentlich einmal gut und richtig waren. Deswegen waren auch alle traurig, als die Frau und die Kinder lebend ins Grab gingen, denn da wurden Wünsche, Bedürfnisse und Eigenschaften von Dir begraben, die Du sehr geliebt hast, die aber von anderen Menschen für böse und schlecht gehalten wurden. Das Auge Saurons gehört also sehr wahrscheinlich einem Deiner Eltern, vielleicht auch beiden, denn die sind ja hauptsächlich für Deine Erziehung verantwortlich. Aber nicht erschrecken deswegen, Träume übertreiben oft sehr, weil sie eben alles durch eine große Lupe angucken. Du mußt also immer im Hinterkopf behalten, daß hier nur ein ganz bestimmter Teil Deiner Eltern angeguckt wird, der in Wahrheit vielleicht gar nicht so groß und böse ist, wie er hier aussieht. :fliegaetsch:

So, was jetzt kommt, ist noch viel schwieriger zu verstehen, als das mit dem Guten und dem Bösen. :wirr: Wenn Du etwas nicht kapierst, frag am besten Firlefunke, die kann Dir das bestimmt auch nochmal erklären - falls sie es versteht. :lach: Im Grab sind also viele Deiner Wünsche und Eigenschaften begraben, die Du einmal geliebt hast. Deswegen liegen da auch so viele Schätze, denn sie waren Dir sehr wertvoll und sind immer noch wertvoll, auch wenn sie jetzt im bösen Land begraben liegen. Du fragst Dich vielleicht, warum die für Dich so wertvollen Eigenschaften da begraben liegen, und der Traum beantwortet diese Frage. Denn in dem Moment, wo Du den Diamanten in die Hand nimmst, passiert etwas Magisches. Du verwandelst Dich, denn Aragorn ist ja ein sehr gesitteter Mann, der nicht einfach so andere Leute niedermetzelt. Du wirst zu einem Menschen, der alles für sich haben will und niemandem sonst etwas gönnt. Und das ist jetzt etwas, was wirklich schwer zu erklären ist. Denn Du machst hier gleichzeitig eine Zeitreise in Deine Vergangenheit, als Du diese Eigenschaft tatsächlich hattest, als Du also wirklich jemand warst, der alles für sich haben wollte. '30 Sekunden', das deutet auf ein Alter von drei Jahren hin. Da staunst Du, was? Jaja, mit drei Jahren sind sehr viele Kinder so, das ist stinknormal. :ups: Sie haben das Gefühl, alles gehört ihnen und niemand sonst soll davon etwas abhaben. Das ist aber eigentlich nicht böse, mit drei ist man ja noch so klein, da versteht man so vieles noch nicht. Die Eltern versuchen dann, dem kleinen Kind beizubringen und zu erklären, daß ihm leider doch nicht alles gehört und daß es gar nicht gut ist, andere deswegen 'niederzumetzeln', sie also anzuschreien, ihnen ihr Spielzeug wegzunehmen usw. ;-) Das ist schon ein richtiger Kampf (=der Krieg, den Du dann im Traum erlebst), der da ausgefochten wird, und leider kommt es dabei oft zu Mißverständnissen und das Kind denkt, daß es böse ist, wenn es etwas für sich alleine haben will. Und dann wird alles, was es als böse erkennt, ins Land des Bösen verbannt und dort zum Beispiel begraben, auf alle Fälle aber vom großen Auge dort bewacht. :frech:

Jetzt wunderst Du Dich vielleicht: einerseits ist es falsch, alles für sich haben zu wollen, und andererseits sind das Eigenschaften und Wünsche, die für Dich sehr wertvoll sind? :hm: Beides ist richtig. Komisch, ne? :smile: Aaalso, ich versuche das nochmal zu erklären. Stell Dir vor, diese Eigenschaft, alles für sich haben zu wollen, wäre ein riesiger Mähdrescher. Als kleines Kind weißt Du noch nicht, wie man einen Mähdrescher richtig benutzt. Du hast ihn mit drei Jahren gerade erst entdeckt und irgendwie durch ein großes Glück herausgefunden, wie Du ihn anwerfen und damit herumfahren kannst. Du fährst also munter drauflos und der Mähdrescher erntet alles, was ihm unter die Hand - ähhm ich meine unter die Haspel kommt. Alles, was ihm in die Hand - ich meine in die Haspel fällt, erntet er und tut es zu seinem Erntegut. Du fährst also mit Deinem Mähdrescher über Wiesen, Felder und Wälder, egal, wem die gehören, und nimmst alles mit, was Du kriegen kannst. Erkennst Du jetzt schon, was daran wertvoll ist und was daran sozusagen böse ist? Das Wertvolle ist die immense Kraft und Fähigkeit, mit der Du für Dich Nahrung und andere wichtige Dinge des Lebens ernten und zu Deinem Eigentum machen kannst. Das 'Böse' ist nicht der Mähdrescher an sich, sondern Dein Unwissen, weil Du nicht weißt, was Dir gehört und was anderen gehört. Als dreijähriges Kind ist das soooo schwer zu verstehen. Also sperrst Du den Mähdrescher lieber weg, weil alle immer nur rumgeschimpft haben, wenn Du damit fröhlich über sämtliche Wiesen, Felder und Wälder gefahren bist. Aber jetzt - also heute - bist Du ja schon fast ein König, ein geheimer König. Und der kennt sich inzwischen richtig gut aus und weiß, was ihm gehört und was nicht. Deswegen ist es wichtig, den Mähdrescher wieder herauszuholen und zu benutzen! :ja: Es ist also wichtig, alles, was in dem Grab ist, wieder herauszuholen, denn da sind wichtige und wertvolle Wünsche, Fähigkeiten und Kräfte drin. :ok:

Puh, jetzt ist es schon spät. Ich glaube, ich schaffe es heute nicht, den ganzen Traum zu erklären, dampf. :schwitz: Träume sind eben ganz schön kompliziert, wenn man sie noch nicht so gut kennt. Man muß da erst einmal eine Menge lernen, bis man sie richtig verstehen kann... :pc: Ich denke, Du hast jetzt genug zum Nachdenken, morgen oder übermorgen beschreibe ich Dir den Rest. Ich glaube, der ist dann auch nicht mehr ganz so schwierig. :grins:

Dampfi, ich knuddel Dich ganz doll,
Deine Löyly :knautsch:
'ampf'usche 'on'on 'asachsuu'aa
'ampf'usche 'on'on 'urken'alaaat
Benutzeravatar
Löyly
Abyssdiver
 
Beiträge: 81
Registriert: Sa 4. Sep 2010, 13:21
 
Embleme und Trophäen: 1
Traumstein I

Re: Aragorn

Beitragvon Firlefunke » Di 12. Mär 2013, 18:57

Spannender Traum, lieber Andromeda,

besonders die Sache im Herz hat mich auch fasziniert (Bluthalle).

Liebe Grüße
Firlefunke
Zuletzt geändert von Firlefunke am Di 12. Mär 2013, 22:54, insgesamt 1-mal geändert.
Wandelt auf dem Weg des erfrischenden Wassers
Benutzeravatar
Firlefunke
Abyssdiver
 
Beiträge: 383
Registriert: Do 23. Sep 2010, 20:39
 
Embleme und Trophäen: 8
Falke Traumstein I Traumrad Kaos Pionier
Magische Wesen Trance Automatisches Schreiben

Re: Aragorn

Beitragvon Andromeda » Di 12. Mär 2013, 22:52

Hallo Löyly,

danke für den Anfang der Erklärung. Ich kann was damit für mich anfangen. :zwins:

Ich muss jetzt bald ins Bett.

:gaehn:

Dein Andromeda
Andromeda
Träumerchen
 
Beiträge: 4
Registriert: Mo 19. Nov 2012, 20:55
 

Re: Aragorn

Beitragvon oYo » Mi 13. Mär 2013, 17:44

Hallo Andromeda,

das freut mich, daß Du mit Löylys Deutung etwas anfangen kannst. Die hat mir eben im Vorbeigehen gesagt, daß Dein Traum noch nicht fertig gedeutet ist, und hat sich dann mit ihren Kopfhörern und ihrer Lieblingsmusik in ihr Nest verzogen. :break: Tja, ich denke, sie will mir damit durch die Blume sagen, daß ich Deinen Traum zuende deuten soll. :lach:

Ich fasse nochmal kurz zusammen:

Du, Aragorn, der Mann, der zum König bestimmt ist (laut Herr der Ringe natürlich :grins: ), machst Dich auf den Weg ins böse Land, um dort wertvolle Wünsche und Fähigkeiten zurückzuholen, die einst dort begraben wurden. Kaum berührst Du den Schatz, passiert etwas Magisches. Du wirst zurückversetzt in die Zeit, als die Schätze und die Menschen, die Deine Wünsche und Fähigkeiten von damals symbolisieren, ins böse Land verbannt und dort begraben wurden. Das ist übrigens fast immer so, wenn man alte verbannte Seelendinge wieder aktivieren möchte, dann muß man sie genau an der Stelle abholen, wo sie damals verbannt oder begraben wurden. :weih:

So reist Du also in diese Zeit zurück und bist jetzt ungefähr drei Jahre alt. In dieser Zeit hast Du einen heftigen Kampf mit Deinen Eltern und Geschwistern ausgefochten, in dem es darum ging, daß Du dachtest, alles gehört Dir - was ja überhaupt erst zu dem Kampf geführt hat. Zwar hast Du ganz bestimmt in diesem Kampf viel gelernt und auch verstanden, was wem gehört usw., aber ganz ohne Verluste ist der Kampf nicht verlaufen, denn als Folge entstand ja jenes Grab. Aber jetzt bist Du zurückgekehrt und hast Dein Wissen aus der Gegenwart mit in die Vergangenheit genommen. So kannst Du nun Deine Vergangenheit verändern und verhindern, daß das Grab im bösen Land überhaupt erst entsteht! Ist das nicht toll? Zeitreisen funktionieren nämlich im Traum sehr wohl, und was Du auf der Zeitreise veränderst, wirkt sich dann natürlich auch auf die Gegenwart aus. :ok:

Du befindest Dich jetzt also mitten im Krieg, den Du mit drei Jahren gegen die Orks austrägst, die Orks stehe hier für die schwierigen Anforderungen an Dich zu verstehen, daß nicht alles Dir gehört. Jetzt machst Du Dich daran, die Vergangenheit zu verändern. Der Mann mit der verletzten Wirbelsäule steht für den Anteil in Dir, der damals den Kampf verloren hat. Die Wirbelsäule wird mit einem deutlichen Knack geheilt, und jetzt hat dieser Anteil wieder ein Rückgrat, kann also für sich selbst einstehen, seine Meinung gegenüber anderen vertreten und verteidigen. Das ist wichtig, denn wenn Du Dein eigener Herr und König werden möchtest, mußt Du ja für Deine Wünsche und Vorhaben 'gerade' stehen können. :ja:

Dann siehst Du die Engel, sie sind die Eltern, bevor sie ins Grab gegangen sind! Natürlich stehen die Engel auch für Deine wirklichen Eltern, nämlich für die Seite Deiner Eltern, die Du damals als beschützend, helfend, lieb und gut erlebt hast. :engel: Sie führen Dich an die Quelle des Übels, zum Nazgul im Tannenwald. Der Tannenwald steht für Finsternis und Verwirrung. Der Nazgul ist ein Traumsymbol für das große, schreckliche Mißverständnis, das damals dazu geführt hat, daß die Engel und ihre Kinder ins Grab gehen mußten. Du erinnerst Dich, was Löyly geschrieben hat? Das Mißverständnis war, daß Du damals dachtest, Du müßtest Deinen Wunsch nach Besitz begraben (also den Mähdrescher wegsperren), weil der angeblich böse war. Du hast damals also etwas nicht ganz verstanden, man sagt auch, man hat etwas nicht verdauen können. Deswegen besteht der Nazgul auch fast nur aus Mund und Gedärm, weil er nämlich mit der Verdauung nicht klarkommt. Er ist sozusagen vergiftet von dem Glauben, Du hättest mit Deiner 'Habgier' etwas Böses in Dir. :urks:

Man kann sich im Traum in alle Personen verwandeln, von denen man träumt, denn sie sind alle ein Teil von Dir. Also kannst Du jetzt die Engel sein und das Mißverständnis aufklären, indem Du den Nazgul glücklich machst, sein Blut und sein Herz vom Gift des Mißverständnisses reinigst und ihn somit aus dem Gefängnis des Mißverständnisses befreist. Toll, damit hast Du Deine Mission erfüllt und Deine Vergangenheit verändert und geheilt. Mir gefällt dieser Teil des Traums auch total gut, diese Bluthalle ist soooo schöööön. :mm: :herzrot: Und übrigens, ein Nazgul ist ja auch ein König, ein sehr alter noch dazu. Wenn Du also Dein eigener König sein willst, dann sind seine Fähigkeiten für Dich sehr hilfreich. :ja:

So, nachdem Du also Dein Rückgrat in dieser Angelegenheit wieder gerichtet hast und das Mißverständnis geheilt ist, geht es jetzt wieder in den Kampf. Denn auch wenn Du jetzt weißt, daß Du nichts Böses getan hast, so ist es für einen Dreijährigen immer noch sehr schwer, mit den Anforderungen der Eltern und Geschwister zurechtzukommen. Diese sind nach wie vor als Orks da, die Dich beleidigen und Dich Schwächling nennen. Der Traum testet hier natürlich auch, wie Du jetzt nach der Heilung mit der Situation klarkommst und was Du tust. Schließlich geht es ja darum, wirklich alles zu heilen und zu stärken. Solltest Du also dennoch gegen die Orks verlieren, dann gäbe es da vielleicht noch etwas zu heilen, was der Traum übersehen hat. :lupe:

So, Du jedenfalls bist jetzt Du, und Du stehst für Dich ein, kannst mit Stolz von Deiner Heldentat berichten. Sieht so aus, als wäre der Haupttest damit bestanden. Denn jetzt bekommst Du als Belohnung ein Überraschungsei! Das ist natürlich so groß wie ein Fußball, weil Du immer noch drei Jahre alt bist, da wirkt so ein Überraschungsei viel größer. Es ist sehr schwer, das heißt, es ist gewichtig und damit sehr wichtig für Dich. In dem Ei ist etwas Neues für Dich, es steht für einen neuen Anfang, aus dem etwas Überraschendes entstehen wird. Klar, Du hast Deine Vergangenheit verändert, in dem Ei befindet sich Deine neue Zukunft (also eigentlich Gegenwart von heute), die sich erst entwickeln muß. Sowas braucht nämlich auch meistens nochmal ein paar Tage bis mehrere Wochen Zeit. :trippel:

Du verstehst Deine neue Zukunft als ein wichtiges Argument, das Du den Orks vor die Füße wirfst. So nach dem Motto: "Schaut erstmal, wie ich mich weiterentwickeln werde! Dann werdet ihr mich nicht mehr beleidigen!" Naja, so wirklich weit werfen kannst Du Dein Argument noch nicht, aber das macht nichts, denn die größte Last des Kampfes (=der Ork mit dem Lastkarren) trifft Dich schon nicht mehr. :ok: Aber die Schmähungen der Orks fühlen sich an wie harte Schneebälle, das sind kalte, gefühllose Vorwürfe (so fühlst Du es zumindest als Dreijähriger). Aber Du hast ja noch einen großen Bruder, der hat diesen Kampf ja auch durchgestanden und kann Dir jetzt bestimmt gegen die Orks beistehen. Der große Bruder steht tatsächlich für Deinen großen Bruder, meint aber gleichzeitig auch Dich selbst als älterer Mensch, also aus der heutigen Gegenwart. :-)

Ein ganz schön aufregender Traum, der auf Deinem Weg zum König sehr wichtige Dinge und Fähigkeiten geheilt und zurückgeholt hat. Toll, Du kannst stolz auf Dich sein. :bravo:

*knuddel* Deine oYo :hug:
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben

Re: Aragorn

Beitragvon Löyly » Mi 13. Mär 2013, 18:03

Dampfi, habe ich was verpaßt? :glubsch:

Dampf, oh, der Traum ist ja schon gedeutet. :hops: Hallo Andromeda, ich freu mich, daß Du mein Geschreibsel verstanden hast. :hmm: :grins: Dann wünsch ich Dir ganz viele neue schöne Träume...

:sterne: Deine Löyly
'ampf'usche 'on'on 'asachsuu'aa
'ampf'usche 'on'on 'urken'alaaat
Benutzeravatar
Löyly
Abyssdiver
 
Beiträge: 81
Registriert: Sa 4. Sep 2010, 13:21
 
Embleme und Trophäen: 1
Traumstein I


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron