sterben und wiederbelebt werden, Auto fahren ohne Auto

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sterben und wiederbelebt werden, Auto fahren ohne Auto

Beitragvon sequana » Sa 20. Sep 2014, 08:15

Hallo!

Ich bin heute Nacht in meinem Traum gestorben. Ich war bei meiner Mutter zu Besuch und bin dort einfach auf dem Sofa sitzend an Herzversagen gestorben. Meine Mutter war furchtbar traurig, aber ich konnte im Krankenhaus wiederbelebt werden, allerdings erst ein paar Tage später. Ich war sehr traurig über meinen Tod als ich wieder lebendig wurde. Ich war dann wieder bei meiner Mutter und wir unterhielten uns darüber. Plötzlich fragte ich mich warum mein Herz einfach versagt hatte und bekam Angst, einen angeborenen Herzfehler zu haben und vielleicht bald wieder sterben zu müssen. Dann beruhigten meine Mutter und ich uns aber gegenseitig, dass die Ärzte es bestimmt "repariert" hätten bevor sie mich wiederbelebt haben.

Nächste Szene: Ich bin auf der Arbeit und komme gerade mit dem Auto meines Mannes auf den Hof gefahren. Die Leute gucken mich komisch an und plötzlich merke ich, dass ich nur mit Lenkrad und Pedalen fahre, ohne das eigentliche Auto. Dann sehe ich das Auto auf einem Berg am Waldesrand stehen, wo ich vermutlich vorher spazieren war. Ich lache darüber dass ich das fehlende Auto gar nicht bemerkt habe und wundere mich, dass ich trotzdem so schnell fahren konnte, selbst ohne Motor.

Traum vorbei.

Das mit meinem eigenen Tod hat mich sehr erschüttert, sowas hab ich das letzte Mal geträumt als ich ein Kind wwar und danach nicht mehr. Immer nur kurz vorm Tod, aber nie bis es wirklich passiert ist.

Liebe Grüße
Sequana
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Re: sterben und wiederbelebt werden, Auto fahren ohne Auto

Beitragvon oYo » So 21. Sep 2014, 14:47

Hallo Sequana,

Du meine Güte, was für ein Bild (das mit dem Auto), ich hab mich scheckig gelacht. :lach: Aber zunächst zum Tod: der Tod in Träumen steht allermeistens schlicht und einfach für das Ende von etwas. Gerade, wenn Menschen sterben, dann geht es um die Beziehung zu ihnen. So geschieht es manchmal, daß man von Tod eines Freundes träumt, weil die Freundschaft zu ihm 'gestorben' ist. Vielleicht sogar nur ein bestimmter Teil der Freundschaft, z.B. eine unbeschwerte Fröhlichkeit, die durch die Veränderungen der Jahre nicht mehr existiert.

Ich vermute, in Deinem Traum ist Deine Mutter ein früherer Aspekt von Dir, also Du, wie Du vor einiger Zeit oder sogar vor vielen Jahren warst. Du träumst also aus dem Gefühl der heutigen Sequana heraus. Es kann natürlich auch sein, daß wirklich Deine Mutter gemeint ist, das wirst Du aus dem Deutungszusammenhang sicherlich erkennen.

Der Traum handelt von etwas, was Du einmal erlebt hast: Du hast eines Tages, relativ plötzlich und schnell, den Bezug zu Deiner Mutter bzw. zu Dir selbst, wie Du vorher warst, verloren. Dein Herz hat einfach versagt, Deine Liebe zu dem, was Du vorher getan hast und was Dich vielleicht bis zu einem gewissen Maß ausgemacht hat, hat 'versagt'. Dein altes Ich/Deine Mutter war darüber sehr traurig und als Du nach einiger Zeit Deine Beziehung, Dein Herz und Deine Liebe zu diesem Früheren/Deine Mutter wiederbeleben konntest, konntest auch Du diesen Verlust spüren. Jetzt fragst Du Dich vielleicht, ob das ein angeborener 'Herzfehler' ist, ob Du also vielleicht von Deinem Grundcharakter her dazu neigst, plötzlich Deine Liebe zu verlieren, so daß eine schöne Beziehung sterben muß. Aber nein, Ihr beruhigt Euch, das wird nicht noch einmal passieren. Dieser 'Fehler' ist repariert. :ok:

Die Szene mit dem Auto ist eigentlich leicht zu verstehen. Das Auto Deines Mannes, da könnte es um Deinen männlichen Aspekt gehen, der bei Deiner Arbeit möglicherweise etwas präsenter ist als sonst. Darüber haben wir uns neulich schonmal unterhalten. :lupe: Ein Auto steht für die Motivation und die Kraft, mit der man Dinge anpackt. Ist man mit dem Fahrrad unterwegs, dann tut man sehr viel aus Eigenantrieb und muß recht viel Kraft investieren. Mit einem Auto ist die Motivation aber so groß, daß die Dinge wesentlich leichter und an vielen Stellen auto-matisch vorangehen. Wie sich herausstellt, bist Du gar nicht so sehr arbeitsmotiviert. Du hast das Steuer wohl in der Hand und kannst durchaus Gas geben, aber Du setzt wirklich nur das Nötigste für die Arbeit ein. Die ganze restliche Motivation will lieber im Wald spazieren gehen. :grinss: Das kann man so stehen lassen oder noch weiter ausdeuten: Du hast viel Motivation, Dich mit den Dingen Deines Lebens und durchaus auch Deines Inneren zu beschäftigen. Naja, aber das alles ist schon okay so, denn Du kommst bei der Arbeit dennoch superschnell voran, auch ohne Motor. Und das ist Dir anscheinden bisher gar nicht aufgefallen. ;-)

Wenn man das in Bezug setzt zum vorherigen Traum, denn die Szenen hast Du ja direkt hintereinander geträumt, dann könnte ich mir vorstellen, daß dieser Mutteraspekt, zu dem Du Deine Liebe wiedergewonnen hast, genau der Teil ist, der seine Motivation oben am Waldesrand stehen hat. :-) Der Traum zeigt Dir, daß dieser Aspekt Dich in keiner Weise verlangsamt, was Deine Arbeit, pragmatische und alltägliche Dinge usw. anbelangt. :)

Ach, jetzt habe ich ja doch wieder eine Full Fudge - Deutung gemacht. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, vorher noch ein bißchen nach Assoziationen zu fragen, um nicht in eine völlig falsche Richtung zu deuten. Naja, dann halt nächstes Mal. :floet:

Lieben Gruß und schönen Sonntag wünsch ich Dir,
oYo :wave: :sonne:
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