Wiederkehrender Traum: im dunklen Bett

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Wiederkehrender Traum: im dunklen Bett

Beitragvon Lateral » So 14. Dez 2014, 03:08

Hallo zusammen,

eigentlich habe ich mich bisher noch nicht oft mit meinen Träumen auseinandergesetzt. Nur einmal habe ich versucht luzide Träume zu haben - was auch beim ersten mal sofort geklappt hat - danach nicht mehr.

Aber jetzt zum eigentlichen Traum, in dem an sich nicht viel passiert.

Ich träume nämlich, dass ich in meinem Zimmer im Bett liege und aufwache - es ist dunkel. Inzwischen habe ich sofort in diesem Augenblick das Bewusstsein, dass ich träume. Um das zu überprüfen versuche ich dann das Licht anzuschalten, was nicht funktioniert. Dann bin ich mir sicher, dass ich träume. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie habe ich dann das dringende Bedürfnis aufzuwachen. Irgendwie fühle ich mich bedroht, obwohl nichts weiter passiert. Ich glaube, dass ich in völliger Dunkelheit liege - zumindest taste ich mich immer zum Lichtschalter. Ich versuche im Traum krampfhaft meine realen Augen aufzumachen, was mir nach einigen Sekunden auch gelingt - ich bin wach.

Als es mit dem Traum anfing, hat es mich noch extrem verwirrt. Ich bin im Traum aufgewacht und habe versucht das Licht an zu machen, was nicht ging - ich war also noch im Traum. Meistens bin ich dann von alleine recht schnell wirklich aufwacht und habe sofort das Licht an gemacht. Weil ich irgendwie unruhig wegen dem Traum war, hab ich das Licht (ist ne indirekte angenehme Beleuchtung) an gelassen und bin schnell wieder eingeschlafen. In der gleichen Nacht kam der Traum wieder. Das Licht war wieder aus. Ich war noch mehr verwirrt, weil ich irgendwie wusste, dass ich das Licht doch an gelassen habe. Ich konnte es nicht einschalten und wache kurz darauf auf - das Licht ist an. Erstmal Verwirrung ob ich jetzt wirklich wach bin, oder nicht. Aber das weiß ich inzwischen, wann ich wirklich wach bin.

In einer Nacht hatte ich das mal drei oder vier mal hintereinander innerhalb von ca 3 Stunden. Bin mir nicht sicher. Jedes mal bin ich im Traum aufgewacht, fühlte mich bedroht und versuchte dann wirklich wach zu werden. In der Nacht bin ich dann aufgestanden, weil ich nicht nochmal den Traum haben wollte, da es sich einfach unangenehm anfühlte. Bin ne Stunde später, nach nem Tee, aber doch wieder ins Bett und hab auch normal geschlafen.

Habt ihr eventuell Tipps wie ich es schaffen könnte in dem Traum die Ruhe zu bewahren? Vielleicht sogar einen luziden Traum daraus zu machen? Schließlich weiß ich jedes mal, dass ich träume. Aber ich versuche dann immer sofort wach zu werden und komm nicht drauf, was anderes zu versuchen. Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass ich in meinem dunklen Zimmer liege ohne Licht und dort ja an sich nichts machen kann, wenn das Anschalten des Lichts nicht geht.

Ich weiß nicht wirklich was ich machen kann, damit der Traum sich ändert oder weg geht, aber aus der "Erfahrung" heraus, hat er sich ja schon geändert. Denn die ersten Male im Traum war ich mir nicht sicher, ob es ein Traum ist. Da bin ich glaub ich aufgewacht ohne irgendein komisches Gefühl von Angst - da wars nur Verwirrung. Inzwischen, wo ich ja weiß, dass es ein Traum ist, hab ich jedes mal dieses bedrückende Gefühl, dass ich jetzt aufwachen muss.

Ich denke ich hab den Traum so ca 2 mal im Monat, wobei ich das nie dokumentiert hab oder so.

Was sind eure Gedanken dazu?

PS: Ich geh jetzt schlafen - bin gespannt was heute Nacht passiert, nachdem ich mich so damit beschäftigt hab :D
Lateral
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Re: Wiederkehrender Traum: im dunklen Bett

Beitragvon Nisola » So 14. Dez 2014, 10:25

Hallo Lateral,

Ich hoffe für dich, dass es diese Nacht besser war. ;) Ich versuche nun auch schon seit einigen Wochen luzide zu träumen, wobei ich oft, genau wie du, weiß dass es nur ein Traum ist. Auch ich finde es schwierig Einfluss auf den Traum zu nehmen, ich habe gemerkt, dass man oft nur kleine Dinge verändern kann, diese jedoch den Traum ganz neu beeinflussen. Ich kann dir ja mal ein Beispiel nennen wie es bei mir letztes Mal geklappt hat: Ich war auch an einem etwas unangenehmen Ort, irgendwo wo es saukalt war und gruselige Kinder standen und da fiel mir plötzlich ein, dass ich nur träume. Da habe ich mich kurz ganz doll konzentriert und mir vorgestellt, eine riesige Welle würde mich packen und woanders hinbringen. Das hat ziemlich gut geklappt, ich konnte mir zwar nicht den Ort aussuchen aber was ich machen wollte, dort am Strand wo ich nun war, schon :sonne: Ein anderes Mal war ich wie du in einem Gebäude und dann fiel mir das wieder ein und weißt du was ich dann gemacht habe? Bin einfach aus dem Fenster gesprungen und davon geflogen :grinss: Das klappt sehr gut. In dem dunklen Zimmer wo du dich immer befindest...gibt es da ein Fenster oder eine Tür? Ich denke du musst von dort "ausbrechen" um den Traum gut beeinflussen zu können. Wenn man erstmal vom Anfangsort fort ist klappt das in den meisten Fällen recht gut. :ja:
Übrigens ein interessanter Trick, dass mit dem Lichtschalter. Habe auch mal gelesen, dass man merkt, dass man träumt, wenn die Uhren z.B nicht mehr richtig funktionieren oder wenn man keine Schrift mehr richtig lesen kann. Bis jetzt bin ich aber noch nicht dazu gekommen diese Proben zu machen.

LG Nisola
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Re: Wiederkehrender Traum: im dunklen Bett

Beitragvon oYo » So 14. Dez 2014, 18:07

Hallo Lateral,

herzlich willkommen hier im Forum! :blume: Die Dunkelheit in Deinem Traum und die Tatsache, dass das Licht nicht geht, bedeuten, dass es etwas gibt, was Du zwar unterschwellig fühlen kannst, was Du Dir aber nicht richtig bewusst machen kannst. Es ist etwas, was Dich anfangs eigentlich nur verwirrt hat. Ich denke, die Bedrohung kommt eher daher, dass es Dir nicht gelingt, sprichwörtlich Licht ins Dunkel zu bringen. Du weißt im Traum, dass Du träumst, Du weißt also, dass Du Dich in einem Zustand befindest, in dem Du einen intensiven Kontakt zu den Dingen hast, die Dir unbewusst oder halbbewusst sind. Der Versuch, ganz aufzuwachen, ist einerseits natürlich eine Art Flucht vor der latenten Bedrohung, andererseits aber auch der Wunsch, dass dieses unbekannte Etwas jetzt endlich 'aufwachen' möge, dass es Dir endlich bewusst wird.

Nisolas Vorschlag, den Raum zu verlassen, ist eine gute Idee. Du könntest versuchen, durch eine Tür zu gehen, die Dich zu einem besseren Verständnis dessen führt, was da im Dunkeln liegt. Du könntest auch den Weg in die andere Richtung einschlagen als die, die Du im Moment nimmst: anstatt aufzuwachen könntest Du wieder tiefer einschlafen. Dabei wirst Du vermutlich die Semiluzidität wieder verlieren, aber das ist in diesem Fall vielleicht auch nötig, um tiefer ins Unbewusste zu gelangen und das Dunkel zu erhellen.

Ob diese Träume mit dem Luziden Träumen direkt etwas zu tun haben, weiß ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass Deine Träume Deine Absicht so verstehen, dass Du Dich bewusst mit ihnen auseinandersetzen möchtest. Und deswegen präsentieren sie Dir etwas, das Du Dir erstmal bewusst machen sollst.

Da Du beim Träumen selbst bisher immer nur an den einen Ausweg gedacht hast, könnte es helfen, einfach tagsüber oder vor dem Einschlafen in diesen Traum hineinzugehen und ihn zu verändern. So veränderst Du tatsächlich etwas in Dir, was Dir vielleicht die Möglichkeit gibt, an dieser Stelle weiterzukommen. :-)

Ich wünsch Dir viel Glück, oYo :zauber:
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Re: Wiederkehrender Traum: im dunklen Bett

Beitragvon oYo » So 14. Dez 2014, 18:11

Oh... fast vergessen...

@Nisola, das mit dem Springen aus dem Fenster ist nicht für jeden geeignet. Dir gelingt es an dieser Stelle zu fliegen. Aber bei manchen Leuten funktioniert das nicht so einfach, sie würden mit einem Sprung aus dem Fenster vielleicht einen Absturz riskieren. Du hast in Deinem Traum wahrscheinlich ein sicheres Gefühl, dass Dir das Fliegen gelingt, deswegen kannst Du Dich darauf verlassen. :ok:

Du hast ja schon ein paar spannende Erfahrungen gemacht mit dem luziden Träumen. :achja:

oYo :wink:
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Re: Wiederkehrender Traum: im dunklen Bett

Beitragvon Nisola » Mo 15. Dez 2014, 16:21

Ja oYo stimmt da hast du vielleicht Recht. Aber wenn man sich ein bisschen darauf konzentriert klappt das eigentlich immer denke ich. Na gut es wäre wohl extrem unangenehm dann einfach auf den Boden aufzuklatschen stimmt schon. Wer weß was dann passiert! Also Lateral, nimm doch besser die Tür :grins:
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