Von Außerirdischen beobachtet

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Von Außerirdischen beobachtet

Beitragvon Firlefunke » Mi 4. Feb 2015, 22:07

Heute hatte ich auch wieder einen sehr bildreichen Traum. (kann man wohl auch wieder sexuell deuten :-), wenn ich die Bilder so betrachte )

Ich war in meiner Wohnung. Sie war Teil des Hauses meiner Kindheit. Allerdings war der Grundriss der Wohnung ein ganz anderer. Es war sozusagen eine neuere Wohnung in dem Haus meiner Kindheit mit der Umgebung meiner Kindheit.
Ich schaute aus dem Fenster und hinten auf der Wiese (der Garten war Teil der Wiese) stand ein technische Gerät. Eine Art Rakete, allerdings war ihr Zweck "Kommunikation". Um damit zu kommunizieren, schoß ich sie hoch in die Luft und sie machte einen riesen Bogen durch die äußeren Schichten der Atmosphäre, bevor sie beim Ziel ankam. Plötzlich kamen von außen ganz viele Leute. Ich musste die Kommunikationsmaschine verstecken. Ich holte sie in die Wohnung und sie war plötzlich ein ziemlich großer Roboter, aber weiterhin mit einer eher phallischen Gestalt.(Also ein definitiv männlicher Anteil). Draußen bauten die Leute Raketen auf, die ähnlich aussahen, aber die dem Angriff dienten.
Ich versuchte den Roboter zu verstecken, aber egal in welche Ecke ich ihn stellte, immer konnte man ihn durch eines der Fenster sehen. Und ich hatte Angst, damit die anderen zu einem Präventivschlag zu provozieren.

Plötzlich wurde mir klar, dass das draußen Aliens waren. Sie versuchten durch die Tür in meine Wohnung zu kommen, aber ich ließ sie nicht hinein. Sie konnten aber durch die Wände hindurchsehen. Sie waren schon im Haus und belegten die Zimmer um meine Wohnung herum. Als mir das klar wurde, habe ich die Perspektive gewechselt und aus Sicht der Aliens von außen in die Wohnung hineingeschaut. Ich war nicht mehr alleine in der Wohnung sondern die Mutter von einer kleinen Familie.

An viel mehr kann ich mich leider nicht erinnern.


Und beim Schreiben fällt mir noch ein anderer Traumschnipsel ein. Ich bin im All gewesen und habe gesehen, wie in einer weit entfernten Galaxie eine Wohnstätte aus Glas in der Nähe einer Sonne gebaut wurde. Es war wunderschön dort und ich konnte sehen, wie perfekt die einzelnen Teile der Glasraumstation sich zusammenfügten. An diesen Ort kehre ich jetzt manchmal in Gedanken zurück, weil ich mich dort gut entspannen kann.
Nachdem ich diese im Bau befindliche Wohnplattform gesehen hatte, bin ich auf der Erde gelandet und habe mich über den sanften Flug gewundert.

Aber jetzt nochmal zurück zu dem Traum oben:
Hier bildet sich wieder der Konflikt ab. Ich habe etwas, was ziemlich cool zu sein scheint, aber ich habe Angst, es zu zeigen. Ich denke, ich muss es verbergen. Dabei kann das jeder andere von Außen sehen, weil die Fenster in meine Seele so groß sind und außerdem für die Augen der anderen das ganz offensichtlich (durchsichtig) ist. Das was ich verbergen möchte, hat etwas mit Kommunikation zu tun. Ich kann damit in sehr hohe Sphären kommen und trotzdem andere Leute erreichen. Aber vielleicht hat es shcon öfter dazu geführt, dass ich dadurch Angriffe ausgelöst habe, die ich unbedingt vermeiden möchte.

Es hat auch irgendwas mit meiner Kindheit zu tun, aber nur äußerlich. Das innere/der Kern ist neuer und begrenzter (nur ein Teil des Hauses). Allerdings spielt der Traum auch teilweise im alten Esszimmer, in dem auch die Tür nach außen (auf einen Flur, wo die Aliens sind) ist, (An der Wand, wo eigentlich niie eine Tür war, Nach Westen Richtung Küche)

Das Esszimmer und die Küche waren eigentlich die beiden Orte, wo bei uns Kommunikation tatsächlich stattgefunden hat.

Interessant ist auch die Möglichkeit der Dissoziation, die ich im Traum ergreife, nämlich dass ich kurz vor dem Aufwachen mir die Szene auch nochmal aus der Perspektive der Aliens anschaue. Ich denke in dem Augenblick zwar, dass die Aliens meinen Roboter gesehen haben müssten, aber ich sehe ihn selber aus der Sicht nicht.

Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein.

einen wasserreichen Abend wünscht
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Re: Von Außerirdischen beobachtet

Beitragvon oYo » Do 5. Feb 2015, 19:24

Huhu Firle,

ist schon wieder spät, deswegen jetzt erstmal ganz kurz: Kommunikation, Weltraum, Aliens - da würde ich gar nicht so sehr in Richtung Sexualität gehen. Ich glaube, es geht da eher um eine Verbindung zur eigenen Spiritualität, zum Himmel, zur Intuition, zum Göttlichen. Du hast also die Fähigkeit, in diese Richtung zu kommunzieren, Kontakt aufzunehmen, aber eine fremde, andersartige Spiritualität (Aliens) verschafft(e) sich auf aggressive und bedrohliche Weise Zugang zu Deinem Inneren...

Vielleicht kannst Du damit ja schon etwas anfangen. Ich geh jetzt etwas zu essen kochen. :hunger:

Schönen Abend wünsch ich Dir, oYo
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Re: Von Außerirdischen beobachtet

Beitragvon Firlefunke » Sa 7. Feb 2015, 15:45

Heyho,

ich habe noch einen ganz ähnlichen Traum gehabt...mal sehen, ob ich den noch wieder auf die Reihe bekomme.

Ich war wieder auf dem Hang eines Berges unterwegs. Ich stand dort mit einem "Kollegen" und wir schauten uns das Schulungsprogramm an. Es gab dort eine Ausbildung zum Kampfeinsatz. Ich sagte, dass das eigentlich nichts für mich ist. Dann bin ich im Traum in einem Waldgebiet gewesen. Die Leute, die an der Ausbildung teilnahmen waren im vorderen gefährlichen Bereich des Waldes und ich war irgendwo an einem geschützten Ort. Als der Morgen dämmerte, wollten wir schauen, wie es den Leuten in der Ausbildung geht. Wir wussten, dass einige bestimmt im Kampf gefallen waren.

Wir kamen also zu ihrem Lager und ich sah sofort, dass zwei gute Freunde von mir (einer war ein etwas dickerer ruhiger Mann), überlebt hatten. Ich fing an, alle freudig zu begrüßen und gab jedem eine Umarmung. Unter anderem waren ein paar Mädchen/mittlerweile Frauen aus meiner Paralellklasse (aus der c) dabei. Die eine war die Tochter von unserem Direx, die andere die Tochter meiner Deutschlehrerin. Auch die umarmte ich. Dann sah ich, dass um unser Lager herum "Feinde" schlichen. Unser Lager war auf zwei Seiten durch eine Wand mit großen Durchbrüchen begrenzt. Sie bot also keinen Schutz. Die "Feinde" waren Kinder.

Ich ging durch einen Durchbruch in der Wand hinter die Wand und da standen eine ganze Gruppe von meinen "Feinden". Aber sie sahen mich nicht sofort. Ich machte "Buh" und erschreckte sie und dann fing ich an mit ihnen zu reden und erreichte sofort, dass sie friedlich waren. Wir schlossen uns alle zusammen. Dann kam jemand und schob mich nach vorn, direkt neben unsere 2. Vorsitzende aus dem Theaterverein. Als ich da vorne stand, spulte bei mir sofort automatisch ein Programm ab und ich begann irgend etwas zu organisieren.

Da war ein Hof mit ein paar Wirtschaftgebäuden. Ich wusste, dass wir jemanden brauchten, der etwas für uns erledigt. Ich ging um den Hof und ein Gebäude herum. An der Straße war eine Kneipe und in der Kneipe war gerade ein alter Mann dabei, bei offener Tür zu kacken. Er grinste mich schief und etwas verlegen an und zog seine Hose hoch. Ich wusste, dass der Mann uns helfen konnte. Er kam mit mir mit und wir waren auf dem kleinen abschüssigen Stück auf einer Straße aus meinem Heimatdorf. (An der Mauer)

Der alte Mann sagte, dass er die Aufgabe nicht selber machen könne, er sei dazu schon zu alt. Aber er wählte eine Nummer, die fast so ähnlich war wie die Nummer der Apotheke (2683 oder so). Er sprach mit den Ärzten des Dorfes und ich lachte und meinte zu jemand anderem, dass nun alles gut laufen würde.

In diesem Traum ähnelte die Situation im Lager von dem Gefühl des "ausgeliefert oder schutzlos" seins der Situation in dem anderen Traum. Das nach vorne geschoben werden fühlte sich so an, als ob ich die Führung übernehmen sollte.

Hmm... jetzt grübel ich mal noch ein bisserl über deine Anregungen, oYo.

Vielen Dank dafür...

Firlefunke
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