Film, Medikamente und Leiche

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Film, Medikamente und Leiche

Beitragvon Carl Jung » Do 18. Jun 2015, 09:37

In meinem Traum sah ich einen Regisseur und einige Schauspieler. Da traten eine Frau und ein Mann hervor und fingen an zu tanzen. Die Frau sagte darauf zum Mann: "Du tanzt nicht schlecht." Dann gab es einen Szenenwechsel: Ich befand mich nun in einem Zimmer und hörte eine Männer und eine Frauenstimme. Ich weiß nicht, ob es dieselben waren die getanzt haben, auf jeden Fall gab der Mann etwas in ein Wasserglas und die Frau sagte dann zu ihm so etwas wie: "Gib nicht zuviel davon hinein." Die genaue Formulierung weiß ich nicht mehr. Dann gab es einen zweiten Szenenwechsel und ich sah eine Leiche am Wasser liegen.

Meine Deutung: Der Film bezieht sich auf meinen Lebensfilm. Die Schauspieler sind die Rollen, in die ich im Leben schlüpfe und diese Rollen sind harmonisch, sonst würden sie nicht miteinander Tanzen. Nun zu dem Zimmer: Das was er hineingegeben hat, sah aus wie irgendein Pulver. Wasser steht für Gefühle oder Reinigung. Pulver könnte man im Sinne von Energie deuten. Energie zur Reinigung von was? Leichen stehen für Wandlungen. Somit ist es klar: Es soll alles ganz sauber sein, sodass die Wandlung problemlos vonstatten gehen kann.
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Re: Film, Medikamente und Leiche

Beitragvon Xephyr » Fr 19. Jun 2015, 15:58

Tanzen ist dann wohl eine harmonische rhythmische Bewegung, die Männer und Frauen zusammen machen. Das kann gut und gerne sogar Sex bedeuten. Und am Ende lobt die Frau den Mann sogar, sehr schön!

Stimmt, da steht: gib nicht zuviel Gefühl hinein. Du hast recht.

In unserem Alltag regiert das Feste, das Unumstößliche, das Konkrete. Dagegen hat Wasser keine Form, ist nicht zu fassen, ist in Bewegung, mal schnell, mal langsam, ist seidenglatt, ist heiter gekräuselt. Wasser wechselt die Farbe. Wasser ist das Verführerische. Und zaubert ein ganzes Arsenal von Nymphen und Nöcken, von Meerjungfrauen und Undinen hervor. Wasser ist Sex. Ist hautnah. Sich verströmen. Eintauchen. Ins Schwimmen kommen. Ertrinken in ozeanischen Gefühlen. Wasser ist Tod.

Okay, also nicht zuviel davon, weder vom Sex noch vom Tod. Da bin ich dabei! :ok:

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Re: Film, Medikamente und Leiche

Beitragvon Carl Jung » Fr 19. Jun 2015, 16:49

Nicht zuviel Gefühl? Sie sagte, dass er nicht zuviel von der Substanz ins Wasser geben sollte. Das Wasserglas sollte sich nicht ändern, nur das was er ins Wasser hineintat. Tod bedeutet nicht Tod, sondern Veränderung. Das heißt was immer das war, was er ins Wasser hineingab, hinderte irgendwie die Gefühle oder so ähnlich.
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Re: Film, Medikamente und Leiche

Beitragvon Xephyr » Sa 20. Jun 2015, 13:21

Stimmt, das hatte ich falsch gelesen. Eine Substanz, die nicht näher beschrieben wird.

Die Wasserleiche ist hingegen sicherlich ein (ab-)gestorbenes Gefühl. Ob Wiedergeburt droht, kann ich nicht sagen. :lupe:

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Re: Film, Medikamente und Leiche

Beitragvon Carl Jung » So 21. Jun 2015, 08:21

Ich würde sagen ja, denn das abgestorbene Gefühl ist das eingefrorene, damals. Ich denke schon, dass das Ganze auf Regeneration abziehlt.
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