Tod nach Erledigung einer Aufgabe

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Tod nach Erledigung einer Aufgabe

Beitragvon JeanneDarc » Do 27. Aug 2015, 20:15

Ich habe den Traum von heute nacht leider nur noch in Fetzen retten können, aber vielleicht kann ja doch jemand was draus deuten.
Das erste was mir auffiel, dass der Traum sehr, sehr realitaetsnah wirkte, und ich nach dem Aufstehen (nach DEM Traum musste ich erst mal kurz aufstehen)
ich echt einige Minuten brauchte bis mir klar wurde dass es nur ein Traum war.

Es war wohl in irgendeiner anderen Welt, in der zwar auch menschliche Wesen lebten, aber es gab dort andere Regeln. So war es zum Beispiel so dass man nach Erledigung von bestimmten Aufgaben in eine Art Sarg gelegt
und dann verbrannt wurde. Soweit ich mich erinnere, sollte ich ein Buch lesen. Ich wollte aber nicht sterben und überlegte mir daher alle möglichen Tricks wie ich das verhindern könnte. Zum Schluss hin kam ich auf die Idee dass ich
doch einfach ins Bett gehen könnte, was ich auch tat. Das Problem war nur, dass, kaum dass ich im Bett lag, das Bett anfing loszufahren als haette es Räder untendran, und in der Wand war eine Art Loch, und mir war irgendwie klar, dass dieses Loch in die Hölle, oder zumindest in die Unterwelt führt. Als ich und das Bett kurz vor dem Eingang zu diesem Underground waren, schrie ich ganz laut "STOP" und dann blieb das Bett auch stehen. Und dann bin ich so quasi von meinem eigenen Schrei wach geworden. ich brauchte danach fast eine Stunde bis ich wieder normal "tickte" (wobei ich das ja nie tue, aber das ist dann ein anderes Thema ;-) )
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Re: Tod nach Erledigung einer Aufgabe

Beitragvon oYo » Fr 28. Aug 2015, 15:25

Huhu JeanneDarc,

uhh, ist das gruselig. Die Deutung, die mir spontan dazu einfällt, ist dann aber gar nicht so furchtbar schrecklich. Ich werd aber auf alle Fälle nochmal weiter drüber nachdenken, ob sich noch andere Deutungsmöglichkeiten anbieten. Der Traum könnte sich um Motivationen und Vorhaben drehen. Wenn man eine Aufgabe erledigt hat, dann ist das Vorhaben erledigt, es stirbt sozusagen. Man könnte auch sagen, wenn man etwas arbeitet, dann bringt man Energie auf, man verbrennt Energie und am Ende ist man erschöpft und die zur Verfügung stehende Ressource (kurzfristig) verbrannt. Die Motivation ist dann natürlich tot, bis man sich ausgeruht hat und seine Aufgaben erneut in Angriff nimmt.

Wenn Du ein Buch liest, dann ist es irgendwann ausgelesen, und das ist oft schade. Das Buch ist sozusagen 'aufgebraucht' oder 'verbrannt', man liest es ja in der Regel nicht sofort nochmal. Das ist ein Verlustgefühl. Und um diesem Verlust aus dem Weg zu gehen, denkst Du, es wäre sinnvoller, das Buch lieber nicht zu lesen. Aber dann passiert es, dass die Leselust nachlässt, sie schläft ein und wird vergessen bzw. verdrängt, droht also ihr Ende in der inneren Hölle des Unbewussten zu erleiden. Das ist also auch nicht wirklich nützlich.

Ein Buch Lesen kann symbolisch dafür stehen, etwas zu lernen, sich mit etwas intensiv zu beschäftigen. Vielleicht spielt der Traum ein wenig mit den seltsamen Gefühlen, einerseits seine Motivation dafür nicht komplett auf einmal zu 'verbrennen', andererseits sie nicht einschlafen zu lassen, weil sie dann genauso verschwindet. :wirr:

Allerdings wüsste ich jetzt nicht, warum das mit so einer Dramatik im Traum verbunden wär. Außer Du kämpfst gerade hart um Deine Motivationen und Deine Vorhaben. :fecht:

Wie gesagt, falls mir noch etwas Passenderes dazu einfällt, schreib ich nochmal. :tip:

Lieben Gruß und schönes Wochenende, oYo :tee:
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Re: Tod nach Erledigung einer Aufgabe

Beitragvon Carl Jung » So 30. Aug 2015, 09:05

Ein Sarg hat meistens mit Tod zu tun, doch du stirbst durch Kremation, diese Kombination scheint auf einen Uebergang hinzuweisen, vor dem du fluechten willst. Du scheinst aber zu scheitern, doch im letzten Moment entkommst du dem Feuer.
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