Kindheitstraum

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Kindheitstraum

Beitragvon sarah » Sa 20. Nov 2010, 17:21

Hallo erstmal =),

ich glaube was Träume angeht könnte ich Bücher schreiben, besonders da viele meiner Träume mir in Erinnerung bleiben.

Jetzt habe ich hier mal so rum geschnüffelt und dachte vielleicht kann man mir etwas zu einem Traum sagen, den ich immer
wieder als Kind hatte.

Wann es Anfing kann ich nicht genau sagen, aber ich weiß, dass ich diesen Traum schon mit 7 oder 8 Jahren hatte.
Immer wieder träumte ich Ihn, für mich damals eine rießen Qual...

Ich war in einer Halle, einem Raum oder einfach einer kleinen Welt, erkennen konnte ich ja nicht viel davon,
denn überall waren eine Art blasen? oder Kästchen.
Man stellte mich vor die Wahl ich sollte mit einer Nadel eines dieser Kästchen oder Blasen, wie auch immer man es nennen mag, zerstechen und dahinter verbirgte sich eine Person, diese musste dann sterben.
Selbstverständlich, traf ich immer eine Person die mir sehr am herzen lag und gegen die Entscheidung konnte ich nichts unternehmen.
Dass ich die Räumlichkeiten oder so nicht genau beschreiben kann, liegt vielleicht auch daran, dass in diesem Traum viel mehr Gefühl als Objekte waren.

Dieser Traum hat mich immer wieder verfolgt, zum Glück nur bis ich 14 oder 15 war.

Jap, ich frage mich schon warum ich das damals immer geträumt habe =/... auch wenn ich jetzt *groß* bin ;), sind das Träume die irgendwie nie in vergessenheit geraten.

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Re: Kindheitstraum

Beitragvon Grenouille » Sa 20. Nov 2010, 18:26

Hallo Sarah!

Auch erstmal willkommen! :wave:

Ich hatte gerade beim Traumlesen ein komisches Bild, also muß ich das gleich schreiben: Ich kenne nur eine Situation, in der man eine Blase aufsticht und dann ein Mensch stirbt, das ist die Abtreibung. :wahh:

Aber - das paßt da ja überhaupt nicht hin. :hm: Sehr seltsam, ich warte dann mal, ob jemand anderem was besseres einfällt! :idea:

Quaaaaak! :froschi:

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Re: Kindheitstraum

Beitragvon oYo » Sa 20. Nov 2010, 19:14

Hallo sarah,

eine ähnliche Assoziation wie Grenouille, aber doch anders. Und zwei Deutungen dazu, wobei die erste vielleicht ein bißchen verrückt ist. ;-)

Mich hat das Bild der Blasen an einen Eierstock erinnert. Darin befinden sich die unreifen Eizellen, sehr sehr viele davon.

Zuerst die 'organische' und vielleicht etwas verrückte Deutung: Mädchen haben bei der Geburt (laut Wikipedia) ein bis zwei Millionen Eizellen, von denen aber bis zur Pubertät viele absterben. Etwa 300.000 bis 500.000 bleiben am Leben und nur 300 bis 500 Stück können im Laufe des Lebens heranreifen. Man könnte den Traum so verstehen, daß Du das Sterben dieser Eizellen unbewußt miterlebt hast. :glubsch:

Die zweite Deutung, die dieses organische Geschehen auf innere Erlebnisse überträgt: Als Kind hast Du viele Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten als 'Eizelle' mit auf die Welt gebracht. Mit 7 oder 8 Jahren kommt man z.B. durch die Schule sehr intensiv mit den gesellschaftlichen Erwartungen und Vorstellungen in Kontakt. Und vielleicht hast Du das so erlebt, daß Du sehr viele Fähigkeiten, Blickwinkel und Gefühle, die Dir am Herzen lagen und die Du gerne von einer Keimzelle zu einem wundervollen Menschen heranwachsen sehen wolltest, aufgrund dieser äußeren Erwartungen aufgeben solltest...

oYo :-)
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Re: Kindheitstraum

Beitragvon Xephyr » Sa 20. Nov 2010, 19:20

Hallo Sarah,

ich muß erst noch ein wenig fragen: hast/hattest du Geschwister? Wenn ja, wie war eure Beziehung als Kinder?


Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Kindheitstraum

Beitragvon sarah » Sa 20. Nov 2010, 22:11

nein... ich bin Einzelkind... bzw. naja ich hätte welche gehabt, leider eine Fehlgeburt und einer ist
an seinem 1. Tag gestorben, jedoch habe ich Ihn halt nie gesehen also auch keine Bindung aufgebaut.
Habe auch einen Halbbruder aber davon erst mit 17 erfahren.

Das mit dem Blasen naja wie ich schon sagte, man kann es Blasen nennen oder Päckchen kann es nicht mehr genau
definieren bzw. konnte es nie, denn es hatte mehr mit Gefühl zu tun als genaues sehen.

vielen dank schon mal dass ihr mir echt versucht ein wenig darüber zu deuten =) freut mich gerade sehr.

sarah
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Re: Kindheitstraum

Beitragvon Blue Moon » Sa 20. Nov 2010, 23:22

Hallo sarah,

erst einmal etwas Allgemeines zu Wiederholungsträumen: Meist wird mehrmals von Dingen geträumt, vor denen man sich entweder fürchtet, die man nicht akzeptiert (meist an oder in sich selbst) oder auch um aus Fehlern zu lernen. Dies geschieht entweder so lange, bis das entsprechende Thema verarbeitet ist bzw. man sich seiner Angst stellt oder das Unmögliche als das Mögliche annimmt. ;-)


Dieser Traum ist ein Vergangenheitstraum, also bezieht sich meine Deutung auch nur auf die Zeit deines Lebens zwischen 8 und 15 Jahren.

Da warst du: In deinen jungen Jahren schon ein starkes sehr betontes Ich. In dir wohnten Hoffnungen, Wünsche und Erwartungen, nicht erfüllt werden konnten.
Es gab sehr viele Verluste, Enttäuschungen und Streit in diesem Lebensabschnitt.

Du und deine Freunde, die du hattest, ihr hattet nie irgendwie wirklich Glück, in dem, was ihr angefangen habt.

Du hattest sehr viele Freunde verloren, fühltest dich enttäuscht, aus Kleinigkeiten wurden handfeste Streitigkeiten. Sehr oft wurden Geheimnisse weitergegeben, die du eigentlich hättest für dich behalten sollen. Ihr habt euch gegenseitig verletzt und auch verletzt gefühlt. Dies geschah bei jeder Freundschaft, die zerbrach.

Du konntest dich aber auch jedes Mal wieder aus solchen Situationen befreien.

Jeder Verlust war das Ende eines Lebensabschnittes für dich, der dir Sorgen bereitete, die du aber wiederum mit Unterstützung anderer überwinden konntest.


Ich hoffe, daß du damit etwas anfangen kannst und ich dir helfen konnte.

Liebe Grüße
Blue Moon

Vieles, was bis heute noch "eigenartig" war, geht im Laufe der Zeit, wenn das erste Erstaunen überwunden ist, in Normalität über, und was einst sonderbar gewesen, integriert sich in den Tagesablauf.

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Re: Kindheitstraum

Beitragvon sarah » Sa 20. Nov 2010, 23:31

darf ich fragen wie du darauf kommst!?
also das mit den Freundschaften und den Geheimnissen oder auch Enttäuschungen?
MIt der Zeit das stimmt, mitlerweile habe ich diese Träume nicht mehr, ich verliere zwar noch immer
Menschen die mir einiges bedeuten in meinen Träumen, aber denke das ist normal.

sarah =)
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Re: Kindheitstraum

Beitragvon Xephyr » Mo 22. Nov 2010, 19:53

Hallo Sarah,

Blue Moon hat deine Frage in ihrer Vorstellung ja eigentlich schon beantwortet:
Blue Moon hat geschrieben:10% die Symbolik (was nur Nebensache ist für mich), mindestens 50% Meditation, 20% Empathie und 20% Telepathie.
Blue Moon's Vorstellung
Manchmal passiert mir das auch, da sehe ich etwas in einem Traum und kann nicht erklären, wie ich darauf gekommen bin. Ich nenne es halt Intuition. :idea:

Das war auch mit den Geschwistern so, ich hatte den Eindruck es hätte Streß gegeben, vielleicht sogar einen Todesfall. Deine Antwort hat mir dann auch geholfen dieses Gefühl besser einzuordnen. Für die Traumdeutung war es also eher nachrangig. Ich finde oYo ist ziemlich nahe gekommen mit ihren Gedanken, so in etwa könnte man den Traum wirklich verstehen. Faszinierend! :lupe:

Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Kindheitstraum

Beitragvon sarah » Mi 24. Nov 2010, 12:49

hallo, erstmal entschuldige ich mich, dass ich so lang nix von mir hören lassen habe ^^
aber hatte einen kleinen Unfall.

Dann nochmal sry hab nicht an Ihre Vorstellung gedacht.
Muss sagen sei es das mit den Freunden oder das bzgl der Geschwister könnte wenn ich so
im nachhinein drüber nachdenke wirklich beides zutreffend sein.

Mit den Freunden ist mir erst gerade eben aufgefallen als ich nochmal hier nachgelesen habe, wir sind damals oft umgezogen.

Mit dem Geschwisterchen, mag sein dass ich das vielleicht wirklich wahr genommen habe =)...

waren zwar andere Menschen meistens meine Mutter oder mein Vater jedoch könnte das gut passen =)...

also danke an euch =)
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Re: Kindheitstraum

Beitragvon oYo » Mi 24. Nov 2010, 14:18

Hallo sarah,

sarah hat geschrieben:hallo, erstmal entschuldige ich mich, dass ich so lang nix von mir hören lassen habe ^^
aber hatte einen kleinen Unfall.


schreib so viel oder so wenig, wie Du magst. Wenn Du keine Zeit oder Lust hast, ist das doch kein Problem. :-)

Unfall ist unschön, hoffentlich nichts Schlimmes. :sad:

Wenn der Traum vom Verlust von Menschen erzählt, dann kann das auch die Befürchtung wecken, z.B. die Eltern zu verlieren. Träume zeigen ja oft nicht nur das, was ist oder war, sondern auch das, was wir uns wünschen, vorstellen oder befürchten. :ja:

Ich habe als kleines Kind oft geträumt, daß meine Mutter meine Hand losläßt und in einem Kreis voller bunter Punkte verschwindet, den ich sehr gruslig fand. Ich blieb allein zurück und bin immer voller Schrecken aufgewacht... :schreck:

oYo :blume:
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