Die wichtige Information

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Die wichtige Information

Beitragvon Chloë » Fr 4. Mär 2011, 18:25

Hallo Ihr,

gestern Nacht hatte ich einen Traum, den ich mir noch nicht deuten konnte. Vielleicht fällt jemandem ja etwas dazu ein? :-)

Ich befand mich auf einer Terasse, wo sich mehrere Leute unterhielten. Ich glaube, das Thema war Coaching. Eine Frau - sie hieß Irene - war sich sicher, daß sie kein Coaching brauche. Ein Typ, der offensichtlich Coach war, wollte das gar nicht einsehen. Ich versuchte gerade, ihm Irenes Argumente klar zu machen: "Irene ist eine Jägerin, sie geht in den Wald, um Tiere zu töten. Nicht mehr und nicht weniger. Wofür braucht sie da einen Coach?" Er antwortete: "Ja, aber was ist mit den Bäumen? Um die muß sie sich doch auch Gedanken machen! Und das kann sie eben nicht, weil sie es die ganze Zeit ignoriert hat!" Darauf ich: "Aber für die Bäume ist doch der Förster verantwortlich. Sie ist nunmal keine Försterin, sondern Jägerin! Wieso willst du ihr ein Aufgabengebiet überstülpen, das sie gar nicht hat?" :schimpf:

Da klingelte mein Handy. Ich ging in den Raum, durch den man auf die Terasse kam. Es war ein mittelgroßes Zimmer mit hellem Teppich, ein Bürotisch stand vor dem Fenster neben der Terassentür, ein paar Schränke und Regale an der Wand. Es war wohl so eine Art gemütliches Arbeitszimmer, das hier Souterrain seinen Platz gefunden hatte. Die Sonne schien warm herein. Mein Papa war am Telefon. Er sagte: "Du mußt eigentlich nur die Zettel in der rechten Schublade durchgucken, da steht alles Wichtige drin." Ich zog die rechte Schreibtischschublade auf und sagte: "Da sind auch noch Fotos..." "Ja, die sind aber nicht so wichtig, nur die Zettel!"

Ich legte auf und räumte die Schublade aus. Die Fotos legte ich ordentlich wieder rein, die Zettel waren so kleine Zettel, die immer mit einem Zahnstocher voneinander getrennt waren, also Zettel, Zahnstocher, Zettel, Zahnstocher. Man kann sich vorstellen, daß wenn man sowas aus der Schublade holt, das recht schnell durcheinander gerät. Ich ordnete erstmal ein paar herumfliegende Zahnstocher wieder in die Schublade (das waren plötzlich erstaunlich viele). Dann wollte ich mir die Zettel anschauen und gucken, was denn da nun für eine wichtige Info draufstehen würde. Mir war klar, daß es nur um einen Zettel ging, auf dem Papa mal eine Notiz gemacht hatte. Diese Notiz war damals in einem ganz anderen Kontext aufgetaucht und machte heute unter der aktuellen Fragestellung (keine Ahnung, um welche Frage es ging) einen ganz neuen Sinn. Jedenfalls war diese Information sehr wichtig. :lupe:

Da kam aber der Lehrer herein, der jetzt Unterricht machen wollte. :glubsch: (Ich weiß nicht, was für ein Lehrer und welcher Unterricht?) Also räumte ich die Zettel wieder in die Schublade (nur sehr widerwillig) und fuhr auch den Laptop runter, der plötzlich auf dem Schreibtisch stand. :tip:

Dann war es der nächste Tag, ich war gerade in einer Stadt unterwegs, als wieder mein Handy klingelte. Diesmal war ein Fahnder oder Detektiv am Apparat, der sich in Papas Arbeitszimmer befand. Ich erinnerte mich plötzlich daran, daß Papa noch am selben Tag (also gestern im Traum) gestorben war - ob durch Unfall oder Mord, das wußte ich nicht so genau. Der Tod machte mich betroffen, und mir war klar, daß die Information, die er mir geben wollte, wirklich wichtig war. Der Fahnder wollte nun von mir wissen, wo er suchen müsse. Ich wollte mit ihm am Telefon darüber nicht reden, sondern lieber vor Ort sein und schauen, wer sich mit der Suche befaßte. :ja:

Schon befand ich mich in einem sehr langen Kellergang, der zu dem Raum führte. Auf dem Weg kamen mir im Abstand von etwa 10 Metern Männer in grauen Anzügen entgegen. Jeder hatte einen Zahnstocher mit einem Fruchtstück darauf in der Hand, also ein Stückchen Ananas, eine Apfelscheibe, eine kandierte Kirsche usw. Als ich den Raum betrat, konnte ich sehen, wie der Fahnder, der mich angerufen hatte, in einem Fruchtjoghurt herumstocherte und die einzelnen Früchte auf Zahnstocher spießte, um sie 'zur Untersuchung' weiterzugeben. Ich sagte zu ihm: "Das ist ganz normaler Fruchtjoghurt. Ehrlich, einfach zum Essen gedacht. Da wirst du keine weitere Information finden." Der Fahnder nahm aber seine Aufgabe sehr ernst und war entschlossen, jedes kleine Detail zu betrachten. Schließlich wußte er nicht, wo er suchen sollte. Ich sagte mehr zum Spaß: "Dann kannst du dich ja auf die Kohlgerichte aus dem Eisfachen freuen. Viel Spaß dabei, jedes Kohlstreifchen einzeln aufzuspießen." Worauf er mit den Augen rollte und antwortete: "Mit den Kohlgerichten bin ich schon fertig!" :glubsch: :laugh:

In dem Raum befand sich noch ein anderer Fahnder, der ständig irgendwelche zynischen Bemerkungen machten. Ich vertraute ihm nicht, hatte das Gefühl, daß wenn er die Information finden würde, er ihre Bedeutung verdrehen und die eigentlich gesuchte Antwort möglicherweise total in eine ungewünschte Richtung verändern würde. Darum sagte ich ihm, daß er rausgehen solle. Ich versprach ihm sogar, sein Aufnahmegerät anzuschalten, damit er sich die Fahndung in Ruhe anhören konnte, sobald wir damit fertig waren. Er durfte die Information durchaus haben, ich wollte nur verhindern, daß er die Botschaft, die eigentlich gemeint war, im Vorhinein verdrehte. War die Information erst verstanden, war es eh egal, was er noch daraus machen wollte. :antenna:

Als er draußen war, sagte ich dem Fahnder, dem ich vertraute, daß die wichtige Information in der rechten Schublade auf einem der Zettel stand. Aber leider habe ich nicht mehr geträumt, wie wir den Zettel finden. :sad:

Heute Nacht habe ich aber nochmal von Zetteln geträumt. Ich war mit meiner Schwester zusammen in einem Raum mit einem Schreibtisch. Wir beide saßen auf dem Boden neben dem Schreibtisch. Meine Schwester hielt jetzt einen Zettel (diesmal war er größer, ein DIN A 4 Blatt) in der Hand, auf der die wichtige Information stand. Sie hatte die Info sogar schon gelesen. Da kam ein Mann herein, der uns diese Information stehlen wollte. Schnell ließ meine Schwester den Zettel verschwinden. Ich hatte plötzlich auch einen Zettel in der Hand, auf dem aber nichts Wichtiges stand. Den knüllte ich zusammen. Ich tat so, als sei das der wichtige Zettel, den ich offensichtlich 'verstohlen' in den Mülleimer warf. Der Mann fischte ihn sofort wieder raus und glaubte, er hätte die richtige Information bekommen. :devilg:

Leider weiß ich immer noch nicht, was auf dem Zettel steht. :oehm:

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