oYos Träume

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Yugi Lan der blaue Drache

Beitragvon oYo » Di 25. Okt 2011, 16:54

Hallo Ihr Lieben,

die Drachen tummeln sich immer mehr in meinen Träumen. Vor ein paar Wochen träumte ich, daß ich über eine Brücke in Heidelberg ging. Auf der anderen Seite befanden sich riesige Schlangen, die auf uns zuschossen, um uns anzugreifen. Meine Schwester war plötzlich da und stellte sich ihnen breitbeinig in den Weg. Nur eine schwarze Schlange kam an ihr vorbei, sie verfolgte uns über die Brücke. Vor uns raste jetzt eine schwarze Kutsche mit vier Pferden, die unsere Flucht symbolisierte. Die Schlange, die sich immer mehr in einen Drachen verwandelte, holte die Kutsche ein und versperrte ihr den Weg. Dann standen wir vor dem Drachen und unterhielten uns. Eigentlich wollte er uns bestrafen, aber im Verlauf des Gesprächs verwandelte er sich in eine schwarz gekleidete Frau, die müde sagte: "Ich brauche dringend Urlaub im Süden." Manchmal ist eben auch ein Drache erschöpft. :gaehn:

Aber zum Traum, den ich eigentlich erzählen wollte. Ich ging mit meinem Vater in den Keller hinunter, das war im Haus meiner Kindheit. Mein Vater suchte frische Pinsel, ich hatte noch einen gebrauchten in der Hand, aus dem ich den Staub rauspinselte. Dann kamen wir in einen mit Planen abgehängten Raum. Vor einem Kirchentor befand sich ein etwas erhöhtes Areal, dort lag zur Hälfte ausgegraben eine kleine Gestalt. Es war ein Mongole, gekleidet in ein blaues, schuppiges Gewand, das auch sein Gesicht verhüllte. Sollte ich jetzt etwa mit dem Pinsel diese Mumie - wie ich vermutete - freipinseln? Ich kam mir überfordert vor (war im Traum ein kleines Kind) und sagte: "Das muß doch ein Archäologe machen. Ich will keine Mumie ausgraben und ihr ins Gesicht sehen." :grmpf:

Jetzt kam eine kleine Asiatin in einem weißen Kittel herein. Von der habe ich wenige Tage zuvor schonmal geträumt. Da war sie meine Ärztin gewesen, die mir als Medizin gegen das 'große Feuerfeld' an meinen 'Mundlippen' Te Wan Hao empfohlen hatte. Jetzt war sie die Archäologin. Ich fragte sie nach ihrem Namen, sie antwortete Yugi Li. Da ich ihren Namen aber mehrmals nicht richtig verstanden hatte, wurde sie irgendwann wütend und meinte: "Das ist doch jetzt nicht wichtig. Setz Dich dahin, ich mache jetzt meine Arbeit." Ich unterhielt mich mit ihrem sechsjährigen Sohn, er fragte mich, wo man denn diese leckeren Süßigkeiten bekäme, die ich neulich dabei hatte. Gerade wollte ich ihm erklären, daß es die in dem Kiosk am Strand gab, als die obere Hälfte des Kirchenportal zufiel. :glubsch:

Erst jetzt schaute ich mir das genauer an. Eigentlich war es ein Tor, das etwa in Kopfhöhe eine obere Tür hatte und unten eine zweite, in der unteren befand sich nochmal eine gotisch anmutende kleine Pforte. Durch diese kam jetzt ein Mönch aus dem Bereich hinter der Tür - es war nicht unbedingt ein Kloster, aber schon ein heiliger Bereich, allerdings auch nicht ein einzelnes Gebäude, sondern eine ganze Welt. Yugi Li bat ihn, die obere Tür wieder für sie zu öffnen, sonst könne sie den kleinen Mongolen nicht fachgerecht freilegen. Aber die obere Tür fiel immer wieder zu, die Asiatin konnte sie im letzten Moment jedesmal festhalten. Ich ging zu ihr hin, um ihr zu helfen.

Ich öffnete die Tür ganz, sie ging nach hinten in den heiligen Raum auf, dort befand sich eine Art Kreuzgang, aber ich guckte mir das nicht so genau an. Als ich sie ganz offen hatte, verwandelte sie sich plötzlich in einen kostbaren, dunkelblauen Teppich, wie man ihn vielleicht in einer mongolischen Jurte vorfinden würde. Ich rollte den Teppich zusammen und klemmte ihn links in eine weiche Ritze, als wäre da Stoff anstatt Mauern. Dann wollte ich mich der Archäologin zuwenden, wurde aber vom Telefon geweckt. :rring:

Danach bin ich wieder eingeschlafen und habe weitergeträumt. Jetzt feierten wir ein Fest, weil der kleine Mongole erfolgreich ausgegraben war. Plötzlich flog mit einem lauten Knall die Kirchtür auf und ein mongolischer Reiter in einer dunkelblauen Rüstung kam hereingesprengt. Er jagte mich spielerisch und holte mich schnell ein. Jetzt stand ich an Xephyr gelehnt. Er trug eine rote Samtjacke. Ich schlug sie ein Stück zurück und schmiegte meinen Kopf an seine Brust. Hinter uns hörte ich den Atem eines aufgeregten Raubtiers. Wir drehten uns um und sahen den lapislazuliblauen Drachen: Yugi Lan. :loewe:

oYo
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben

Re: oYos Träume

Beitragvon Siskana » So 30. Okt 2011, 14:14

hallo oyo,

ein kleiner versuch in deine welt zu tauchen.

ich glaube das zentrale thema dieses traumes ist zu verstehen welche kraft oder energie es war die dich in der vergangenheit antrieb.
wobei die vergangenheit sich auf die zeit des ostens richtet. ich denke aus der zeit als du dem fernöstlichen erlegen bist.

so glaube ich das der mönch ein beweggrund war, du hast antworten auf deine sehnsüchte gesucht. er sollte dir tore öffnen, war aber nicht imstande dies zu tun.
der junge zeigt die damalige unreife an.
der teppich zeigt das du keine vorstellung von deinem leben, dir selbst hattest, deshalb hast du ihn auch im traum zusammen gerollt und in eine ritze gesteckt.

am anfang des traumes hatte ich so das gefühl von selbstanklage so ungefähr: wie konnte ich nur damals so dumm sein.
deshalb wolltest du auch nicht selbst die mumie ausgraben. dich selbst wolltest du dich nicht stellen, daher hast du es abgegeben an deine innere heilende kraft.

getrieben durch deinen geist erkennst du am ende die quelle aus der deine innere kraft kommt.

ist nur ein versuch gewesen...

lg siskana
Benutzeravatar
Siskana
Träumer
 
Beiträge: 59
Registriert: So 29. Mai 2011, 12:27
 

Re: oYos Träume

Beitragvon oYo » So 30. Okt 2011, 16:54

Hallo siskana,

ohhh, eine Traumdeutung. *froi* :hops:

Der Traum fand gefühlsmäßig zu einer Zeit statt, als das Interesse an dem Fernöstlichen noch nicht erwacht war. Ich denke tatsächlich, daß ich dort 6 Jahre alt bin wie der Junge. Aber das kann man beim Lesen des Traumes natürlich nicht wissen. Ich habe mich in letzter Zeit sehr viel in meiner Kleinkinderzeit aufgehalten, bin aber gerade in den letzten Tagen in die Teenyzeit weitergeschritten...

Aber Du schreibst ja auch, daß es um die Kraft geht, die mich nach dem Östlichen ausgerichtet hat, und da ist etwas dran! Ich fühle mich da gerade rein und finde diesen Deutungsansatz sehr gut, denn dazu fallen mir spontan Tranceerlebnisse ein, die ich später zu dem Thema der östlichen Religion und meinen Erfahrungen damit hatte. In einer Trancereise (die ich etwa mit 27 Jahren gemacht habe) bin ich nämlich einem kleinen Jungen begegnet, dessen Haut total verbrannt und verkohlt war, teilweise konnte man die Knochen im Gesicht durchschimmern sehen, wirklich gruselig. Mit diesem Jungen habe ich mich in der Zeit sehr intensiv beschäftigt - damals habe ich leider noch nicht so gut Träume deuten können, sonst hätte ich viel Sinnvolleres tun können, als ich getan habe. Aber immerhin konnte ich den Junge heilen und erkennen, daß er ein Mongole war. Ich habe seine Verletzungen damals im Zusammenhang mit meinen Sektenerlebnissen gesehen. :lupe:

Im Traum, als ich die kleine Mongolengestalt verhüllt gesehen habe, hatte ich für einen ganz kurzen Moment dieses versengte Gesicht wieder vor Augen, danach dann die Vorstellung, daß da eine Mumie liegt, die ja auch nicht gerade appetitlich aussehen. Nein, ich habe mir da keine Vorwürfe gemacht, ich habe mich im Traum zu klein und jung gefühlt, um einem solchen Schrecken allein und ohne Führung ins Gesicht zu sehen. Ich konnte ja nicht wissen, daß der Mongole in diesem Traum in seiner vollen Kraft als lebendiger Drachen aus der Erde kommen würde. :nope:

Aber möglicherweise ist tatsächlich in dieser Zeit meine innere Faszination für diese Welt entstanden. Der Ort, von dem der Mönch kam, fühlte sich im Traum unglaublich energievoll an, eine goldene Welt voller zarter, sanft strahlender Eindrücke, das Reich der leisen Töne, das aber große Kraft in sich birgt. Wenn ich als kleines Mädchen tatsächlich einen Blick in diese Welt geworfen habe, dann kann ich heute umso besser verstehen, warum ich in dem indischen Guru einen Führer gesehen habe, der mich in diese Welt leiten sollte. Naja, das ist wohl gründlich schief gegangen. :grmpf:

Jedenfalls weiß ich heute, daß die Verbrennungen des Mongolen schon sehr viel früher stattgefunden haben. Seine Verletzungen haben aber dazu geführt, daß mir später seine Führung nicht zugänglich war. Vielleicht wäre ich dem indischen Guru nie gefolgt, wenn Yugi Lan gesund gewesen wäre. Du hast jedenfalls richtig erkannt, daß ich zur Zeit in meiner Kindheit und Jugend Verletzungen heile und die wissende Hilfe von Seele gerne annehme. :spritze: :galaxy:

Danke für Deine Traumdeutung, Du hast mir damit eine neue Perspektive auf den Traum geschenkt. :blume:
oYo
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben

Das Augentarot des Wahnsinns

Beitragvon oYo » So 30. Okt 2011, 18:45

Hallo liebe Leute,

gestern Nacht habe ich einen Traum gehabt, den ich gerne aufschreiben möchte, weil ich ihn für mich sehr spannend und aufregend fand... :trippel:

Ich befand mich im Zimmer meiner frühen Jugend, es waren kaum Möbel darin. Ich unterhielt mich mit mehreren Leuten auf der einen Seite, wo man vom Eßzimmer aus ins Zimmer gehen konnte. Auf der anderen Seite stand ein Bett in der Nähe des Fensters. Im Raum war es dunkel, wir saßen in einem gemütlichen Lichtkreis und das Bett war auch in einen goldgelben Lichtkegel getaucht. Unser Gespräch wurde plötzlich unterbrochen von einer Stimme, meiner Mädchenstimme. Ich sah mich selbst auf dem Bett sitzen mit einem Telefon, vielleicht so 13 Jahre alt, und mit T. sprechen. Ich dachte ja, ich würde mich mit meinem ersten Freund T. unterhalten (mit dem ich aber erst mit 20 zusammengekommen bin), aber jetzt weiß ich, daß ich wohl mit unserem Nachbarn gleichen Namens redete. Das macht für mich auch Sinn, denn ich bin ihm in den Träumen meiner Kindheit in einem unangenehmen Konflikt begegnet, den ich jetzt für mich geklärt habe..

Also, im Traum saß die junge oYo am Telefon. :tele: Sie sagte etwas in der Art: "Nein, ich komme nicht mit, das kannst du vergessen. Wie kommst du überhaupt darauf, daß ich mitkommen wollte? So ein abwegiger Gedanke!" Sie hatte dabei einen sarkastischen Unterton und sagte auch einige versteckte Gemeinheiten. Die Gemeinheiten waren so geschickt formuliert, daß man sie als eine rechtmäßige und faire Aussage hinstellen konnte, aber im Grunde waren sie darauf abgezielt, T. tief zu verletzen. Ich nehme an, ich bin hier einem Teil von mir begegnet, der sich für die Konfliktsituationen in der Kindheit an T. gerächt hat. Im Traum jedenfalls war ich sehr erschrocken und dachte: so bin ich doch gar nicht! (Tja, man entdeckt immer wieder neue Seiten an sich, aber meine gehässige Seite kenne ich natürlich schon ziemlich gut. ;) )

Als die junge oYo mit dem Telefonieren fertig war, stand sie auf und trat aus dem Lichtkegel in die Dunkelheit und bei uns wieder ins Licht. Ehrlich gesagt wollte ich im Traum nicht so eine fiese Person sein und fürchtete mich ein bißchen davor, der jungen oYo ins Gesicht zu sehen. Als sie vor mir stand, hatte sie aber ihre schulterlangen Haare vor ihr Gesicht gestrichen, so daß ich es nicht sehen konnte. Ich fragte die anderen: "Soll ich gucken, ob ich das wirklich bin?" "Do it, Faggot!", sagte jemand. Also strich ich ihre Haare aus der Stirn, darunter kam aber nicht mein Gesicht zum Vorschein, was mich ein bißchen erleichterte (man gibt seine unschönen Seiten ja nicht gerne zu). Jetzt verwandelte sie sich und war ein Mann, der sehr wütend und unruhig hin- und herging. :wart:

Er sagte in sehr forderndem Ton zu mir: "Bring mich in Trance, los! Aber mach es richtig, schnell!" Er legte sich auf eine erhöhte Matte, jemand von meinen Leuten berührte ihn sanft am Kopf und begann mit einer Tranceinduktion. Er war immer noch sehr wütend: "Ich kann das nicht, wenn mir Licht in die Augen scheint!" Tatsächlich war es plötzlich Tag und Sonnenlicht strömte durch die Fenster herein. Ich hatte ein leicht grobes, beiges Tuch in der Hand, war wohl ein Jutestoff (für Jute hingegen wieder sehr fein gewebt). Das versuchte ich, ihm über die Augen zu legen, aber das Tuch war so glatt, daß es wegrutschte. "Das bringt so nichts. Ich will jetzt sofort in Trance. Macht mal ein bißchen schneller!" blaffte er. Ich zog die Gardinen zu, jetzt war ein schönes Schummerlicht. Der Mann beruhigte sich und ließ sich endlich in Trance führen. :wisch: :galaxy:

Hinein in die Trance und hinein in die Welt, die er mir eröffnen wollte. Ich befand mich jetzt in meiner Schule. Daniela, eine Klassenkameradin, fragte mich nach dem Weg zum Zimmer 4.36. Ich überlegte, daß es solch ein Zimmer doch gar nicht geben kann, weil meiner Erinnerung nach die Räume nach den Klassen benannt waren. Aber als wir den 4. Stock erreichten, sah ich, daß die Zimmer doch so durchnummeriert waren und wußte jetzt auch, wo sich das Zimmer 36 befand. Daniela ging den Gang hinunter. Ich ging in die andere Richtung und kam zu einem großen Schwimmbecken. Inzwischen war wohl Zeit vergangen, denn Daniela hatte die ganze Klasse zusammengetrommelt, und jetzt tobten, plantschten, kreischten und jagten sich frisch pubertierende Kinder im und um das Becken herum. Es war eine tolle Stimmung. :hops:

Aber dann merkte ich, daß irgendetwas nicht stimmte. Ich trat an den Beckenrand und schaute in das Wasser. Unten am Boden schwammen einige Taucher in schwarzen und dunkelblauen Taucheranzügen. Sie bewegten sich seeeeehr laaaangsaaaam, machten nur wenige Bewegungen und glitten majestätisch dahin. Jetzt tauchten zwei von ihnen auf. Der eine sagte verärgert: "Wenn die Jugendlichen hier oben so oberflächlich rumtoben, dann wird es unten kalt und wir können nicht mehr tauchen." :schimpf:

Dann befand ich mich plötzlich in Zimmer 4.36. Es war ein Labor, allerdings kein Chemielabor, sondern ein Zauberlabor. Das Zimmer war ziemlich klein, vielleicht 3m x 3m, recht dunkel, nur wenig Licht. An den Wänden hingen kleine Bilder in sehr dicken, vergoldeten Bilderrahmen. Sie wirkten fast wie ein Panzerung (das war meine Gefühlsassoziation). Die Bilder selbst schienen Ölgemälde zu sein, sehr dunkle Portraits in Schwarz, Grau und Braun. Die Stimmung in dem Raum war ein bißchen gruselig, aber es war für mich nicht bedrohlich. Zwei schwarze Eichhörnchen hüpften über die Bilderrahmen an der Wand, das eine war ganz klein und unglaublich süß und kuschelig, das andere so groß wie ein normales Eichhörnchen, schlank und wendig. Meine Schwester sagte, das kleine könne man ruhig auf die Hand nehmen, es sei sehr zutraulich, aber das große würde manchmal beißen. Die beiden Eichhörnchen huschten auf den einzigen Tisch, der an der hinteren Wand stand, und schauten mich an. Ich fragte sie, was sie hier machten, denn ich hatte das ungute Gefühl, daß sie Diebe waren. Ihre Köpfe verwandelten sich in Menschengesichter, zwei Männer. Jetzt, wo ich wach bin, wird mir klar, daß ihre bleichen Gesichter mit dem schwarzen Haar denen auf den Portraits ähnelten. Der größere antwortete mir, daß sie auf der Suche nach dem Schlüssel zum Schatz seien. Er hüpfte hinten an die Wand, in der sich ein Fach befand, das mit einer Schiebetür verschlossen war. "Dahinter", so sagte er, "wohnt der alte Karpfen." Er schob die Tür einen Spalt weit auf und schloß sie wieder, als sollte ich den Karpfen nicht sehen. Ich ging hin und schob die Tür zur Seite. In dem Fach, das in die Wand eingelassen war, befand sich aber entgegen meiner Erwartung kein Aquarium, sondern schwach beleuchtete Halbedelsteine und Mineralien, die fein säuberlich in Reihen zur Schau gestellt wurden. Ich verstand nicht, was das mit einem Karpfen zu tun haben sollte (jetzt weiß ich es: Urgestein :grins: ), und wandte mich wieder den Eichhörnchen zu.

Ich sagte ihnen, daß sie kein Recht hätten, den Schlüssel zu stehlen, sie sollten mir zeigen, wer sie sind. Jetzt verwandelten sie sich in zwei Männer in Taucheranzügen. Der Lange, Dünne mit dem hinterhältigen Blick öffnete oben am Hals seinen Reißverschluß bis zur Brust, so daß die eine Seite des Anzuges aufklappte, und sagte dabei: "Du verstehst doch Traumsprache?" Ich begriff, daß er mir mitteilen wollte, daß die beiden undicht waren und sagte: "Ihr seid also nicht ganz dicht!" Dann warf ich sie raus aus dem Labor, denn ich wollte dort keine Diebe haben. Beim Rausgehen sagte der Lange: "Wir werden wiederkommen, wenn Du nicht hier bist und deswegen nicht aufpassen kannst! Wir werden den Schlüssel schon finden und ihn dann stehlen!" :teig:

Das machte mir Angst. Auf keinen Fall wollte ich, daß sie den Schlüssel in Besitz nahmen. Mir war klar, ich mußte ihn selbst finden, und zwar schnell. Jetzt war wieder mein Team bei mir. Ich hielt eine Ansprache: "Wir haben unsere Intuition, um den Schlüssel zu finden. Aber wir haben auch das Wissen und die Intuition dieses Raumes hier! Befragt alle Gegenstände, die Wände, die Steine danach, so können wir ihn finden." Ich wußte plötzlich, daß jemand hinter der Tür lauschte, und machte sie auf. Draußen kauerte ein Behinderter, er hatte ein verzerrtes Gesicht, eine gebeugte, schiefe Haltung und grinste mich an. Ich freute mich, ihn zu sehen, ich mochte ihn und sagte: "Du mußt doch nicht draußen lauschen, komm herein." Als ich die Tür schloß, klopfte es, ich öffnete sie wieder, und herein kam eine grau-schwarze-weiße Meerkatze. Der Affe sprang auf den Tisch. Ich hatte die Befürchtung, er sei so ein Wesen wie die Eichhörnchen, und forderte ihn auf, mir sein wahres Wesen zu zeigen. Er machte darauf sehr affentypische Bewegungen, schlug Purzelbäume und brachte mich fast zum Lachen. Ich beschloß, daß ich ihm vertrauen konnte. :ja:

Als hätte ich für irgendetwas das Startsignal gegeben, veränderte sich sofort die gesamte Stimmung. Der Raum wurde heller und größer. Der Behinderte lag jetzt auf einem Tisch (oder eine Art erhöhte Matte ;-) ) in der Nähe eines Fensters, er wand sich und gab gräßliche Schmerzlaute von sich, eine Mischung aus Winseln und Stöhnen. Sein Gesicht verzerrte sich, als wäre es aus einem zähen Material, er bewegte seinen Kopf von einer Seite auf die andere wie in Zeitlupe, und drei Bilder blieben hängen, so daß er am Ende vier Köpfe hatte, die sich im Schmerz weiter verzerrten und zerflossen. Ich fand das sehr gruselig, vor allem aber wollte ich nicht, daß der Behinderte Schmerzen litt. Ich sagte zu ihm: "Du mußt das nicht machen! Wenn du es nicht aushälst, dann hör sofort auf!" Ich hoffte insgeheim, daß er aufhören würde, weil ich es kaum ertragen konnte - hatte dabei aber keine Angst. Und er hörte auch nicht auf. Ich drehte mich jetzt um und sah einen schmalen, langen Spiegel quer auf Augenhöhe an der Wand hängen. Dort sah man die Spiegelung des Kopfes, aber keinen Körper, auch nicht den Tisch. Der Kopf bog und wand sich im Spiegel, es sah fast so aus, als lehnte er sich dagegen. Und tatsächlich beulte sich der Spiegel nach außen, der Kopf drückte sich dreidimensional langsam nach außen und öffnete dabei ein dunkles Loch im Spiegel. Mir war sofort klar, daß sich dort der Schlüssel befand. Ich wollte hineingreifen, hatte aber den Schlüssel bereits in der Hand. In derselben Sekunde war der Spuk vorbei, der Spiegel war verschwunden und der Behinderte saß auf dem Tisch, rieb sich seinen nun wieder stabilen Schädel und grinste mich freudestrahlend an. Was für eine Meisterleistung, ich war schwer beeindruckt! :ok:

Ich schaut, was ich in Händen hielt. Es war ein ganzes Tarotdeck, das ich jetzt auseinanderfächerte. Oben, manchmal mittig, manchmal in der linken Ecke einer jeden Karte, befand sich in einem Kreis ein dreidimensionales Auge, das sich bewegte und herumschaute. Manchmal traf mich ein Blick, dann irrte das Auge weiter. Seeehr gruselig. Bei dem Gedanken, was auf den Karten als Motiv in Groß abgebildet sein könnte, bin ich dann aufgewacht. Ich hatte also (leider?) keine Gelegenheit, mir die Karten anzusehen. :nope:

Macht aber nichts, denn inzwischen weiß ich natürlich, was auf den Karten abgebildet ist. :grinss:

oYo
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben

Re: oYos Träume

Beitragvon Siskana » Di 1. Nov 2011, 19:21

huhu oyo,

ich meine in deinem traum geht es um den "behinderten". wie du zu der "behinderung" gekommen bist, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber ich glaube der 1. teil des traumes erzählt davon.

der affe steht für den schatten...

doch dadurch das du am ende den schlüssel in der hand hälst, hast du meiner meinung nach den neutralen aspekt der sache gefunden.

grob zusammen gefasst meine ich das du es geschafft hast dazu zu stehen "negativ" gemeintes zu tun oder auch mal so zu handeln. dies nicht mehr zu leugnen oder vor wegzulaufen. zu erkennen das es ein minus und ein plus gibt welches energie ist und sich somit nicht unterscheidet.

um welches thema es dabei geht, bleibt mir verborgen...

glg siskana

ps. ganz schön knifflig dein traum :ja:
Benutzeravatar
Siskana
Träumer
 
Beiträge: 59
Registriert: So 29. Mai 2011, 12:27
 

Re: oYos Träume

Beitragvon oYo » Do 3. Nov 2011, 19:28

Hallo siskana,

danke für Deine Worte. Ich fürchte, dieser Traum hat einfach zu viel Internes, um ihn leicht deuten zu können. Es geht hier nicht darum, unangenehme Seiten von mir zu akzeptieren oder zu leben. Der Traum reiht sich ein in meine aktuelle Traumarbeit, bei der ich erst bis zu meiner Geburt in die Vergangenheit gereist bin, um wichtige Stellen aufzusuchen, die für mich problembeladen sind, und um viele innere Gestalten zu ihrem seelischen Ursprung zurückzuführen. Jetzt bin ich bereits wieder auf dem Weg in die Gegenwart. Dieser Traum spielt zwar in meiner Teenyzeit, hat aber auch viel mit der Gegenwart zu tun. Die oYo, die am Telefon so ablehnend ist, ist ein Teil von mir, den ich zu mir zurückgeholt habe, der sich mit einer inneren Person verschmolzen hat, die ich den bösen Zauberer nennen - wobei das 'böse' romantisch gemeint ist. ;-)

In diesem Traum habe ich den Schlüssel zur Welt des (meines) Wahnsinns erhalten, der Behinderte ist die Antwort des Labors auf die Frage, wo sich der Schlüssel befindet. Das Labor schickt mir also ein Wesen, das mir die Antwort zeigen kann. Die Meerkatze stammt aus einem anderen Traum und ist Teil des bösen Zauberers. Der Schlüssel, der dieTore zum Wahnsinn öffnet, ist eigentlich nicht das Tarot, sondern es sind die Bilder, die an der Wand hängen. Der böse Zauberer hat einzelne Gestalten aus der dunklen Welt zu sich gerufen und ihre Kraft in die Bilder gebannt, und zwar mit Farben, die er aus den Mineralien und den Gefühlen der gerufenen Kräfte gerührt hat. Die Bilderrahmen sperren die Wesen ein. Zwei wurden allerdings bereits befreit, das sind die beiden Eichhörnchen. Und natürlich habe ich vor, alle Wesen nach und nach zu befreien und mit ihnen ihren Wahnsinn kennenzulernen. Aber zuerst möchte ich noch meine aktuelle Traumarbeit abschließen. :trippel:

Der Traum ist ein kleiner Einblick, was die magische Beschäftigung mit meinem Lebensbaum für Früchte trägt. :devils:

oYo
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben

Re: oYos Träume

Beitragvon Siskana » Fr 4. Nov 2011, 08:53

upsalla :lach:

diese traumarbeit ist mir fremd.
aber es erklärt mir jetzt woher die wertung kommt. hatte es ursprünglich dem halbschlaf zugeschrieben.

bin natürlich ein neugieriger mensch, darum eine bitte, wenn du magst, erzähl doch mal was du unter magischer traumarbeit verstehst? ist es eine art trance?

bin allerdings morgen für 2 wo nicht on, tausche das schiff gegen ein flugzeug aus. möchte als luftpirat ein wenig erfahrungen sammeln ;-)

dann wünsche ich mal, ne gute briese, nur ein bewegendes schiff kann beute machen ;-)

glg siskana
Benutzeravatar
Siskana
Träumer
 
Beiträge: 59
Registriert: So 29. Mai 2011, 12:27
 

Re: oYos Träume

Beitragvon oYo » Fr 4. Nov 2011, 15:06

Hallo siskana,

ne, die Träume habe ich im Schlaf geträumt, nicht im Halbschlaf. :teddy: Ich habe mich tagsüber sehr intensiv mit den Traumaussagen beschäftigt und Lösungswege für innere Konflikte gesucht, indem ich meinen inneren Gestalten Ressourcen und Fähigkeiten gegeben habe, die sie ursprünglich nicht hatten. Das kann man allerdings sehr gut in Trance machen, weil einem der Zugang zum Unbewußten einfach weiter offen steht und mir so geeignetere Lösungen einfallen. Oft nehmen die Träume die Veränderungen sofort auf und zeigen mir dann, ob sich die Probleme lösen lassen. Manchmal kommt es vor, daß es so noch nicht klappt, dann muß ich halt nochmal drüber nachdenken und mir etwas Neues ausdenken. Aber meistens hat es auf Anhieb funktioniert. :ja:

Ich will darüber in diesem Thread über den Lebensbaum noch mehr schreiben, wenn ich denn endlich mal dazu komme. :roll: Vielleicht hab ich es ja geschafft, bis Du in zwei Wochen wieder hier bist. :zwins: Ich wünsch Dir guten Flug, auch wenn Du das hier vorher wahrscheinlich nicht mehr liest. :lach: :wave:

oYo :blume:
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben

Die Reise in die erste Zelle

Beitragvon oYo » Do 1. Dez 2011, 18:18

Hallihallo,

heute will ich endlich mal wieder einen Traum von heute Nacht erzählen. Es geht mit meinem Lebensbaumprojekt in großen Schritten voran. Mir scheint, ich bin gerade dabei, wieder ein Kapitel abzuschließen und bin sehr gespannt, ob danach noch etwas aufgedröselt wird. :lupe:

Ich befand mich in einer Stadt, von der ich in der Nacht schon vorher geträumt hatte. Ich unterhielt mich mit jemandem, das Gespräch wurde auf Tonband aufgenommen. Er redete wirres Zeug und das sagte ich ihm. Wir gingen zusammen zu jemand anderes und spielten ihm das Band vor, er solle beurteilen, ob das Sinn mache oder nicht. Derweil betraten wir eine Umkleidekabine, jetzt war auch noch eine Frau dabei. Die Kabine war sehr eng und als sie geschlossen war, setzte sie sich wie ein Fahrstuhl in Bewegung, glitt erst seitwärts, drehte sich dann und stellte sich auf den Kopf, dann waagerecht. Ich schaute oben zur Tür heraus und sah, daß wir durch die Stadt rasten.

Wir kamen an den Rand der Stadt, oben auf einem Berg, bogen in eine kleine Querstraße ein und hielten vor einem großen Gelände der Genforscher und Gärtner. Wir stiegen aus, ein großer, breiter Mann (erinnerte mich an meinen Großvater mütterlicherseits) kam auf uns zu und führte uns zu seinem Team. Er war Genforscher und sagte: "Ah, meine neuen Babies sind da, wie schön!" Er nahm die Hand der Frau und schüttelte sanft ihren Arm, sprach mit ihr und führte sie sehr schnell in Trance. Mir war das extrem suspekt. Ich schlug die Hände auseinander und sagte ihm, er solle diese Spielchen lassen. Ich hatte das Gefühl, daß er nur an unseren Zellen interessiert war, daß wir also letztendlich auf seinem Labortisch landen würden. Jetzt versuchte er auch mich in Trance zu versetzen. Ich bin extrem tranceanfällig, deswegen ging ich automatisch in Trance, was aber seinen Einfluß auf mich nicht vergrößerte. Ich sagte ihm das wütend ins Gesicht. Als er sich kurz wegdrehte, schnappte ich mir die anderen beiden und rannte zurück in unsere Fahrstuhlzelle, die sofort startete und über die Häuser davonflog. :wisch:

Jetzt war ich allein im Fahrstuhl. Ich flog über die Häuser, immer höher und konnte jetzt sehen, daß sich die Stadt in ein großes Flußtal schmiegte. Die Stadt war nicht besonders schön, viel Industrie, wenige unschöne Siedlungen, nur der Stadtkern, aus dem ich anfangs gekommen war, sah schön aus. Der Fluß machte hier eine große Biegung, so daß der gegenüberliegende Berg fast ein Dreieck bildete. Mir wurde schlagartig klar, daß das das Venusdelta war und drüben der Venusberg. Ich schaute mir die Stelle an der unteren 'Spitze' des Berges an, wo sich ja symbolisch die Scheide abbilden müßte. Dort befand sich ein Platz, der aber industriell genutzt wurde und nicht besonders einladend wirkte. Der Berg war mit Wald bedeckt und ein Weg oder ähnliches, der für das Innere der Vagina stehen könnte, war nicht zu erkennen. Ich flog jetzt höher und über den Berg. Von oben konnte ich Lichtungen erkennen und machte eine große Lichtung in der Mitte als die Gebärmutter aus. Ich wollte (anatomisch) von oben her dort landen, das ließ der Traum aber nicht zu. Stattdessen flog meine Zelle um den Platz herum und landete von unten her, also vom Gebärmuttermund kommend. :lupe:

Ich stand auf einer hellen, gepflasterten Fläche, erst umgeben von dunklem Wald, dann plötzlich von finsterem Wasser. Die Fläche senkte sich herab und das Wasser stieg höher. Ich hatte erst Angst, nahm aber beherzt einen Atemzug, als ich ganz unter Wasser war - zum Glück konnte ich normal atmen. Ich schwebte im dunklen Wasser und konnte nichts sehen. Ich wartete eine Weile, sah allmählich einen schwachen Lichtschimmer vor mir. Dann, sehr plötzlich, hatte ich ein klares Bild: ich schwebte über einer großen, von hohen Felsen rechts und links eingekesselten Ebene, in weiter Ferne vor mir ein hohes, wunderschönes Gebirge mit schneebedeckten Gipfeln. Der Himmel und die Erde waren in wunderschönes rotes Licht getaucht, als wäre hinter den Bergen gerade die Sonne untergegangen. Ich hatte unendliche Sehnsucht nach den Bergen und wollte darauf zufliegen. Aber stattdessen flog ich rückwärts von ihnen weg. :glubsch:

Ich sauste in ein Canyon mit roten Felsen, der sich leicht hinter mir nach rechts wandte, dann flog ich durch eine Röhre und konnte an der Übergangsstelle zum Canyon das Bild einer roten Stadt erkennen. Das erschien mir logisch, war dies doch das erste Ziel einer Eizelle nach dem Eisprung. Ich sauste weiter rückwärts die bogenförmige Röhre entlang und wurde plötzlich, aber sehr sachte von einer Barriere hinter mir gebremst. Einmal kurz vorwärts, dann mit noch größerer Kraft als vorher rückwärts, durchbrach ich die Barriere und wußte, daß ich jetzt im Eierstock war. Ich sauste wie eine Murmel ein spiralförmig gedrehtes, weißes Maßband entlang, verließ mit Schwung meine Spur und konnte sehen, wie sich das Maßband verwurschtelte: aha, die DNA, ich war also in einer Zelle, wie aufregend. :trippel:

Dann befand ich mich in einem kleinen Raum, der auf mich wie ein furchtbares Labor wirkte. Drei oder vier gleich aussehende Männer (erinnerten mich an meinen ersten Freund, der in den letzten Träumen für einen Aspekt meiner Mutter stand) waren da und bedienten verschiedene chirurgische Gerätschaften, da lag auch eine kleine, rotgekleidete oYo, an der Versuche und Testreihen vorgenommen wurde, aber da guckte ich nicht genau hin, denn das wollte ich nicht sehen. Ich fragte sie, was sie hier tun, bekam aber keine Antwort. Einer sagte: "Irgendetwas stimmt hier nicht, aber was?" Ich sagte "Seele" und dann immer und immer wieder "Seele" und rief Seele in den Raum herein. Einer hob den Finger und meinte: "Ich weiß, was verkehrt ist! Es fehlt das Gefühl! Was wir hier tun, ist völlig falsch!" Und die gleichen Männer begannen, ihre Geräte einzupacken und wegzulegen. Das kalte Neonröhrenlicht wurde wärmer und jetzt konnten sie mich auch wahrnehmen. Ich setzte mich auf den Boden und sang jetzt das Wort Seele laut vor mich hin. :grins:

Die Tür eines Nebenraumes ging auf, da stand ein junger, breiter Mann, wahrscheinlich nochmal ein Abbild meines Großvaters. Er sagte: "Was macht ihr da? Ich brauche die Meßdaten! Sofort wieder alles aufbauen, so geht das nicht!" Aber die anderen Männer hörten nicht auf ihn. Ich versuchte, seine Aufmerksamkeit zu erregen, aber er guckte mich nur kurz an und wollte wieder geschäftig in seinem Laborzimmer verschwinden. Ich stand auf und berührte ihn an der Schulte, sang ein Schlaflied, das Xephyr und ich in einer Trance vor Jahren gehört haben. Widerwillig sang er mit, spulte das Lied anfangs hastig nach und sang dann richtig mit, aber immer noch ungeduldig, als müßte er gegen seinen Willen singen und wollte, daß das Lied endlich fertig ist. Als es fertig war, wußte ich, daß es ein besseres Lied gab, was ihn wirklich berühren würde, aber es fiel mir einfach nicht ein. Er sagte: "Bist du jetzt fertig?" Ich antwortet: "Wie wärs, wenn du einen Tag Urlaub machst? Geh doch ein bißchen spazieren." Er meinte: "Nä, schlechtes Wetter und keine Zeit, ich muß arbeiten." Ich ging zur Terassentür, der Himmel war tatsächlich total verhangen, der letzte Regenschauer war gerade in feinen, diesigen Nieselregen übergegangen. "In spätestens einer halben Stunden hat es sich aufgeklart", sagte ich, "ach, was sage ich da? In 10 Minuten schon reißt der Himmel auf." In diesem Moment verzogen sich die Wolken in einem unglaublichen Tempo, der Mann kam auf meinen Ausruf der Freude heran und sah erstaunt in einen hellen, blauen Himmel und Sonnenstrahlen. "Das gibts doch nicht, das hab ich ja schon seit Jahren nicht mehr gesehen", sprachs und ließ sich von mir doch zu einem Tag Urlaub draußen überreden. :sonne:

Derweil hatte sich der Raum hinter mir komplett verändert. Von dem Labor war nichts mehr zu sehen. Stattdessen freundliches Licht, die gleichaussehnden Männer saßen auf dem Fußboden und spielten mit der kleinen oYo. Ich selbst saß jetzt in einem Einkaufswagen, der durch den Raum zur Tür geschoben wurde. Ich sagte zu allen: "Das habt ihr toll gemacht, weiter so. Ihr seid großartig, ihr macht das wirklich gut!" Ich applaudierte, die anderen klatschten mit. Gerade noch konnte ich rufen: "Das Leben ist wunderschön, freut euch drauf! Ich hätte euch noch so viel zu sagen", da fiel die Tür hinter mir zu und ich rollte durch eine runde Halle an der Wand entlang. Startbahnen befanden sich dort, Röhren, die wie Rutschen vom Raum wegführten. Über einer stand 'sehr beliebt', über einer anderen einfach nur 'beliebt'. An allen Röhren befand sich eine kleine Ampel, deren Licht auf rot mit einem weißen Querbalken stand. "Aha", dachte ich, "ich kann nicht durchstarten, weil Mutti die Pille nimmt. Genug Zeit, sich die schönste Röhre auszusuchen, wenn der Start freigegeben wird." Dann bin ich aufgewacht, zu aufgeregt, um noch länger im Traum bleiben zu können. :trippel:

Wow, damit habe ich nicht gerechnet, daß ich so weit in die Vergangenheit reisen und etwas verändern würde. :zwins:

Lieben Gruß, oYo
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben

Re: oYos Träume

Beitragvon oYo » Fr 2. Dez 2011, 17:29

Hallo Ihr alle,

jetzt bin ich endlich dazu gekommen, auch noch einen Traum von letzter Woche aufzuschreiben, der für mich sehr beeindruckend und schön war...

Xephyr und ich lagen im Bett. Wir befanden uns in einem sehr luxuriösen Hotel, das Zimmer war aber von der Anordnung her sehr ähnlich zu unserem echten Schlafzimmer. Wenn man im Bett liegt, befand ich mich auf der linken Seite, links von mir an der Wand stand ein Kleiderschrank mit Spiegeltüren, auf der gegenüberliegenden Seite die Zimmertür. Auf der rechten Seite waren große, verglaste Terassentüren, die leicht geöffnet waren und den Wind hereinließen, der sanft die weißen Vorhänge blähte. :teddy:

Wir lagen also im Doppelbett. Ich hatte das Gefühl, daß jemand ständig an meiner Decke zog, und dachte, daß Xephyr vielleicht mit seinem Bein gegen meine Decke trat und sie so immer wieder ein bißchen spannte. Gerade wollte ich mich bei ihm beschweren, da sagte er: "Es gibt Geister hier. Ich werde eine Fassade erzeugen, hinter der sie uns nicht wahrnehmen können." Ich konnte jetzt vor mir das Bild der Fassade sehen, während er sie beschrieb: "Ein weißes Haus mit einem roten Giebeldach." Es war ein kleines Mehrfamilienhaus mit faden Balkonen und einer ungeschmückten Fassade. Ich sagte: "Da gehören noch Blumen hin." Jetzt sah ich meine eigene Hand riesig im Bild erscheinen, die mit den Fingern ein paar Geranien an Geländer und Fensterbank hintupften. Ich mag Geranien gar nicht so gerne, aber es paßte zu dem bürgerlichen Ambiente des Bildes. Dann sah ich direkt unter dem Bild das Gesicht eines jungen Mannes mit kurzen, mittelblonden Haaren und einem recht kurzen Vollbart, ein schmales Gesicht, durchaus freundlich und ansprechend, vielleicht um die 20.

Gerade wollte ich Xephyr davon erzählen, da ging die Schranktür links von mir auf. Wenn man vor dem Schrank steht, war es die rechte Tür. Aber ich repräsentierte die Schrankseiten komischerweise vom Innern des Schrankes aus, für mich war es also die linke Tür. 3 Gestalten kamen daraus hervor, zwei Männer und eine Frau, einer von den Männern war der, den ich eben gesehen hatte. Sie gingen geradewegs zur Zimmertür hinaus, ohne uns zu beachten. :glubsch:

Ich erzählte Xephyr, daß ich den einen von ihnen gerade in unserem Fassadenbild gesehen hatte. Offensichtlich waren das die Geister, ich fand das Ganze ziemlich gruselig. Wir schauten zur Terassentür hinaus. Es begann gerade in den Morgen hineinzudämmern. Die Terasse war riesig, hatte einen Boden aus Holzplanken und ein Geländer, an dem man über die ganze Stadt hinwegschauen konnte, das Hotel befand sich offensichtlich an einem Berghang. Draußen am Geländer standen die drei Gestalten, der mit dem Bart hatte eine wunderschöne rotbraune Angel geschultert. Sie standen dort, als wäre es die Reling eines Schiffes, der Wind verwehte ihr Haar, als wäre es die Meeresbrise oder der Fahrtwind.

Dann ging die Zimmertür wieder auf und die drei gingen zurück in den Schrank. Aber halt, da war gar kein Schrank mehr, sondern eine alte Tür. Es sah so aus, als sei der Putz von der Wand heruntergehauen worden, um die Tür freizulegen, man konnte drumherum sogar die Ziegelmauer erkennen. Die Tür war aus Holz und weiß lackiert, der Lack blätterte aber schon ab. Sie erinnerte mich an Jugendstil, sah etwa aus wie diese hier, nur eben weiß. (Foto stelle ich morgen ein, komme heute nicht mehr dazu) Während sie durch die Tür gingen, kam von innen ein goldenes Leuchten, gleichzeitig erklang ein Ton, so ein magisches, lautes Summe in einer Tonhöhe. Als sie durch waren und die Tür sich schloß, verlosch das goldene Leuchten allmählich, der Ton wurde leiser und verwandelte sich in ein flüsterndes Säuseln. Das hörte aber nicht auf, sonder wanderte jetzt durch die Wand, an unseren Köpfen vorbei auf die rechte Seite des Bettes. Es war wirklich unheimlich, gleichzeitig aber auch faszinierend. :hide:

Jetzt stand Xephyr auf und sagte: "Guck mal, ich kann das Geräusch beeinflussen! Probier du es auch mal aus!" Ich setzte mich auf, hob die Hand in Richtung Wand und sagte: "Still!" Das Säuseln verstummte sofort, ich hörte aber noch ein kleines, verärgertes Brummen, als würde der Ton schmollen, bevor er ganz schwieg. Xephyr hatte offensichtlich Spaß an der Sache gefunden. Jetzt hauchte er geräuschvoll aus, die Wand reagierte, machte auch hauchende Geräusche, gleichzeitig kamen Dampfwölkchen aus der Wand wie Nebel. Ich traute mich jetzt auch, hauchte sehr sanft, die Antwort war ebenfalls sanft, mehr Nebel. Jetzt hob ich eher zärtlich die Hand, um die Töne wieder zu beruhigen. Der Nebel verzog sich, die Wand schwieg. Xephyr hatte schon eine neue Idee. Jetzt tönte er laut, als sei er ein Nebelhorn. Eine Heizung war plötzlich an der Wand, oben war das Ventil offen, es war einfach ein Rohr mit einem offenen Loch. Daraus kam die Antwort. Zu dritt tuteten wir so vor uns hin, ich verlor allmählich meine Angst und bekam auch Spaß an der Sache. :zwins:

Da ging die Zimmertür auf, ein Mann in einer Schiffsuniform kam herein, er erinnerte auch ein bißchen an einen Schaffner, war aber anscheinend ein Angestellter des Hotels. Er beachtete uns nicht, wahrscheinlich nahm er an, daß wir ihn nicht wahrnehmen konnten, denn ich begriff, daß er ebenfalls ein Geist war. Mit einem Hämmerchen schlug er einmal leicht auf das Ventil und murmelte etwas wie: "Daß das aber auch immer wieder von selbst losgeht." Als er rausging, sprach ich ihn an, was ihn sehr überraschte: "Entschuldigen Sie, könnte es sein, daß sich hinter diesem Hotel, also hinter dieser Wand, einmal ein viel älteres Hotel befunden hat?" Er zuckte mit den Schultern und sagte: "Kann sein, ich weiß es nicht." Dann verließ er immer noch etwas verdutzt den Raum. :hmm:

Jetzt war Xephyr nicht mehr zu stoppen (er sah jetzt eher aus wie T., mein erster Partner, war für mich aber bis zum Ende Xephyr). Er ging zu der Tür, in der die drei Geister verschwunden waren, und sagte: "Komm, laß uns auch dort hineingehen!" Er kniete sich hin und malte mit Kreide ein Pentagramm auf den rechten Türflügel. Ich rief: "Stop, warte! Nicht so schnell! Kannst du nicht sowas vorher mit mir besprechen? Ich bin doch noch in Nachthemd und Bademantel. Du bist ja schon angezogen, aber vielleicht gibst Du mir die Gelegenheit, mich auch erstmal anzuziehen?" Xephyr hatte das Pentagramm schon fertiggezeichnet und kritzelte jetzt mit Kreide drüber und übermalte es, so als wolle er es ungeschehen machen. Ich wunderte mich ein bißchen, denn eigentlich wußte er doch, daß man die Tür über Töne leicht hätte öffnen können. Man hört das Kratzen der Kreide auf der Tür ganz laut, die Wand verstärkte das Geräusch noch, und als Xephyr aufhörte zu kritzeln, ging das Geräusch immer weiter und weiter.

Na toll, jetzt würden die drinnen garantiert bemerken, daß wir reinkommen wollten. Im selben Moment leuchtete die Tür wieder, sprang auf und der junge Mann mit Bart warf seine Angel nach mir aus. Der Haken verfing sich in meinen Haaren, ich konnte ihn nicht mehr lösen. Der Mann drehte sich um rannte ins Haus, die Angelschnur spannte sich, ich ergriff sie mit den Fingern, damit mir der Haken nicht an den Haaren zog, und rannte hinterher, weil ich die Schnur nicht losbekam. In rasantem Tempo ging es zur Tür hinein, drinnen befand sich ein altes Holztreppenhaus, es ging die Holztreppen hinauf. Im Rennen rief ich nach Xephyr, er solle mir nachkommen, dann rief ich nach oben: "Hör doch auf damit! Wir wären doch sowieso gleich reingekommen! Aufhören!" Aber der oben rannte weiter und ließ die Angelschnur keine Sekunde locker. Ich rief immer hin und her, nach unten nach Xephyr, nach oben nach dem jungen Mann. Im ersten Stock sah ich eine Küche, in der der Mann mit dem Bart stand. Offensichtlich hatte er die Angel im Lauf weitergegeben an den anderen Mann mit den schulterlangen, dunklen Haaren. Auf der gegenüberliegenden Seite stand eine Zimmertür offen. Dort sah ich kurz die Frau, sie war jetzt ein Mädchen, sah aus wie ich selbst mit vielleicht 10 oder 11 Jahren. Sie raufte sich verzweifelt die Haare, als würde sie große Pein leiden. Ich wäre so gerne zu ihr gegangen, um sie zu trösten, aber die Angelschnur zog unerbittlich weiter noch ein Stockwerk höher. :schimpf:

Endlich war ich oben und stand vor einer offenen Zimmertür. Die Angelschnur war entspannt, ich konnte den Haken aus meinem Haar fädeln. Xephyr faßte sich ein Herz und kam endlich auch ins Haus und zu uns hoch. Eigentlich fühlte ich mich sehr wohl in diesem Haus. Es hatte eine warme, geheimnisvolle Atmosphäre, voller Leben und Kraft. Wir betraten den Raum, ein kleines Zimmer mit Sofa, Sesseln und einem Kamin. Drinnen erwartete uns der Dunkelhaarige. Ich schloß die Tür und er forderte uns auf, uns zu setzen. Obwohl die Art und Weise, wie er uns hierhergeholt hatte, unter aller Sau war, fühlte ich mich sehr geborgen und sicher hier. Der Mann grinste mich an und sagte neckend: "Du willst einen 10. Grad haben? Du kannst ja nicht einmal ein Pentagramm malen!" Ich wollte ihm sagen, daß ich weder einen 10. Grad beanspruchte - hab ich etwas mit den Gradsystemen von Orden zu schaffen? - noch daß ich das Pentagramm gemalt hatte, sondern Xephyr. Aber wozu Erklärungen abgeben? Ich war auf ihn sauer und sagte: "Was sollte das mit der Angel? Wir wären doch ohnehin gleich reingekommen. Ich wollte mich nur noch schnell umziehen!" Er musterte mich leicht überrascht und sagte: "Das sollte doch für einen 10. Grad kein Problem sein, oder?" Was hatte der immer nur mit seinem blöden 10. Grad? Dachte er denn, man könne als Magier einfach mit dem Finger schnippen und wäre dann umgezogen? :piep:

Jetzt fiel mir auf, daß Xephyr ganz anders angezogen war als eben. Er trug einen langen, geraden, offenen Mantel aus sehr dickem, weichen, grauen Flanell, dazu eine dunkelblaugraue Hose aus feinstem Baumwoll-Leinen-Wollgemischt und schwarze, stabile, aber doch sehr feine Lederschuhe. Ich selbst trug einen ähnlichen Flanellmantel in Dunkelrot, eine weiße Bluse und eine sehr weite, rote Hose aus Seide, dazu meine roten Lieblingsschuhe, die ich momentan so oft trage. Ich war total überrascht, wie reich wir gekleidet waren. :glubsch: Der Mann hatte uns ebenso betrachtet und sagte jetzt: "Erstaunlich! Die Prophezeiung hatte uns zwei kleinwüchsige Krämer als Erlöser vorhergesagt. Ihr seid jedenfalls alles andere als kleinwüchsig und 'Krämer' kann man euch wohl kaum nennen, eher edle Handelsleute!"

Ich wollte mich nicht von meinem Zorn abbringen lassen, auch wenn er allmählich verrauchte. Also stemmte ich die Hände in die Hüften und sagte laut: "Euer Verhalten mit der Angel war unmöglich! Ihr hätte ruhig zwei Minuten Geduld aufbringen können, bis wir von selbst ins Haus gekommen wären! Was sollte das?" Hinter mir tönte jetzt das Haus aus der Wand heraus, ein gewaltiger Orgelklang, begleitet von goldenem Licht, als wolle es mich unterstützen. Xephyr sagte: "Oho, wenn man laut wird, dann redet das Haus mit!" Der Dunkelhaarige lächelte, jetzt fast schon verlegen, und sagte: "Bist du immer noch wütend?" "Allerdings bin ich wütend", sagte ich. Und eine Stimme kam hinter mir aus der Wand, die am Anfang so klang, als würde sie mich spielerisch nachäffen, das letzte Wort aber in so einem süßen, traurig-schmollenden Tonfall sagte, daß ich versöhnt lachen mußte: "Allerdings bin ich wütend". Jetzt war der junge Mann ehrlich überrascht und sagte: "Das Haus hat schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesprochen."

Und dann erklang ein wunderschöner Frauenchor aus der Wand, der in mystischen, fast sphärischen Tönen den Anfang eines Liedes sang:

Ähren nachts wie Blütenfelder,
hört das Rauschen dunkler Wälder...


Ich dachte noch, wie wunderschön, bedauerte gleichzeitig, daß ich wahrscheinlich niemals das ganze Lied im Traum hören würde, hoffte, daß es noch weiterginge, versuchte mir die Worte und die Melodie zu merken und wachte dann auf. :lach:

oYo :galaxy:
Mein Blog: Musenselig Sirenenberauscht - Verborgene Gärten der Sehnenden Lust

do You want to See
what is behind the Veil?
maybe You'll Know sometime -
but not Today

oŸo
Benutzeravatar
oYo
Toltork
Traumberauscht
 
Beiträge: 3010
Registriert: Do 8. Apr 2010, 17:15
Wohnort: Abyssos
 
Embleme und Trophäen: 7
Traumstein I Traumrad Kaos Blogger Magische Wesen
Trance Automatisches Schreiben


VorherigeNächste

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron