Der Tod des Anguepeden

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Re: Der Tod des Anguepeden

Beitragvon Xephyr » Mi 25. Aug 2010, 17:45

Liebe oYo! :huggy:

oYo hat geschrieben:Meinetwegen kann es sehr bald losgehen, Xephyr. Du müßtest mir nur noch helfen mit den Kurzbeschreibungen der einzelnen Foren, dem Logo der ADA und der Homepage, die vorne dransteht und zumindest rudimentär die wichtigsten Infos rüberbringt.


OMG! :wahh:

Noch sooooo viel Arbeit!! :ohhh:


Xephyr

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Re: Der Tod des Anguepeden

Beitragvon Firlefunke » Sa 25. Sep 2010, 19:22

Huju Xephyr,

ich habe jetzt ein bisschen Zeit gehabt, deinen Traum und einige Antworten zu lesen und möchte nun, bevor ich weiterlese, mal selber versuchen, was mir dein Traum sagt.

Xephyr hat geschrieben:[...] Mein Atem geht mit dem Rhythmus der nahen Brandung und ich bin eins mit dem tiefen Ozean und mit dem mondleuchtenden Sternenhimmel über mir. [...]


Interessant ist, dass du hier keinen Abschnitt machst in der Erzählung. Bis hierher hatte ich den Eindruck, dass dieser Traum ein sehr angenehmes Bild ist. Ich habe es etwas als erregend empfunden, zumindest harmonisch. Dann kommt aber ...

Xephyr hat geschrieben:Ein leichter
Strudel zieht mich bald zwischen karstige und bizarre Felsen, dort, wo die wasserweichen Meereswellen sich in meterhoher weißer Gicht zersprühen. Ich denke, ich habe kein Skelett mehr, so weich bin ich geworden, wie ein Oktopus


Das erinnert mich an ein Gedicht von Gottfried Benn, in dem eine Scheinidylle beschrieben wird und wenn man genau liest, stellt man fest, dass es einfach nur ein schreckliches Bild ist. Beim Lesen deines Traums: wachsendes Unbehagen. Was war das für ein Gefühl, dieser Oktopus zu sein? Gut oder schlecht? War die Harmonie eine Scheinharmonie? Hat sie dich aufgeweicht?

...

Sorry, weiter werde ich jetzt nicht darüber schreiben/deuten/fragen. Ich wurde hier in meinen Gedanken unterbrochen und habe dann deinen Kommentar zu dem Traum gelesen, in dem du schreibst, wann du ihn geträumt hast.
Da blieb dann mein Hirn dran kleben. Schade. Ich versuche mich ein anderes mal an einem anderen Traum wieder :-)

Und Chuldahs Gedanken habe ich nun auch gelesen... Fazinierend und spannend. Da bin ich ja neugierig, was sonst noch so in diesem Forum geschrieben werden wird.

Eure Firlefunke
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Re: Der Tod des Anguepeden

Beitragvon Xephyr » So 26. Sep 2010, 12:12

Hallo Firlefunke!

Firlefunke hat geschrieben:Was war das für ein Gefühl, dieser Oktopus zu sein? Gut oder schlecht? War die Harmonie eine Scheinharmonie? Hat sie dich aufgeweicht?


Das Gefühl war meine wirklich vollkommene und vollständige Hingabe an alles was mit mir geschieht/geschehen wird. Deshalb wurde ich so weich und so flexibel. Und das hat mir das (notwendige) Sterben erleichtert. Harmonie war dabei, glaube ich, nicht so im Vordergrund.

( Der hier nur weil ich ihn so mag, hat mit dem Text oben nix zu tun! :russel: )


Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Der Tod des Anguepeden

Beitragvon Blue Moon » So 31. Okt 2010, 02:07

Hallo Xephyr,

dies ist wohl der Traum, den du in dem anderen Traumdeutungsforum erwähnt hattest, daß man sich ihn einmal ansehen sollte. Ich habe ihn mir durchgelesen und hoffe, daß ich jetzt nicht etwas schreiben werde, was schon die anderen dazu geschrieben haben.

Dieser Traum ist ein Vergangenheitstraum. Du hattest ihn geträumt, als du noch mit deiner vorherigen Frau zusammen warst. Oyo war noch nicht in dein Leben eingetreten. Sie kündigt sich in deinem Traum als neue Bekanntschaft an, die du machen wirst. Das "wirst" ist ja eigentlich Vergangenheit, "machen würdest" klingt wohl besser.

Ich sah und fühlte folgendes in deiner Vergangenheit:

Ich sehe eine kommende Lebensumstellung (bereits geschehen). Du befandest dich auf dem richtigen Wege damals, der ebenfalls auch einen Übergang in eine neue Bewußtseinsebene anzeigte. Du hattest damals einen entscheidenden Schritt in Betracht gezogen, der dich zu weiterem größeren Wissen führte, denn aus dem Meer und aus dem Dunkel geht alles Leben hervor.

Du hattest zuviel gearbeitet, ohne Erholung und mußtest dir klar machen, daß du nicht immer nur arbeiten konntest. Das hält nämlich keiner aus ;-)

Dein Bedürfnis, deine eigenen Kräfte zu erneuern und zum Ursprung zurückzukehren, war sehr groß. Du sehntest dich nach einem ausgeglichenen Seelenleben, einer liebevollen Partnerschaft, eine gewisse Regelmäßigkeit und einen ausgeglichenen Takt. Ebenso eine freie Entfaltung deiner lebensspendenden Energie, körperliches und seelisches Gleichgewicht und Kraft deines Geistes.

In dir schlummerten große Gefühle und Lust, Sensitivität, Kraft, Leidenschaft. Du warst umgeben von Hindernissen wie Hartherzigkeit, Gefühlskälte und Haß. Diese galt es für dich zu überwinden.

Du hattest dich auf dich selbst besonnen, bist in Meditation versunken. Durch die Erweiterung deines Bewußtseins, entstand ein Neuanfang in deinem Leben. Etwas Geheimnisvolles, Rätselhaftes umgab deine eigene Persönlichkeit. Mit Zuversicht, Glaube, Licht und Hoffnung hattest du dir den Blick auf das nächste Lebensziel freigegeben.

Du hattest wichtige Entscheidungen, die dringend gefällt werden mußten, getroffen. Hattest Krankheit, Mißverständnisse und Unrecht hinter dir gelassen. Dein Selbstvertrauen war "angekratzt". Es war eine schwere Arbeit, die dir bevorstand, es wieder aufzubauen. Bei deinem Plan fandest du Unterstützung und hattest dich mit Verteidigungsmitteln umgeben, um nicht verletzt zu werden, sprich du hattest dich zurückgezogen, dich abgeschlossen, abgeschottet. Du hattest dich so sehr nach Liebe gesehnt und mußtest stark darauf achten, daß dein Herz nicht mit deinem Verstand durchging. Letztendlich hattest du dich um Aussprache mit einer Person bemüht, die sich gegen dich gerichtet hatte (deine ehemalige Frau).

Du hast eine neue Bekanntschaft gemacht (Oyo, zur damaligen Traumzeit in Zukunftsform).

Du hattest in deinem Leben etwas ändern und mit der Vergangenheit brechen müssen. Stürmische Zeiten mit vielen Sorgen und Aufregung traten in dein Leben, ebenso Streit mit deiner ehemaligen Frau. Dies waren die Widerstände, mit denen du rechnen mußtest, bis du mit deinen Bemühungen vorangekommen warst.

Hoffentlich bin ich jetzt niemandem zu nahe getreten :flagge:

Alles Liebe und Gute
Blue Moon

Vieles, was bis heute noch "eigenartig" war, geht im Laufe der Zeit, wenn das erste Erstaunen überwunden ist, in Normalität über, und was einst sonderbar gewesen, integriert sich in den Tagesablauf.

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