Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Beitragvon Chloë » Mi 13. Okt 2010, 18:35

Hallo liebe Träumer, :sonne:

zwei Träume will ich Euch erzählen. Den ersten habe ich vor ein paar Tagen geträumt:

Ich befand mich auf einer Straße, stand an einer Ampel, und zwar in der Mitte der Straße auf einer Verkehrsinsel. Die Fußgängerampel war auf Rot. Und da ich mir das Warten vertreiben wollte, steppte ich ein bißchen. Als ich auf meine Füße schaute, sah ich, daß ich ein schwarzes, kurzes Kleid und sehr hochhackige schwarze Sandalenpumps trug. Es ließ sich mit den hohen, dünnen Absätzen erstaunlich gut steppen. Als die Ampel auf Grün umsprang, ging ich über die Straße und spürte, daß mir jemand folgte. Ich hatte wohl mit dem Tanz jemanden auf mich aufmerksam gemacht, drehte mich aber nicht um.

Ich ging die Straße runter an den Häusern zu meiner Linken entlang. Etwas zurückgesetzt war da ein Haus, in dem sich ein exotisches Restaurant befand. Ich wußte, dies ist mein Restaurant. Ich ging hinein, der Jemand folgte mir. Drinnen drehte ich mich dann um. Vor mir stand ein altes Ehepaar, es waren zwei sehr kleine Leute, vielleicht nur einen Meter groß. Sie trugen blaue Hemden und schwarze Hosen und schienen schon recht alt. Ich sagte zu ihnen: 'Herzlich willkommen! Euch habe ich bereits erwartet. Bitte setzt euch doch, das Essen wird gleich serviert." :hunger:

Die beiden Leute wollten erst sagen, daß die Tische doch viel zu hoch für sie seien, aber da sahen sie schon den kleinen Tisch mit den beiden Holzstumpfhockern davor, der für sie mit zierlichem Geschirr und Besteck gedeckt war. Die Frau rollte ihren Hocker auf die andere Seite, so daß sich die beiden gegenüber hinsetzen konnten. Derweil rief ich nach dem Kellner.

Der Kellner war ein komischer Vogel. Er war lang, hatte ein hellgelbes Fell, einen menschlichen Körperbau und einen sehr weichen Schnabelmund, der zu einem O geformt war. Er erinnerte mich an diese rosafarbenen singenden Kühe aus der Muppetshow. Der Vogel kroch in den Bezug eines Sesselkissens hinein, bis nur noch sein Kopf herausguckte. In seinem Gesicht lag plötzlich Anstrengung, und als ich genauer hinsah, sah ich plötzlich in einem Schwimmbecken sechs große Eier schwimmen. Die Eier brachen auf und sechs muntere Küken krabbelten und hüpften heraus und tollten im Schwimmbecken herum. Es waren total süße, wilde kleine Jungs und Mädchen, von denen ich wußte, daß sie noch eine Menge Blödsinn anrichten würden. :grins:

Der Kellner kam jetzt aus dem Kissenbezug wieder hervor und bewirtete unsere Gäste... :wein:

Den zweiten Traum hatte ich heute Nacht. Ich befand mich in meinem Zimmer aus der frühen Teeny-Zeit, allerdings gab es dort fast keine Möbel. Nur ein Regal stand dort an der Wand und eine Matratze lag auf dem Boden, der mit hellen, quadratischen Teppichplatten ausgelegt war. Ich blätterte in einem Buch, in das ich sehr viel reingeschrieben und Bilder eingeklebt hatte. Auf vielen Bildern sah ich Freunde aus verschiedenen 'Lebensepochen'. Als ich das Buch ins Regal zurückstellte, waren einige dieser Freunde da, vor allem die aus meiner Studienzeit. Sie kamen, um sich von mir zu verabschieden. Viele umarmten mich, eine Freundin schenkte mir eine kleine Dose mit Pralinen und ein süßes Büchlein zum Reinschreiben von Gedanken. Ich sagte zu meinen Freunden, daß wir uns nicht wiedersehen werden, denn ich hatte das ja tatsächlich erlebt (als ich mit dem Studium fertig war und mich von meinem damaligen Partner trennte, verlor ich auch meine Freunde und Bekannten aus dieser Zeit aus den Augen). Meine Freunde schienen das aber zu wissen.

Jetzt war ich müde und legte mich ins Bett. Ein Freund kam, um mich nochmal zu umarmen. Er wollte mich gar nicht mehr loslassen. Ich war traurig über den Abschied. Als ich ihm ein wenig über den Rücken strich, lagen plötzlich zwei Pferde neben mir, die ihre Köpfe auf meine Brust und meinen Bauch legten (der Freund war verschwunden). Es waren ein schwarzes und ein weißes Pferd. Ich streichelte ihre weichen Schnauzen, während sie dösten oder schliefen. Nebenan sah ich, wie Mutti versuchte, einen Vogel nach draußen zu leiten, der sich wohl nach drinnen verirrt hatte. Manchmal war er ein großer Vogel, ein Rabe vielleicht, dann war er wieder sehr klein. Ich rief nach ihm, und er kam zu mir geflogen, setzte sich auf die Bettdecke, auf meine Schulter, dann auf meinen Kopf und hüpfte so ein bißchen hin und her. :vogel:

Ich sagte zu ihm: "Schau, da vorne ist die Balkontür auf Kippe. Da kannst du rausfliegen." In dem Moment kam aber ein Sturm auf und zog die Balkontür zu. Also stand ich auf und öffnete die Tür, so daß der Vogel rausfliegen konnte. Draußen befand sich eine recht große Terasse zu einem Garten hin. Sie gehörte zu einem Haus, das mein Mann und ich gekauft hatten (im Traum). Mein Mann kam von einer anderen Tür her nach draußen. Seltsamerweise waren die Blumen, die auf und an der Terasse wuchsen noch Blumen von der ersten Frau meines Mannes. Aber das störte mich nicht, denn ich fand die Blumen sehr schön. Vor allem die beiden Kletterpflanzen, das Geißblatt und die Rose Ghislaine de Feligonde, waren sorgfältig zurückgeschnitten. So konnten sie ganz neu die Terasse beranken, und darauf freute ich mich schon... :blaetter:

Ich wünsch Euch einen wunderschönen Abend,
Chloë :blume:
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Re: Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Beitragvon Firlefunke » So 17. Okt 2010, 07:35

Hallolo Chloë,

zwei schöne Träume. Ich mag die ganzen Tiere darin, und besonders diesen "komischen Vogel" Bei dem Wort musste ich erst an Winki denken, aber so sah er ja gar nicht aus.

Das Bild von den beiden Pferden hat mich auch sehr berührt. Hat dieser Freund dir vielleicht etwas ganz besonderes überlassen, nachdem er sich von dir verabschieden musste?

Der erste Traum scheint für mich ein eher "öffentlich" zu sein und vielleicht in deinen Bereich Arbeit zu fallen, könnte das sein?


Firle Grüße
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Re: Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Beitragvon Chloë » So 17. Okt 2010, 16:14

Hallo Firlefunke, :sonne:

danke, daß Du mir ein paar Deiner Gedanken zum Traum schreibst. Ja, Tiere im Traum finde ich auch immer spannend. Der erste Traum hat sicherlich etwas mit Öffentlichkeit zu tun, da stimme ich Dir zu. oYo hat sich erdreistet, den Traum als Beispiel für eine Traumdeutung herzunehmen. Da hat sie die erste Assoziation gehabt, es ginge vielleicht sogar um dieses Traumforum. Aber vielleicht geht es auch um meinen Beruf, das muß ich in diese Richtung doch gleich nochmal beleuchten. :ja:

Winki war wirklich so ein komischer Vogel. Und das ist lustig, daß Du Dich an den erinnerst, denn der hatte doch auch so ein beige-gelbes Fell und ganz lange Gliedmaßen, nur daß er halt immer noch Vogelgestalt hatte, während der komische Vogel im Traum eher Menschengestalt hatte. Also könnte es da tatsächlich auch eine Verbindung geben. Ist das spannend, das wär mir gar nicht eingefallen. Dankeschön! :blume:

Das Bild mit den Pferden hat mir auch gut gefallen. Wenn ich von Pferden träume, geht es ganz oft um Freundschaften. Pferde sind in meinen Träumen meistens sehr humorvoll und sprachlich begabt. In einem Traum habe ich mich mit ein paar Pferden auf einer Wiese unterhalten, die erzählten, daß sie mehrere Fremdsprachen gelernt hätten, weil es auf der Wiese ansonsten so langweilig wäre. ;-)

In diesem Traum haben die Pferde so ein Gefühl von Vertrautheit ausgestrahlt, auch sehr freundschaftlich. Das Schwarz-Weiß halte ich für einen Hinweis auf die Abschiedstrauer. Der Freund, der sich in dem Traum von mir verabschiedet hat, hat mir eigentlich nichts überlassen. Damals haben wir nicht einmal in dem Sinne Abschied genommen. Wir haben uns nach der Trennung von meinem ersten Partner nur noch einmal getroffen, ohne damals zu wissen, daß wir uns nie mehr sehen oder sprechen würden. :sad:

Aber obwohl ich mich mit ihm gar nicht mal so gut unterhalten konnte wie mit manch anderem Freund, hab ich ihn besonders gern gehabt. Er war einer der wenigen, der mich auch mal zur Begrüßung oder zum Abschied in den Arm genommen und mir ein Küßchen auf die Wange gedrückt hat. Er und ein anderer Freund (der im Traum gar nicht aufgetaucht ist) sind eigentlich auch die einzigen Studienkumpels, die ich nach der Trennung manchmal vermißt habe. :by:

Man könnte also sagen, daß ein Gefühl der Verbundenheit mit ihm als Erinnerungsgefühl zurückgeblieben ist. In diesem Sinne hat er mir natürlich schon etwas Besonderes überlassen. :huggy:

:knutsch: Chloë
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Re: Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Beitragvon oYo » So 17. Okt 2010, 18:10

Hallo Chloë,

beim Lesen Deines Traumes vom exotischen Restaurant sind mir schon viele Ideen gekommen. Ein paar Dinge sind für mich aber noch nicht klar, und darum will ich Dir noch ein paar Fragen stellen. Ich stelle die Fragen jetzt einfach mal ganz plump, ohne die Verbindung zu meinen ersten Assoziationen dazuzuschreiben. Ich hoffe, das ist für Dich okay. :blume:

Was war eigentlich Dein Gefühl beim Steppen, wolltest Du damit und mit Deiner Kleidung Aufmerksamkeit erregen? Ich nehme mal an, daß nicht, denn Du beschreibst es nicht so, aber ich frag lieber nochmal nach. :lupe: Und wie hast Du Dich in dem schwarzen Kleid gefühlt? Kamst Du gerade von einer Feier oder wolltest Du auf eine Feier gehen? War es Abend?

Und wie hat sich das für Dich angefühlt, als Dir jemand folgte? Du hast Dich ja nicht umgedreht. War es Dir eher unangenehm oder hast Du Dich gut gefühlt?

Dieses kleine Paar, beschreib doch mal, was Du bei denen fühlst. Waren sie eher wie Kinder oder wie Erwachsene? Brauchten sie eine Stärkung?

Und wie kann ich mir das mit dem Vogel vorstellen? Klettert der in ein Kissenbezug ohne Kissen oder ist das Kissen noch mit drin? Und wer oder was ist Winki? :hm:

Bin gespannt auf Deine Antwort :zwins:

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Re: Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Beitragvon Firlefunke » So 17. Okt 2010, 18:20

Hallo Chloë,

darf ich noch ein paar Gedanken aufschreiben? Ich liege zwar meistens falsch mit meinen Traumdeutungen, aber vielleicht kannst du ja doch was damit anfangen. Ich bleibe jetzt mal beim zweiten Traum.

Als erstes schreibst du, dass dein Zimmer fast leer war, nur das Regal und die Matraze auf dem Boden.
Der Boden ist mit den quadratischen Platten ausgelegt.

Was ich hier interessant finde, ist die Fokussierung deines Traums auf wenige Elemente (zum Beispiel im Gegensatz zu meinem fast überfüllten Raum im Traum "Der Wolfdieb und die 10 Geißlein").
Das Quadrat ist für mich etwas Vollkommenes. Die Matraze fürs Träumen, fürs ausruhen, fürs Kuscheln ??? und das Regal als Ort, aus dem du deine Erinnerungen holst.

Später hast du das Bild von den Pferden und daran schließt sich gleich das Bild vom Vogel an. Du hast die Freundschaften vorher verabschiedet, es waren nur noch die beiden Pferde da, als du den Vogel flattern siehst. Deine Mutter kümmert sich darum, aber du selber bist es, der ihm dann zur Freiheit verhilft. Wenn ich das jetzt in Bezug auf das Gefühl des Verabschiedens betrachte, und auf die Erinnerung an die Vergangenheit, scheint es mir, dass es für dich wohl nicht ganz leicht war, den Abschied zu nehmen.
Und das Sturmbild erinnert mich auch sehr an die Vergangenheit. Du siehst den Ausgang, aber er schließt sich erstmal vor dir durch einen Sturm, du öffnest aber einfach die Tür und trittst dann selber (nicht mehr als Vogel) in dein neues Leben.

Zusätzlich verwandelt sich der Vogel. Bezieht man das weiter auf die Vergangenheit, dann könnte das ein Bild von den unterschiedlichen Zeiten und Gefühlszuständen sein, die du durchlebt hast.

Hihi und nun ist es ja klar, dass dort auf der Terasse dein Mann ist.

Auch die schönen Erinnerungen an seine erste Frau sind da. Das wäre ja schade, die wegzutun, oder? Schließlich ist sie eine Liebe.
Die Namensbeschreibungen sagen zu Ghislaine
einmal: arabisch Gazelle
anderes Mal:
Wie Gislind(e) Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: gisal = „Bürge; Pfand“ oder gisa(l) (germ.) = „Spross“ und linta = „Lindenholzschild“ oder lindi = „weich; zart; mild“.

Firlige Funken
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Re: Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Beitragvon Chloë » Mo 18. Okt 2010, 11:40

Hallo Firelfunke,

he, noch mehr Ideen zu meinem Traum, das ist ja toll! :hops: Ich hab über den Traum bisher gar nicht nachgedacht, darum macht es mir jetzt total Spaß, mich damit zu beschäftigen, indem ich Deinen Gedanken folge.

Der Fokus des Traums lag tatsächlich eher auf der Leere des Raums als auf den wenigen Elementen, die in ihm noch enthalten waren. Ich würde es vielleicht so beschreiben: es ist noch das Nötigste im Raum, um dort Zeit verbringen zu können. Es sah so aus wie ein Zimmer, aus dem man praktisch schon ausgezogen ist, nur ein paar Dinge sind halt noch da. Die wenigen Elemente verstehe ich genauso wie Du. Das Regal für die Erinnerungen und die Matratze zum Schlafen. :grins:

Diese Quadratteppiche waren tatsächlich die, die wir damals in unseren Kinderzimmern hatten. Ich fand das merkwürdig, daß mein Traum den Abschied von Studienfreunden in dieses Kinderzimmer verlegt hat. Vielleicht als Sinnbild für den Ort, wo ich als erstes mit Abschied überhaupt zu tun bekommen habe? :hmm:

Die Deutung des Vogels als Bild für mich in verschiedenen Lebensphasen, das gefällt mir. Und der Sturm, kurz bevor ich mit meinem Mann zusammenkomme, macht dann auch Sinn. :ja: Ich hab gestern nochmal drüber nachgedacht und mir überlegt, daß der Vogel auch für eine Freundschaft stehen könnte, die am Ende nochmal einen Sturm erlebt und dann hinausgeleitet (=Abschied) wird. :wanderflieg:

Und das mit den Pflanzen von der ersten Frau meines Mannes sehe ich genauso wie Du! Als Spuren der ersten Beziehung und Liebe, die zurückgeblieben sind und als Teil meines Mannes weiter gehegt werden sollten. :sonne:

Witzig, daß Du den Namen Ghislaine nachgeschaut hast. :lach: Die Rose, die an der Terasse wuchs, habe ich so bezeichnet, weil es diese Sorte war. So eine haben wir tatsächlich bei uns hinten im Hof stehen. Allerdings haben die mein Mann und ich angepflanzt. :achja:

Also ich finde, Deine Deutung ist total gut geworden. Sie hat mich zum Nachdenken und nochmal Reinträumen angeregt und mich beim Verstehen der Bilder inspiriert.

Dankeschön :rose:
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Re: Das exotische Restaurant und Freundschaftsabschiede

Beitragvon Chloë » So 24. Okt 2010, 13:08

Hallo oYo,

Frechheit übrigens, daß Du einfach so meinen Traum als Deutungsbeispiel hergenommen hast. :teig: :zwins:
Also, dann schau ich mal, was Du für Fragen gestellt hast...

oYo hat geschrieben:Was war eigentlich Dein Gefühl beim Steppen, wolltest Du damit und mit Deiner Kleidung Aufmerksamkeit erregen? Ich nehme mal an, daß nicht, denn Du beschreibst es nicht so, aber ich frag lieber nochmal nach. :lupe: Und wie hast Du Dich in dem schwarzen Kleid gefühlt? Kamst Du gerade von einer Feier oder wolltest Du auf eine Feier gehen? War es Abend?


Aufmerksamkeit wollte ich nicht erregen. Wenn ich an einer Ampel warte, steppe ich öfter ein bißchen vor mich hin, weil es mir gut geht und ich Lust habe, mich zu bewegen. Daß ich das Kleid anhatte, wußte ich im Traum ja erst gar nicht. Da war also nix mit Feier oder festlichem Anlaß, es war auch noch mitten am Tag. In meiner Erinnerung war es so ein bewölktes Wetter mit eher hellem, aber diffusem Licht.

Als ich das Kleid bemerkte, wunderte ich mich ein wenig, warum ich so elegant angezogen war, so als hätte ich mich tatsächlich für die Oper oder für das Theater rausgeputzt. Und ich war überrascht, daß ich mich so wohl in den hochhackigen Schuhen fühlte, denn mit so hohen Absätzen bin ich normalerweise nicht unterwegs. :hmm:

Und wie hat sich das für Dich angefühlt, als Dir jemand folgte? Du hast Dich ja nicht umgedreht. War es Dir eher unangenehm oder hast Du Dich gut gefühlt?


Hmm, ich habe einfach bemerkt, daß mir jemand folgt. Das hat erstmal keine Neugierde in mir geweckt. Es war ein sehr gutes Gefühl, ich wußte, daß der, der mir nachgeht, mir wohlgesonnen war. Ich konnte ihn sozusagen in meinem Rücken spüren und wahrnehmen, eine sehr freundliche, warme und erdverbundene Ausstrahlung. Daß es allerdings zwei waren, die mir folgten, wußte ich nicht. :glubsch:

Dieses kleine Paar, beschreib doch mal, was Du bei denen fühlst. Waren sie eher wie Kinder oder wie Erwachsene? Brauchten sie eine Stärkung?


Wie gesagt, hatten sie eine sehr starke Erdverbundenheit. Ich glaube, deswegen waren sie auch so klein. Sie wirkten sehr erfahren und kräftig auf mich, auch wenn ihr Körperbau nicht übermäßig stämmig war, aber eben auch nicht besonders zierlich. Ich hatte das Gefühl, die haben schon viel von der Welt gesehen...

Und wie kann ich mir das mit dem Vogel vorstellen? Klettert der in ein Kissenbezug ohne Kissen oder ist das Kissen noch mit drin? Und wer oder was ist Winki?


Das Kissen war in dem Bezug noch drin. Und Winki war eine Vogelmarionette aus beigen Plüschbällchen mit so zwinkernden Augen und einem Federbusch auf Haupt und Hintern. Den habe ich als Kind einmal geschenkt bekommen. Ich fand ihn total witzig. Er hat bei Papa immer Bonbons erbettelt. :yum: Aber bis auf die Farbe und das Plüschfell hatte er mit dem Vogel aus meinem Traum nichts gemeinsam. :-)

Und, wann gibt es jetzt endlich Deine Traumdeutung? :lupe:

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