laufender Wald, Säugling usw.

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Beitragvon Silberstaub » Mo 28. Okt 2013, 08:09

Hallo alle zusammen, :sonne:

so, dieses Mal ist es gar nicht so lange her, dass mich meine Traumwelt vor Rätseln stellt. :ok:

Gestern war ich in einer Art Bergsiedlung, als die Erde bebte und einzelne Häuser und Straßen verschluckt wurden. Wir, ich glaube, wir waren zu dritt, liefen, um einen sicheren Ort für die Nacht zu finden. Das Beben hatte sich wieder beruhigt. Ein Haus vor uns wirkte sicher, aber der Besitzer ließ niemanden mehr hinein, somit nahmen wir mit der Scheune vorlieb. Als wir dort überlegten, was wir tun sollten, um nicht zu sterben, fing es wieder leicht zu beben an und von draußen her wurde es immer lauter, als würde eine Lawine anrollen. Wir hatten Angst und blickten hinaus, da erkannten wir, dass alle Bäume zu laufen anfingen und auf das Dorf zustürmten. Sie wirkten aufgebracht. Wir wussten, dass sie uns alle umbringen konnten, also fragten wir, ob wir was für sie tun konnten. Daraufhin bekamen wir die Antwort, dass sie "Mutter", das "Oberhaupt", wie auch immer, ich weiß nicht mehr genau wie sie diesen Baum nannten, suchten. Es musste der größte Baum von allen sein, ging es uns durch den Kopf, wo war der, sicher leicht zu finden. Wir wollten ihnen helfen, besser das, als zu sterben, aber da wachte ich auf. :sad:

Heute wiederum war der Traum noch skurriler. Zuerst ritt ich durch ein Dorf, dass sehr an die Zeit der Römer erinnerte. Ich sah zu, wie Männer beisammen saßen, davon hatten drei die Schädeldecke offen und der obere Teil des Kopfes lag verkehrt mit dem Gehirn neben ihnen am Boden. Mir wurde erklärt, dass das nicht viele Menschen konnten. Diese Menschen tranken aus einem Topf, der eine komische schwarze Brühe beinhaltete in der komische braune Dinger schwommen. Zuerst dachte ich, die trinken ihr Gehirn, aber das lag neben ihnen. Es sah fast wie Maden aus. Mir wurde schlecht. :urks:
Ich kam erneut zu diesem Ort und er war überseht mit Leichen, als hätte jemand sie ausgelöscht. Ich suchte jemanden, ein Mädchen. Meine Begleiter meinten, es wäre sinnlos, aber ich fand sie dann doch am Brunnen, sie wirkte wie eine Leiche, überzog mit einem komischen Schleim und die Haut war wie Wachs, obwohl ich lediglich nur ihre Hand im Traum sah.

Danach war ich auf einem Kletterturm, wir waren wieder zu dritt unterwegs. Ich war ganz oben und überschritt den Turm, es war sehr einfach und ich seilte mich ab. Der zweite von uns wollte auch hoch, aber er tat sich sehr schwer. Ich war plötzlich wieder oben und versuchte ihm zu zeigen, wie es leichter wäre, aber er stellte sich nicht gerade toll an und beim Abseilen kamen wir ein wenig mit den Seilen durcheinander. :wirr:

Dann hatte ich einen Säugling in der Hand, denn ich ständig stillte. :dreh: Ich war beim Haus meiner Eltern, dass aber total umgebaut wurde, weil mein Vater es verloren hat, weiß nicht mehr wieso. :schulter: Meine Mutter war fix und fertig, sie legte ein Kinderzimmer mit ganz kleinen Steckbausteinen aus, der zum Boden wurde und unten werkten die Handwerker. Sie versetzten Türe und Böden usw. Ich erklärte meiner Mutter, dass sie das schon schafft, einen Neuanfang, aber sie sollte sich auch gleich noch von meinem Vater trennen, dann helfe ich ihr und werde die Schule abbrechen, damit ich Arbeiten gehen konnte. :wirr:
Dann stand plötzlich mein Bruder mit seinem großen Auto und seiner Familie vor dem Haus und komischerweise hatten sie auch noch einen Jungen mit, obwohl sie in echt nur eine Tochter haben. :hm: Ich fragte sie, ob sie den Säugling mal halten wollten. Sie taten es, stellten sich dabei aber mehr als doof an. :roll: Meine Schwägerin hatte eine Krone auf und mein Bruder nannte sie Königin und ihre Tochter hatte ein Krönchen. Aber ich fand sie aufgeblasen und furchtbar, wie sie so da stand. :oehm: Ich nahm den Säugling wieder, zog mich zurück und stillte ihn. :grinss:

Konfus, dass waren diese Traumsequenzen. Ich weiß auch, dass ich da noch mehr geträumt habe, aber das fällt mir nicht mehr ein. :no:

Könnt ihr damit etwas anfangen? :trippel:

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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » Di 29. Okt 2013, 19:23

Hallo Silberstaub,

ja, damit kann ich eine Menge anfangen. Die Bäume und der Ort wie im alten Rom, das deutet darauf hin, daß Du ganz schön weit in Deine frühe Kindheit zurückgewandert bist. Leider ist es jetzt schon wieder Abendbrotzeit, ich schaff es heute nicht mehr. Schaaade, ich hab eigentlich noch richtig Lust, Deine Träume zu deuten, bin grad so schön im Deutungsfluß. *platsch* :tauch:

Naja, dann eben in den nächsten Tagen erst. :schildkr:

Schönen Abend wünsch ich Dir,
oYo :nacht:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon Silberstaub » Mo 4. Nov 2013, 18:49

Juhu oYo :wave:

find ich super, dass dir das eine Menge sagt, bin schon gespannt auf deine Deutung. :ja:

Letztens hatte ich auch einen sehr komischen und schnellwandelbaren Traum ... ich war mit meiner Familie in einem kleinen, alten Dorf, die hatten in einem Supermarkt ein Schwimmbecken ... sah aus wie ein Sportbecken. :dreh: Ich wollte darin schwimmen gehen und meinte zu meiner Familie, sie könnten ja schon heimgehen, ich wollte noch die letzte halbe Stunde ausnützen bevor der Laden schloss und eine Runde im Becken schwimmen. Ich fragte meine Freundin, ob sie auch da bleiben will. Sie zögerte zuerst, aber dann blieb sie doch. Sie hatte eine ganz komische, lange Wollhose unter ihrem Gewand an. Ich sprang ins Wasser. Einerseits kam ich sehr gut voran, andererseits hatte ich das Gefühl, als könnte ich nicht mehr so gut schwimmen wie früher, als ob ich langsamer wäre. :jaem:
Dann wurde es dunkel draußen und drinnen, wie bei einem Unwetter und sehr geschäftige Männer kamen herein, sie vermessten den Raum und erklärten, dass dies nun Kirchenräume werden würden. Ich war schockiert, was sollte eine Kirche damit anfangen so ein Gebäude zu besitzen, wo es zu wenig Räume gab, aber dafür ein Riesenbecken in der Mitte des Raumes und daneben eine volle Fensterfront. Ich wollte es ihnen erklären und ging in den Nebenraum, die Männer wirkten teilweise wie eine Geheimpolizei mit Waffen. Da sah ich ein Wesen im Gang sitzen, es war in sich zusammengekauert, aber ich wusste, das er von einem anderen Planeten stammte. Ich ging zu ihm und das Wesen jammerte, dass die Regierung ihn jahrelang ausgenützt hat und nun ließen sie ihn fallen, er saß in einem Rollstuhl und wusste nicht wohin. Ich nahm seinen Kopf in meine Hände und schrie: zeig es mir, zeig mir was du kannst, bzw. wer du bist. Pure Energie ging von ihm aus, Blitze zuckten und die Wände konnte ich durch das Dunkel teilweise schneeweiß hindurchblitzen sehen, aber niemand sonst konnte die Energie spüren, die meinen Körper erfasste und mir meine Energie absaugte, dennoch hielt ich stand und war stark. Er schaute mich erschrocken an, dann fragend und dann merkte ich, wie seine Augen groß wurden, als hätte er etwas in mir gesehen. Er sah mir ganz tief in meine Augen und sagte nur: ich weiß, wer du bist. Ich ließ abrupt den Kopf des Mannes los und wachte auf. :oehm:

Am Schluss des Traumes war es fast so, als hätte sich in Echt ein anderes Lebewesen in meine Träume eingeschlichen, wie ein Spion. Ich ließ abrupt den Kopf des Mannes los, als könnte ich dadurch die unliebsame Verbindung kappen, dabei wachte ich auch auf. :schwitz:

Ich glaube, ich will gar nicht, dass wer anderer weiß, wer ich wirklich bin. :no: Oder will ich es selber gar nicht wissen? :hmm:

Habt ihr eine Idee dazu? :trippel:

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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon Silberstaub » Di 5. Nov 2013, 10:10

Uii, jetzt geht's wieder rund mit meinen Träumen. :augwisch:

Ich hab gestern viel über diese eine Person nachgedacht, sollte es wirklich mein Unterbewusstsein sein, dachte ich mir, dann wird es mir sicher auch sagen können, wer ich bin. Prompt hab ich einen Traum darauf erhalten, der mir das Gefühl gab, zu dem anderen zu gehören. :ja:

In diesem Traum waren wir bei mir zu hause, sämtliche streng christlichglaubende Freunde kamen zu uns. Sie waren aufgeregt und höchst erfreut, weil es scheinbar eine Versammlung gab und eine Frau sprechen sollte, die sehr, sehr weise sein soll. Einige munterten mich auf und meinten, das wird dir gefallen, du wirst dich wahrscheinlich am aller Besten mit ihr verstehen, da sie die selben Fähigkeiten hat wie ich. Ich kam in den Raum und sie trat auf mich zu, sie wirkte fast wie diese Medizinfrauen auf mich, ich erschrak und wich zurück. Sie merkte, dass ich ihre Lebensweise ablehnte und fuhr mich an, dass sie mich nicht in ihrer Nähe haben möchte, weil ich eine schlechte Aura hätte. Somit blieb ich ihr fern, ich hatte Angst vor ihr und ihren Methoden und lehnte sie zutiefst ab. Ich machte andere Arbeiten im Haus und beobachtete die Freunde, diese waren alle zufrieden und bester Dinge. Es störte mich, dass sie mich als "böse" hingestellt hat, also ging ich zu ihr und erklärte ihr, dass ich so nicht bin und was sie da spürt, ist lediglich die Angst vor den Dingen, die sie macht. Sie sah mir lange in die Augen und meinte, endlich, nur wegen dir bin ich hierher gekommen.

Es war ein sehr komischer Traum ... meine Freunde stellten mich mit dieser Frau gleich, komischerweise lehnte ich aber genau das ab ... offensichtlich gibt es einen Teil in mir, der groß wäre, aber ich ihn voll und ganz ablehne .... es ist die Arbeitsweise und die Begabung dieser Frau, aber was bedeutet das in der Wirklichkeit, was steht für diese Arbeit in Echt? Oder zeigt er mir, was Freunde von mir denken, ich aber nicht bin?

Wisst ihr es?

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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » Di 5. Nov 2013, 19:03

Hallo Silberstaub,

so, endlich komme ich zu Deinen Träumen. ;-)

Solche sehr urtümlichen Bilder wie die von den Bäumen lokalisiere ich meistens in der frühen Kindheit. Deine Welt ist noch klein, eine Siedlung nur, in den Bergen, wo man auch etwas abgeschieden lebt und alles überschaubar ist. Doch etwas bringt Deine kleine Welt zum Erbeben und droht sie zu verschlingen. Du suchst nach einem sicheren Ort, nach Untschlupf bei jemandem, der vielleicht Dein Vater sein könnte. Doch wie die heilige Familie damals in Bethlehem wirst Du abgewiesen, bist eine Ausgestoßene in Deiner eigenen kleinen Welt und mußt in der Scheune Schutz suchen. Wie eine Lawine scheint Dich das Beben nun überrollen zu wollen, es ist eine unglaubliche Wut, die Dich zum Beben bringt. Sie kommt aus den tiefen Wurzeln Deines Unbewußten, wo eigentlich friedliches verwurzeltes Wachstum herrschen sollte. Du bist wütend und suchst Deine Mutter. Ob Du auf Deine Mutter wütend bist oder sie Dir bei Deiner Wut helfen soll, das zeigt der Traum nicht. Aber die Wut, die Du damals erlebt hast, muß sehr beängstigend für Dich gewesen sein.

Ich denke, der Traum vom nächsten Tag bei den Römern könnte der Ursache für das Wutbeben und die Angst auf den Grund gehen. Wieder ein Dorf, Deine kleine Welt, damals in Deiner Antike (also Kindheit). Aspekte von Dir haben gelernt, ihr Denken komplett abzutrennen, ihr Bewußtsein also komplett auszuschalten. Vielleicht hast Du diese Fähigkeit selbst erlernt, weil Du sie brauchtest, vielleicht hast Du dieses Verhalten auch in Deiner Familie oder Umgebung beobachtet. Die Gefühlswelt, die Du erlebst und die Du auch von außen aufnimmst, ist ekelhaft, eine braune Brühe mit etwas, was wie Maden aussieht. Das sind kranke, von ungutem Gedankengut (=Insekten) infizierte Gefühle. Kein Wunder, daß Du diese Gefühle nicht bewußt wahrnehmen wolltest, denn sie waren vergiftet und haben die betroffenen Aspekte in Dir schließlich getötet. Am schlimmsten trifft Dich der Tod des Mädchens, mit dem Du Dich selbst identifizieren kannst.

Nachdem Du die damalig erlebte Situation geträumt hast, kommt nun die Veränderung, die zu einer Heilung und Reintegration der damals verloren gegangene Aspekte führen soll. Du hast inzwischen so viele Ressourcen, Erfahrungen und Fähigkeiten, daß Dir das gar nicht schwer fällt. Es ist wie klettern, schwupps, schon bist Du drüben und kommst leicht wieder runter. Aber die Aspekte, die Du retten willst, können das noch nicht, denn sie sind ja in Deiner Kindheit 'gestorben' und haben noch einiges nachzuholen, wobei Du ihnen hilfst.

Und dann träumst Du eine sehr konkrete Veränderung innerhalb der geträumten Zusammenhänge. Der Säugling ist ein neuer Anteil in Dir, der durch Deine Traumveränderungen und das Heraufholen alter Anteile geboren wurde. Dein Vater hat das Haus verloren, denn er hat Dich abgewiesen, als Du bei ihm Schutz suchtest, darum hat er sein Anrecht auf Deine Welt (in diesem Kontext) verwirkt. Klar, daß auch Deine Mutter sich von ihm trennen soll, denn Du bist erst bereit, sie zu unterstützen, wenn sie Dich voll und ganz unterstützt. Das Haus - Dein Haus Deiner Kindheit - wird komplett verändert. Das geht bis ins kleinste Baudetail, das den Lebensboden für Dich und Deinen neugeborenen Aspekt werden soll.

In Deinem Bruder betrachtest Du Deine neue Familie und neue Lebenssituation. Dein Bruder als Vater kannst Du annehmen, natürlich hat er Sohn und Tochter, denn in Deiner Familie gab es ja auch Sohn und Tochter. Dein Bruder ist also witzigerweise einmal als Vater und einmal als Sohn hier. Du kannst nun schauen, ob Deine Mutter die Königin in der Lage ist, Dein Neugeborenes Ich zu nähren. Nun, sie ist aufgeblasen und furchtbar und stellt sich doof an, darum kümmerst Du Dich doch lieber erst einmal selbst um Dein neues Ich der Vergangenheit - vielleicht, bis Deine Mutter in Dir von damals gelernt hat, sich richtig um Dein Neugeborenes zu kümmern.

Ich find es toll, man kann an diesen Träumen total schön miterleben, wie Du ein schlimmes Erlebnis aus der Vergangenheit nochmal durchlebst und dann heilst. :-)

Für die anderen Träume ist es schon wieder zu spät... :grmpf:

Lieben Gruß und einen wundervollen Abend wünsch ich Dir,
oYo :sterne:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon Silberstaub » Di 5. Nov 2013, 21:37

Wow, tolle Sichtweise, da ist vieles drinnen, mit dem ich etwas anfangen kann, danke. :umarm: :strauss:

Tja, bin schwer am Aufräumen. :grinss:

Dir auch noch einen wunderschönen Abend und danke für die tollen Deutungen immer wieder. :mm:

Liebe Grüße
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » Fr 8. Nov 2013, 17:54

Hallo Silberstaub,

weiter geht es mit Deinen Träumen. :tip:

Wieder in einem Dorf und vermutlich wieder in Deiner Kindheit. Es geht um Bedürfnisse und Gefühle, die in der Öffentlichkeit stattfinden (Supermarkt und Schwimmbecken), also um Dein soziales Umfeld, wie Du Dich darin zurechtfindest und was Du dort erlebst. Die lange Wollhose Deiner Freundin könnte die Andeutung einer Strumpfhose sein, hast Du als Kind Strumpfhosen getragen? Es gibt so ein typisches Strumpfhosenalter, in dem die Kinder auch oft zu Superhelden werden (Superman und Co). :grins: Da Du noch klein bist und Deine gesellschaftlichen Gefühle gerade entwickelst, kommst Du im Schwimmbecken auch nicht so schnell voran wie 'früher', als Du schon älter warst. :lach:

Natürlich ist das Becken auch Symbol für Dein Becken, also für Deinen unteren Bauchbereich, der die Basis Deiner Gefühlswelt, Deine sexuelle, lustvolle und im seelischen Kontext tierische, instinkthafte Kraft darstellt. Und das soll nun plötzlich der Kirche gehören? In Deinem Kinderbecken war nicht genug Raum für die Kirche und außerdem ist Dir völlig klar, daß die Kirche mit Deinen Beckengefühlen absolut nichts zu tun hat und damit eigentlich nichts anfangen kann bzw. können sollte. Stimmt aber leider nicht, die Kirche will Zugriff auf alle Gefühle haben - und ganz besonders auf die Beckengefühle! Klar, daß die Kirchemänner Dir wie Geheimpolizei mit Waffen vorkommen, denn natürlich bemächtigen sie sich verdeckt dieser Gefühle - das ist Teil ihrer Weltbilder, die das an der Oberfläche selbstverständlich nicht transportieren. :weih:

Der Mann von einem anderen Planeten, dem Du hier begegnest, stellt einen Teil dieses Gefühlsbereichs dar. Er ist mit Dir in die Vergangenheit gereist, um Dir zu zeigen, wo seine Tortur den Anfang genommen hat und um sich Dir zu offenbaren. Indem er Dich erkennt, erkennst eigentlich Du ihn. Das ist sehr oft in Träumen so, daß man dem Aspekt, aus dessen Sicht man gerade träumt, nochmal als weitere Person im Traum begegnet. Er als Teil Deiner Bauchgefühle ist jahrelang von der Regierung - also der Macht der Kirche - ausgenutzt worden, bis er schwach und krank wurde. In dem Moment, da Du Dich mit ihm verbindest, fühlst Du die Kraft, die eigentlich in ihm steckt, die aber jetzt - da er selbst schwach ist - Dir Deine Energie raubt. Ist ja kein Wunder, man sagt ja sehr oft, daß eine Krankheit oder ein Konflikt einem alle Kraft raubt. :fieber:

Warum er sich für Dich so fremd anfühlt? In Deinen Träumen ist es schon öfter so gewesen, daß gerade die Wesen von fremden Planeten kommen, die entweder ganz besonders unter bestimmten Weltbildern oder Situationen gelitten haben oder die jene Menschen symbolisieren, die das Leid verursacht haben.

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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » So 10. Nov 2013, 18:49

Hallo Silberstaub,

im Deinem letzten Traum tritt diese instinkthafte animalische Bauchkraft in Form der 'Medizinfrau' auf. Ich finde es total spannend, daß Deine christlichen Freunde sie mitbringen. Es sieht für mich fast so aus, daß diese Kraft, die einst vom Christentum ausgenutzt wurde, im Moment in Dir sehr stark wird und sich aus Deinem ganz persönlichen christlichen Aspekt wieder herauslöst als diejenige, die sie wirklich ist. Diese Frau greift auf sehr ursprüngliche Kräfte zu und ist eingebettet in einen magischen Kontext, der ganz bestimmt auch in Richtung Schamanismus geht, wie ich ihn heute verstehe - also eine Einbettung in die Kräfte der Natur, ein Verständnis jedes Lebewesens als ein Wesen, mit dem man kommunizieren, von dem man lernen und von dem man sogar in besonderen Fällen abstammen kann.

Daß in Dir ein starkes magisches Potential schlummert, haben schon mehrere Träume von Dir gezeigt. Ich glaube, einmal hast Du mir per PN einen Traum geschickt, wo es um einen magischen Stab ging, den anzunehmen Du große Schwierigkeiten hattest - ich erinnere mich aber nicht mehr ganz genau. Spontan muß ich auch an den Traum denken, in dem ein Wesen 'platt' gesagt hat und in der Tat ein ganzes Gebiet platt gemacht hat. Ob Deine realen Freunde diese Kraft in Dir wahrnehmen, weiß ich nicht. Ich würde vermuten, daß sie aufgrund ihres christlichen Hintergrunds diese Kraft auch eher fürchten und ablehnen würden, so wie Du es momentan tust...

Naja, Du kennst mich gut genug, um zu wissen, daß ich Dich natürlich jederzeit ermuntere, diese Kräfte in Dir zu entdecken, sie besser kennenzulernen und zu gebrauchen. Schließlich liebe ich Magie. :zwins: Vielleicht hast Du durch die Frau aus Deinen Träumen ja die Möglichkeit, Dich dem Thema vorsichtig zu nähern, so daß Du nicht fürchten mußt, daß Du damit nicht klarkommst und Dir die Kontrolle darüber entgleitet. Du könntest z.B. in einer leichten Trance mit ihr Kontakt aufnehmen, Dir also vorstellen, sie sei bei Dir, und ihr ein paar Fragen stellen. ;-)

Alles Liebe, oYo :zauber:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon Silberstaub » Mo 25. Nov 2013, 18:33

Hallo oYo :wave:

ich lasse immer noch deine letzten Worte auf mich wirken. Eigentlich hast du das ausgeschrieben, was ich unbewusst befürchtet habe, was der Traum mir sagen will. Besonders mit einer Stelle hast du recht:
Ich würde vermuten, daß sie aufgrund ihres christlichen Hintergrunds diese Kraft auch eher fürchten und ablehnen würden, so wie Du es momentan tust...

Damit triffst du genau den Nagel auf den Kopf, in beiderlei Hinsicht, Freunde und mich betreffend. :sad:

Du schreibst:
Vielleicht hast Du durch die Frau aus Deinen Träumen ja die Möglichkeit, Dich dem Thema vorsichtig zu nähern, so daß Du nicht fürchten mußt, daß Du damit nicht klarkommst und Dir die Kontrolle darüber entgleitet. Du könntest z.B. in einer leichten Trance mit ihr Kontakt aufnehmen


Ich weiß nicht, vorsichtig annähern und leichte Trance, das funktioniert bei mir immer irgendwie nie, das schlägt immer gleich ins Extreme aus, wenn ich es zulasse. Deswegen blocke ich es wahrscheinlich auch, weil ich damit nicht klarkomme und die Kontrolle stets verloren geht. Bzw. mein Ober- oder auch Unterbewusstsein es als "böse" einstuft :hmm: ... schließlich ist es nicht christlich und somit ... na ja, du weißt schon, was ich damit sagen will. :ups:

Ich sitze da irgendwie zwischen zwei Stühlen und weiß nicht so recht, auf welchem ich mich niederlassen soll. :hm:

Danke für deine Zusammenarbeit ... ich finde es toll, dass du dir diese Mühe machst und mir bei meinem Wirrwarr hilfst, nichts zu übersehen. :rose: :umarm:

Ich wünsch dir/euch noch einen wunderbaren schönen Abend.
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Beitragvon oYo » Mo 25. Nov 2013, 20:01

Hallo Silberstaub, :wave:

Ich weiß nicht, vorsichtig annähern und leichte Trance, das funktioniert bei mir immer irgendwie nie, das schlägt immer gleich ins Extreme aus, wenn ich es zulasse. Deswegen blocke ich es wahrscheinlich auch, weil ich damit nicht klarkomme und die Kontrolle stets verloren geht. Bzw. mein Ober- oder auch Unterbewusstsein es als "böse" einstuft :hmm: ... schließlich ist es nicht christlich und somit ... na ja, du weißt schon, was ich damit sagen will. :ups:


Hm, Du meinst, Du bist gleich voll in Trance geflasht und dann geschehen die Dinge ganz von alleine? Das ist natürlich gerade dann, wenn man ja eigentlich Kontrolle behalten will, total 'unfair'. Nun ist diese Frau ja ein Teil von Dir und hat bestimmt kein Interesse daran, Dir Schaden zuzufügen. Wie wäre es, wenn Du Dir vor der Trance etwas zurechtlegst, was Dich im Notfall sofort rausholt? Das kann ein powervolles Musikstück sein, das Du schon vorher in den CD-Spieler legst oder etwas anderes, was Dir sofort Sicherheit und ein Gefühl von Gegenwart und Realität gibt. Dann erklärst Du, bevor Du in Trance gehst, Deine Absichten, nämlich Dich ausschließlich mit der Frau zu unterhalten, ohne daß sie oder irgendwer sonst innerhalb der Trance anfängt, Dinge zu tun, die Du nicht willst. Dann stell Dir die Frau vor und frage sie, ob sie mit Deinen Bedingungen einverstanden ist. Erst wenn sie bejaht, würde ich mich auf ein Gespräch einlassen. :lupe:

Wovor fürchtest Du Dich dabei denn eigentlich? Daß es zu einem inneren Konflikt zwischen Deinem christlichen Aspekt und dem Aspekt, den diese Frau darstellt, kommen könnte? Eigentlich hat Dein Traum ja gezeigt, daß es einen solchen Konflikt in Deinen Tiefen nicht gibt. Das heißt aber nicht, daß man deswegen nicht trotzdem in Angst geraten kann, wenn der Kontakt zu dieser Frau zu intensiv wird. Oder fürchtest Du Dich eher vor zu starken Veränderungen in Dir? Eigentlich bewirkt eine einzelne Trance nun auch nicht sooo gravierende Veränderungen, sie ist ja nichts anderes als ein etwas bewußter erlebter Traum, auf den man in der Regel viel mehr Einfluß nehmen kann als auf die Träume im Schlaf. Und letztere tun doch eh, was sie wollen, davor fürchtest Du Dich doch auch nicht. ;-)

Aber wenn Dir das Ganze doch zu heikel ist, dann laß es lieber sein. :ok:

Dir auch einen schönen Abend. Alles Liebe,
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