laufender Wald, Säugling usw.

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » Sa 13. Dez 2014, 18:24

Hallo Silberstaub,

so, weiter geht es mit den Träumen, hier die vom 28.11. mit der Frage:
Silberstaub hat geschrieben:Ich hab meinem Unterbewusstsein danach ja auch die Frage gestellt, was ich jetzt mit dieser "Gabe" anfangen soll, was ich damit tun soll.


Die Baustelle zeigt: hier ist etwas in Arbeit und noch lange nicht fertig. Das Kind Deiner Schwiegertochter, diese Formulierung ist seltsam, als wären das Kind und seine Mutter Personen, die Dir nicht besonders nahe stehen, als gebe es da eine gewisse Distanz. Es ist ja auch das Kind Deines Sohnes und somit Dein Enkelkind! Mir stellt sich sofort die Frage: aus wessen Perspektive träumst Du hier eigentlich? Welche Beziehung will Dein Traum darstellen? Das ist für mich extrem schwer zu beantworten, weil ich Deine Familie nicht kenne. Aber der Traum sagt etwas dazu: Du befindest Dich in einem Aspekt, der von Deiner Mutter geprägt ist, denn die befindet sich direkt auf dem Nachbargrundstück. Der schöne Garten und der Pool deuten auf eine schöne, kleine Welt, in der es sich Deine Mutter eingerichtet hat. Aber mir scheint, sie ist es, die mit ihrer Frage gleichzeitig auch den Vorwurf aufbringt. Oder täusche ich mich da?

Ich vermute also, daß die Vorstellung, Du seist rücksichtslos, wenn Du Dein Enkelkind mit nach draußen nimmst, entstammt den Weltbildern Deiner Mutter. Du betrachtest dieses mütterliche Weltbild gedanklich gleichzeitig von innen und von außen. So betrachtet sind die Neugeborenen aus Deinen letzten Träumen nämlich Deine Kinder und die Enkelkinder Deiner Mutter, Du befindest Dich also im Traum an ihrer Stelle.

Du gehst zurück in das gerade entstehende Gebäude, das Deinen Weltbildern entspricht. Du kennst Dich hier aus, auch wenn es wie ein Labyrinth zu sein scheint. Klar, Du orientierst Dich an dieser Stelle erst, das Gebäude ist ja noch eine Baustelle, aber Du hast ein klares Gefühl davon, wo es langgeht. Und es gefällt Dir, es ist ein Abenteuer, eine Herausforderung.

Der nächste Traum: Eine Schatztruhe unter der Zimmerdecke? Hier wird der Boden zur Decke, denn normalerweise sucht man ja einen Schatz auf dem Boden. Der Schatz ist also über Dir, könnte so als Sinnbild für ein Ziel stehen, das nicht so leicht zu erreichen ist. Vielleicht auch ein gedankliches Ziel im Gegensatz zu einem materiellen. Und vielleicht ist es ein Teil Deiner Gabe, auf diese Weise die Decke zu 'öffnen'. Da fällt mir ein, Decke steht vielleicht auch für 'Verdecktes'. Die Gabe hilft Dir, Verdecktes in Gedankengebäuden zu finden, selbst wenn es gut versteckt ist. Die anderen wollen Dich daran hindern, daß Du Deine Hand auf den Schazt legst, das Verdeckte also tatsächlich aufdeckst. Aber indem Du ihn gefunden hast, hast Du bereits den Einblick bekommen, den Du brauchst. Es ist Dir wichtig zu sehen, nicht was Du siehst und erkennst, anderen Menschen gegenüber zu offenbaren.

Dann: Die neue Wohnung hat Glastüren, es gibt keine Intimsphäre, weil alles viel zu klein und eng ist. Du kannst Dich also nicht zurückziehen vor den derzeitigen Lebensbedingungen. Aber Du weißt, daß dies nicht ewig so sein wird. Wenn Deine Kinder erwachsen sind, bist Du frei und kannst Dir Deine Intimsphäre schaffen.

oYo :pc:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » Sa 13. Dez 2014, 19:02

Huhu,

weiter geht es mit den Träumen vom 1.12.

Kinder stehen für neue Projekte, für junge Gedanken, die frei, verspielt und lustvoll sind, die die Welt entdecken wollen. Es gibt gesellschaftliche Systeme, die das den Kindern möglichst früh austreiben möchten, die sozusagen das Kind im Kind töten möchten - damit es sich den Weltbildern dieser Gesellschaft bedingungslos unterwirft. Dafür gibt es ein wunderbares Mittel: nadelspitze Kritik, nadelspitze Kommentare, die den Kleinen so höllische Schmerzen bereiten, daß sie sich in Qualen winden und sterben. Wenn sie dann erwachsen werden und sich gegen Kritik und Verbote zur Wehr setzen könnten, werden rigoros Machtmittel eingesetzt, den Erwachsenen wird die Pistole auf die Brust gesetzt. Die kindlichen Anteile in Dir, die auf diese Weise sterben mußt, sind eigentlich gar nicht wirklich tot, das merkst Du in diesem Traum. Warum Du das unbedingt dem Anführer vermitteln willst, ist mir nicht ganz klar. Vielleicht wolltest Du ihm damit zeigen, daß seine Weltordnung letztendlich keine Macht über Dich ausüben kann, auch wenn er Dich in Deinem Leben schrecklichen Qualen ausgesetzt hat. Solchen gequälten und getöteten Kindern kann man übrigens begegnen, wenn man in die Unterwelt reist. Du weißt, was ich meine. ;-)

Im nächsten Traum dann der Ort, wo die 'gestorbenen' Kinder landen. Sie sind dem Leben des Menschen, dessen Aspekte sie darstellen, entrissen, deswegen sind sie verwaist, an einen Ort im Unbewußten verdrängt. Hier werden durch den äußeren Druck und die Reglementierung durch Schmerz und Bestrafung im Unbewußten Wachen installiert, die dafür sorgen, daß die unerwünschten Aspekte nicht mehr ins bewußte Leben treten und auch keinen Aufstand anzetteln. Besonders renitente und lustvolle Aspekte werden isoliert.

Der nächste Traum ist eine harsche Kritik an Deinem Mann. Es kann natürlich ein Aspekt von Dir selbst gemeint sein, vielleicht auch eine einzelne Facette Deines Mannes: Die Erziehung Deines Mannes ist nicht von der echten Sorge um Deinen Sohn motiviert (Auto steht für Motivation). Er bewegt sich sehr unvorsichtig ständig an einem Abgrund entlang, es besteht also ständig die Gefahr eines Absturzes, die zunächst Dich bedroht, wie Du aber dann siehst, auch die Kinder. Das, was ihn motiviert oder was er für eine gute Erziehung hält, findest Du im Erlebnispark. Die Kinder befinden sich ständig in einer realen Gefahr, aber der 'Erlebnispark' will das verharmlosen. Die Erziehungsweltbilder kommen als scheinbar harmloses Kuscheltier daher, das Maskottchen - das, was symbolisch für die Weltbilder steht und von den Vertretern dieser Weltbilder hochgehalten wird. Aber es ist kein harmloses, friedliches Kuscheltier, es ist eine eisige Bärenkraft, die die Kinder absichtlich in den Abgrund und in ihr Verderben stürzt. Der Bär steht in Träumen sehr oft für mütterliche Kräfte, für die Gebärmutter, fürs Gebären. Die Aufgabe des Bärs (egal ob männlich oder weiblich) ist also eigentlich die, die Kinder zu beschützen und mit seiner Kraft zu verteidigen.

Da Du in der Nacht vor dem ersten Traum in dieser Reihe von der Schatztruhe geträumt hast, glaube ich, daß diese Träume hier den Inhalt der Truhe darstellen. Du hast etwas gesehen, was Du nicht sehen solltest. Und Du hast es Dir hier genauer angeschaut. Wer die einzelnen Personen in Deinen Träumen sind, ob mit Deinem Mann wirklich Dein Mann gemeint ist usw., mußt Du selbst herausfinden. :lupe:

Lieben Gruß und bis bald, oYo :blume:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » So 14. Dez 2014, 17:51

Hallo Silberstaub,

soooo, mit dieser Antwort bin ich endlich bei Deinem momentan letzten Traum angelangt.

Silberstaub hat geschrieben:
Keine Ahnung, wie perfektionistisch Du veranlagt bist.

Uii, das willst du lieber nicht wissen. :grinss: ... Ich bemühe mich zumindest auf die 100% herunter zu kommen, vielleicht schaffe ich auch 80 %, aber grundsätzlich liege ich darüber. :grins:


Hab ich doch geahnt! Na suuuper, dann wird es Dir mit Deinen Träumen jedenfalls nie langweilig, soviel steht fest. :lach:

Hmm, immer noch sind die Kinder ein Thema. Hier aber gar nicht mehr in so bedrohlichen Kontexten. :ok: In einem Rucksack trägt man die wichtigsten Dinge bei sich. Du bist aber der Meinung, daß die Kinder nicht gut ausgestattet wurden. Die Durchsichtigkeit deutet wieder darauf hin, daß keine Intimsphäre möglich ist. Die Zahl 6 könnte auf Sex deuten, was man im größeren Zusammenhang als alles, was einem große Lust bereitet, verstehen kann. Eigentlich sollten Kinder natürlich Dinge mitbekommen, die ihnen Spaß machen und die Möglichkeit geben, die Welt auf ihre individuelle Weise zu entdecken. Diese Rucksäcke sind dafür aber nicht besonders gut geeignet.

Ich denke, den nächsten Traum hast Du aus der Perspektive eines dieser Kinder, von denen Du in der letzten Zeit so viel geträumt hast. Du willst nach Hause, das heißt, Du möchtest ganz und gar bei Dir selbst ankommen. Außerirdische, die sind sehr fremd und seltsam. Es kann sich hier um eine führende Kraft handeln, um Dich mit Deinen heutigen Erfahrungen, die einem Aspekt aus Deiner Kindheit sehr fremd erscheinen mag. Möglicherweise befindest Du Dich auch einfach nur an einem sehr seltsamen Ort: z.B. in der Blutbahn des Kindes, dann sind die Außerirdischen so etwas wie Teile Deines Immunsystems. Wenn jemand mit seinem nadelspitzen Stift Gift injiziert, dann sorgen diese Außerirdischen dafür, daß das Kind, dessen Seele unversehrt bleibt, während das psychische Immunsystem den Kampf gegen das Gift aufnehmen kann. Das Kind hat das Gefühl, nie nach Hause kommen zu können. Ja, es stimmt, so ein Aussortieren, Bekämpfen und sich Immunisieren gegen schädliches, tief verletzendes Gedankengut kann ziemlich lange dauern. Die Kinder brauchen wohl noch etwas Geduld. :wart:

Ich wünsch Dir noch einen schönen Sonntag Abend,
oYo :blkrone:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon Silberstaub » Mi 7. Jan 2015, 11:28

Hallo oYo,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde ... Weihnachtszeit = Stresszeit. :grinss: Aber sie war auch sehr schön. :schnee:

Ich hoffe, du/ihr hattet eine tolle Weihnachtszeit und seit gut im neuen Jahr gelandet. :baelle:

Jedenfalls sind deine Deutungen supergenialtoll ... da hab ich viel zum Nachdenken und Sacken lassen. :ok:

Interessant finde ich ... vor Weihnachten kamen oft Kinder in meinen Träumen vor. Seit heuer kam zum zweiten Mal eine Frau darin vor ... beide male ist es eine Freundin von mir und beide male spüre ich sie, als wäre sie in echt da ... ich denke, für mich ist es egal, dass es einmal diese Freundin und das andere mal die Andere war. Sie sind sich sehr ähnlich und bedeuten mir gleich viel ... also anders ausgedrückt, sie haben irgendwie den selben Stellenwert in mir. :ups:

Heute Nacht war es ganz komisch. Die Mitglieder meiner Gemeinde waren darin ... ein Frau davon, der ging es nur ums Essen (ist auch in echt eher so ;) ) und sie wollte, dass wir alle etwas aßen, aber ich hatte keinen Hunger, ich wollte nachdenken. Also wechselte ich auf einen anderen Tisch. Leider weiß ich nicht mehr alles genau. Aber wir waren in einem riesigen Haus zu besuch, wie ein Schloss mit riesigen Sälen, bei einer Feier oder ähnlichem. Dann kam sie und wir redeten. Ich wollte bei ihr sein, mit ihr weiter reden, aber wir wurden vom Hausbesitzer aufgefordert zu gehen, da es schon spät war. Der Besitzer (auch ein Mitglied ... ein sehr ruhiger, liebevoller Mensch in Echt) redete noch mit mir und zeigte mir ein bisschen was vom Haus, als er plötzlich zusammenbrach und sich dabei ans Herz griff. Ich fragte ihn, ob er Hilfe bräuchte, ob wir die Rettung holen sollten und er nickte dazu. Er hatte einen Herzinfarkt. Ich eilte in den anderen Saal, wo der Großteil seiner Familie war (und er hat auch in Echt eine riesige Familie ... 8 Kinder und die haben auch wiederum bis zu 6 Kinder). Ich rief um Hilfe, ich nannte seinen Namen und das es kein Spiel war, da sie mir nicht glaubten, sondern meinten, ich hätte einen guten Witz gemacht. Aber an den Gesichtern sah ich, dass sich einige nicht mehr so sicher damit waren. Ich lief zurück und sah, dass mir nur eine Person auf Anhieb geglaubt hat und ohne umschweife zu ihm geeilt ist ... es war seine Frau und irgendjemand musste doch die Rettung gerufen haben, denn die war auch schon da. :notfall:

Das komische an dem Traum war das Emotionale. Ich kannte und kenne alle in diesem Traum, da sie genau so auch in der Wirklichkeit waren und sind, nur das Gebäude gibt es nicht ... aber ich hätte es gerne durchforstet, wenn ich hätte dürfen ... ich liebe alte Häuser/Burgen/Schlösser, wenn sie so verwinkelt sind.
Aber es gab kein Gesicht im Traum, das ich nicht auch in Echt kannte. So etwas ist mir noch nie passiert. :oehm:

Ist dir so etwas schon einmal passiert?

Alles Liebe und ein schönes, gutes, neues Jahr wünsche ich dir/euch. :grinss:

Silberstaub :strauss:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon Silberstaub » Do 8. Jan 2015, 11:11

Juhu :wave:

heute Nacht war komisch. Ich war in einem Raum, der eine Trennwand wie eine Theke besaß. Dahinter war ich mit meiner Familie und im Raum selber saßen mehrere Männer, die scheinbar mit meinem Mann Geschäfte betrieben. Wir hatten auch Hunde und Welpen (wie Huskies, schwarzes Fell, sehr schlank und sportlich, blaue Augen). Ich sollte mit ihnen spielen, aber irgendwie wollten die nicht so ganz wie ich und es kam mir so vor, als wollte mich der Größte ständig beißen, nicht wild oder gefährlich, aber spielerisch halt und das wollte ich nicht. Dann erkannte ich, dass mein Mann in einem dieser Geschäfte mit diesen Männern unser Haus verkauft hatte und mir dann erklären wollte, dass es ja nicht so ist, sondern nur Anleihe und uns eh das Haus bleiben würde. Da wurde mir bewusst, dass es ein Traum war und er in Echt überhaupt nicht so ein Geschäft gemacht hat. Durch diese Erkenntnis wechselte plötzlich das Traumbild. Ich befand mich in einer kleinen Stadt. Ich wollte etwas einkaufen und wieder zurück zum Auto, aber ich fand es nicht mehr. Mein Mann (sofern er es war :hmm: ) redete ständig auf mich ein, so dass ich mich nicht mehr konzentrieren konnte. Ich kam an einem alten Gebäude vorbei, dass hergerichtet wurde und ich wusste, ich musste eine bestimmte Richtung einschlagen. Aber entweder war immer ein Haus im Weg oder es gab keine Straßen zum Gehen, bzw. Einbahnen, wobei, seit wann muss ich mich als Fußgeher daran halten?!? :wirr: Na ja, letztendlich stand ich in einer Sackgasse. Ich musste links und konnte nur rechts gehen. Ich fand somit mein Auto nicht mehr und da bin ich aufgewacht.

Man könnte jetzt sagen, ich stecke in einen Labyrinth fest und finde nicht die Mitte. :hm: Das wird ja noch lustig. :weg:

Liebe Grüße
Silberstaub :sterne:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » So 11. Jan 2015, 19:19

Huhu Silberstaub,

ja, Weihnachten und der Rutsch ins Neue Jahr waren bei uns auch sehr schön. Meine Mutter war zu Weihnachten zu Besuch, Sylvester waren wir ganz unter uns und hatten einen sehr ruhigen Abend mit wundervollem Feuerwerk vom Fenster aus. :-)

Zu Deinem Traum: da Du die Mitglieder der Gemeinde so authentisch geträumt hast, nehme ich an, daß es hier wirklich um Dein Gemeindeleben geht. Die Nahrung ist das, was wir aufnehmen und verinnerlichen. Die Frau möchte, daß Du und alle anderen hier in der Gemeinde essen, also das Gedankengut verinnerlichen. Du möchtest aber lieber nachdenken und reflektieren. Das Gemeindeleben ist für Dich wie ein großes Schloß, alt und spannend, festlich, groß. Du erlebst es im Traum grundsätzlich als sehr positiv. Ist es die Frau mit dem Essen, mit der Du Dich dann unterhälst? Oder die Freundin, die Dir in Deinen Träumen begegnet. Ersteres bedeutet, daß Du Dich mit dem Gedankengut bzw. mit der Aufforderung, es aufzunehmen, auseinandersetzt, zweiteres daß Du Dich mit einer inneren vertrauten Gefühlsintanz verbindest, um Deinem Nachdenken Gestalt und Ausdruck zu verleihen.

Du möchtest gerne weiter Deinen Gedanken folgen, aber der Hausbesitzer unterbricht Dich. Er ist wie ein neuer Gedanke, der plötzlich kommt und den Gedankenfluß unterbricht. Hier erfährst Du, das Schloß gehört nicht der Gemeinde, sondern diesem Mann. Es ist ein ganz bestimmter Aspekt des Gedankenguts, den Du hier unter die Lupe nimmst und jetzt mit dem Besitzer zusammen anschaust. Es geht hier - wegen des Charakters des Mannes - um die Teile der Weltbilder, die Du als ruhig, liebevoll, großzügig, familiär und freundlich empfindest, die Du vermutlich magst und in denen Du Dich wohlfühlst. Und in diesem Bereich ist etwas, was das Herz und die Liebe so tief und schmerzlich trifft, daß diese guten Gefühle zu sterben drohen. Du möchtest diese guten Gefühle retten, mußt aber feststellen, daß in dieser Familie, die das Schloß der Freundlichkeit und Ruhe bewohnt, niemand diese tiefe Gefühlsverletzung ernst nimmt. Hier gibt es eine Gefühllosigkeit in den Menschen, die über solche tiefen Schmerzen hinweggeht und sie nicht beachten will, selbst wenn sie die Bedrohung wahrnehmen. Nur eine Person handelt: seine Frau, die Person, die in tiefer Liebe mit diesem Teil der Weltbilder verbunden ist. Und ich glaube, diese Frau bist Du selbst. Und es gelingt Dir, Deine guten Gefühle an dieser Stelle zu retten! :ok:

Ob es mir schon passiert ist, daß ich sehr authentisch nur von Leuten träume, die ich kenne? Ja klar, eigentlich gar nicht mal so selten. Vor allem dann, wenn ich mich mit meiner aktuellen Umbegung auseinander setze. Allerdings finde ich auch in diesen Träumen immer den Bezug zu dem, was in mir selbst geschieht. Natürlich zeigen mir die Träume ein bestimmtes Verhalten von Personen, aber es geht auch darum, wie ich damit umgehe, ob ich ein ähnliches Verhalten in mir wiederfinde und wenn ja, wie ich es vielleicht verändern möchte. :lupe:

Lieben Gruß, oYo - achso, wir haben ja noch Indianerwoche, also:
Ich habe gesprochen, Deutender Adler :narr:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » Mo 12. Jan 2015, 19:12

Hallo Silberstaub,

hier geht es darum, Dinge voneinander zu trennen, die für Dich vorher eng miteinander verbunden waren. Während Dein Mann seinen Geschäften nachgeht, beschäftigst Du Dich mit neuen und schon etwas älteren Gefühlen und Instinkten. Im Moment entwickelst Du einiges Neues in Dir. Aber da zwickt etwas noch, wenn auch spielerisch, die neuen Gefühle wollen nicht so, wie Du willst. Was ist da los, könntest Du Dich an dieser Stelle fragen.

Die Antwort ist die, daß Dein Mann Euer Haus verkauft hat. Er - vielleicht ein Teil von Dir, vielleicht wirklich er - verkauft Eure wichtigsten Weltbilder, die Euch ein Heim sind, um davon zu profitieren. Das heißt, er gibt Eure gemeinsame, heimatliche Welt für etwas anderes auf. Möglicherweise, da Du in der Nacht zuvor davon geträumt hast, geht es darum, die eigenen Werte zugunsten der Werte der Gemeinde aufzugeben, aber das zeigt der Traum nicht deutlich. Er empfindet es allerdings nicht so, daß er wirklich etwas aufgibt. Für ihn fühlt es sich so an, als würde er seine bzw. Eure Welt nur zeitweise abgeben/verleugnen, um einen Gewinn daraus zu ziehen.

Aber dann wird Dir plötzlich bewußt, daß dies nur ein Traum ist, von dem Du weißt, daß er nicht echt ist. Hier beginnst Du also, Dinge voneinander zu trennen, die vorher miteinander verbunden waren. Nur weil Ihr (oder Du) in der Gemeinde lebt (falls es um diese geht), heißt das nicht, daß Du Deine eigene Welt verkaufst. Du erkennst, daß in Dir eine echte Welt ist, die unverkäuflich bleibt. Ich denke, es geht hier ähnlich wie im Traum zuvor darum, daß Du Deine ganz persönlichen Werte, die Du auch in der Gemeinschaft wiederfindest und wegen derer Du Dich vielleicht sogar ursprünglich dieser Gemeinschaft angeschlossen hast, von den Werten der Gemeinschaft wieder loslöst. Denn so gehören sie ganz Dir und sind nicht verknüpft mit anderen, Dir fremden und unerwünschten Mustern - wie z.B. die Ignoranz der Familie, die das verletzte Herz nicht wahrnehmen will.

Hier stellt sich die konkrete Frage: was ist Deine Motivation und Dein Antrieb (Auto), was brauchst Du zur Zeit (einkaufen), um Deine Werte genauer zu bestimmen, von denen Fremder zu trennen und sie zu festigen? Aber Dein Mann, vermutlich ein Aspekt von Dir, stört Dich dabei in Deiner Konzentration, kommt immer wieder mit anderen Gedanken, die Dich ablenken. Du weißt, daß Du Dich an einem alten Gedankengebäude orientieren kannst, hier gibt es eine bestimmte Richtung für Dich. Aber immer wieder kommen Dir die Weltbilder und Gedankengebäude Fremder in die Quere, Du findest keinen geeigenten Weg oder die Gedanken und Vorstellungen, die mit Deinen Zielen verknüpft sind, führen Dich von ihnen weg (Einbahnstraßen). Wobei sich tatsächlich die Frage stellt, warum Du es nicht wagst, Dich einfach in die entgegengesetzte Richtung zu wenden, diese Vorstellungen einfach einmal in die andere Richtung zu verfolgen, eine neue Perspektive auf sie einzunehmen. Letztendlich führt Dich das in die Irre und in eine Sackgasse. Du kommst hier nicht weiter, möchtest Dich eigentlich Deinen Gefühlen und Instinkten zuwenden (links), kannst aber nur den Dir bekannten Konzepten folgen (rechts), die für Dich leider in die falsche Richtung gehen.

Ich nehme aus Deinen Träumen wahr, daß Du gerade versuchst, Deine eigenen Werte, Motivationen und Weltbilder zu finden und sie von denen anderer zu lösen bzw. zu trennen, mit denen sie bisher eng verknüpft waren. Das gelingt Dir manchmal (der Besitzer des Schlosses wird gerettet), aber manchmal verirrst Du Dich in dem Wirrwar, in dem Deine Wege mit denen Anderer labyrinthisch verwoben sind.

Aber das wird schon, da bin ich mir sicher. :ja:

Lieben Gruß, Deutender Adler :mond:
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon Silberstaub » Di 13. Jan 2015, 16:37

Hallo oYo,

Indianerwoche?!? :glubsch: :lach: interessante Sache, bring mich halt nicht an den Marterpfahl. :ok:

Oder die Freundin, die Dir in Deinen Träumen begegnet. Ersteres bedeutet, daß Du Dich mit dem Gedankengut bzw. mit der Aufforderung, es aufzunehmen, auseinandersetzt, zweiteres daß Du Dich mit einer inneren vertrauten Gefühlsintanz verbindest, um Deinem Nachdenken Gestalt und Ausdruck zu verleihen.


Zweiteres gilt hier, also die Freundin. ;-)

Ich nehme aus Deinen Träumen wahr, daß Du gerade versuchst, Deine eigenen Werte, Motivationen und Weltbilder zu finden und sie von denen anderer zu lösen bzw. zu trennen, mit denen sie bisher eng verknüpft waren.


Du hast so was von Recht. :ja: Vor allem versuche ich gerade meine eigenen Gefühle und Gedanken zu finden, wer bin ich wirklich und was macht mich wirklich aus. :trippel:

Heute war wieder eine Freundin (diesmal aus der Schulzeit, aber ebenfalls der gleiche Typ, wie die anderen zwei) mit im Traum. Wir haben einen kleinen Roboter gebaut, der wie ein Spielzeug herumflitzen konnte ... war echt ein lustiges, kleines Kerlchen. :wirbel: Meine Freundin wollte unbedingt, dass ich bei ihr in der Firma zu arbeiten anfangen sollte. Ich erklärte ihr, dass ich dort nicht hinein passte, weil sie etwas anderes produzierten, als ich. Es wirkte dort wie eine Forschungseinrichtung. :wirr: Sie überredete mich aber. Sie erklärte mir, dass die Firma umsatteln wollte und das passt schon. Bei einer Besprechung dann mit dem Chef, wollte dieser irgendwelche Berichte und was wir so vorzeigen konnten. Meine Freundin fing an ihm etwas zu erklären und er wimmelte sofort ab. Er fragte sie, ob es schon wieder um diese eine Sache ginge, wo er ihr schon erklärt hätte, dass dies die Firma nicht herstellen will. Sie schob dann das Wort an mich ab und plötzlich konnte ich ihm alle Vorzüge und Vorteile dieses Spielzeuges erklären. Ich glaube, in diesem Moment hätte ich jedem den einfachsten Stein als Diamanten verkauft. Meine Art hatte ihn scheinbar beeindruckt. Meine Freundin hingegen war nun restlos in seinen Augen durchgefallen. Das blöde daran war nur, er wollte dadurch scheinbar aber auch mehr. Ganz offensichtlich zogen ihn starke Frauen an. Er berührte meine Hände/Finger und musterte meine Beine, was mir echt unangenehm war.
Da bin ich zum Glück aufgewacht. :wisch:

In Echt könnte ich nicht behaupten, dass ich so eine starke Frau und Verkaufskanone wäre. :nope:

Ich bin froh für deine Hilfe und deine supertollen Deutungen ... die lassen sich immer spitze mit meinen kombinieren. DANKE! :love: :huggy:

Liebe Grüße
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Re: laufender Wald, Säugling usw.

Beitragvon oYo » Do 15. Jan 2015, 19:24

Huhu Silberstaub,

ich freu mich, daß ich Deine eigenen Deutungen ein bißchen bereichern kann. :grins: :knicks:

Puh, schon wieder so spät? Menno, ich schaff es heute nicht mehr, Deinen Traum zu deuten. :pc: Also, dann in den nächsten Tagen. :tip:

:sterne: oYo
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Beitragvon oYo » So 25. Jan 2015, 14:50

Hallo Silberstaub,

... kaum 10 Tage später komme ich endlich zu Deinem Traum. :frech: :lupe:

Diese Freundinnen vom selben Schlag symbolisieren vermutlich einen ganz speziellen Themenbereich, mit dem Du Dich beschäftigst. Und da diese hier aus einer Forschungseinrichtung kommt und mit Dir so einen kleinen Roboter baut, geht es um neue Dinge, um Veränderungen. Ein Roboter steht in Träumen sehr oft für Automatismen und der lustige kleine Kerl ist vielleicht dafür da, spielerisch die Veränderung oder Neugestaltung von Automatismen zu entdecken. Das kann ja manchmal sehr sinnvoll sein. Wenn Du z.B. immer wieder anderen hilfst, obwohl Du Dir eigentlich fest vorgenommen hast, nicht mehr andauern für andere zu rennen, sondern auch mal mehr für Dich selbst zu tun, dann ist das ein Automatismus, ein Verhalten, das Du schon so lange und vermutlich schon seit Kindheit hast und das Dir in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Daran ändert man natürlich auch nicht mal einfach eben so etwas. Solche Dinge haben sich über viele Jahre eingeschliffen und haben oder hatten eine wichtige Funktion. Darum ist der Firmenchef dem zunächst nicht aufgeschlossen - obwohl er ja im Forschungsbereich tätig zu sein scheint. Deine erfinderische Seite kann eben nicht mehr als ihre Begeisterung in die Waagschale legen, darauf reagiert ein gut eingespieltes System erst einmal nicht. Aber wenn auch andere Aspekte, wichtigere innere Entscheidungsträger auftreten und von den Veränderungen überzeugt sind, dann wird dieser Wunsch nach Veränderung ernst genommen. Es ist klar, daß dieses System nicht gleich bei jeder Idee mitmacht, denn solche Veränderungen müssen sehr sensibel und vorsichtig geschehen und bedeuten oft - selbst wenn es nur winzige Dinge zu sein scheinen, wie z.B. ein Spielzeugroboter - sehr viel inneren Aufruhr und nicht immer bequeme Umwälzungen.

Du bist in Deinem Traum eine starke innere Person, die offensichtlich überzeugend aufzutreten weiß. Es geht also vermutlich gar nicht so sehr darum, daß Du nach außen eine starke Frau und Verkaufskanone bist, sondern daß Du Dich selbst von gewissen Dingen zu überzeugen weißt und hier Stärke an den Tag legst. Daß er sich Dir gleich sexuell annähern möchte, wundert mich nicht. Er sucht nach Vereinigung, nach Nähe, weil innere Stärke für unbewußte Aspekte sehr attraktiv ist. Wenn der allerdings vorher eben z.B. immer nur an Robotern gebaut haben, die sich für andere einsetzen und Deine Bedürfnisse mißachten, könnte es sein, daß der Typ Dir zunächst nicht besonders sympathisch ist. Er ist eine alte Instanz, die jetzt aber bereit ist, sich auf Neues einzulassen. :ok:

Lieben Gruß, oYo :tee:
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