Astrologie

Magyrischer Schnickschnack und Esoterisches Allerley

Astrologie

Beitragvon Chloë » Mi 3. Nov 2010, 19:39

Hallo Ihr alle, :sonne:

da ja unser Expeditionsthema die Traumastrologie ist, dachte ich mir, wir könnten hier doch einmal Infos sammeln, was wir über unsere westliche Astrologie so alles wissen. Vielleicht hat ja jemand Lust mitzumachen... :ok:

Aaaalso, ich denke, jeder kennt unseren Tierkreis, auch Zodiak genannt, vor dessen Sternbildern unsere Sonne im Laufe des Jahres durchzuwandern scheint. Natürlich bleibt die Sonne stehen und die Erde fliegt um sie herum, so daß wir die Sonne immer wieder vor einem anderen Himmelsteil sehen. Die scheinbare Bahn der Sonne wird auch Ekliptik genannt. Eine Umlaufbahn entspricht 360°, da wir zwölf Sternbilder haben, werden sie einfach auf einen Kreis projiziert, auf dem jedes Sternbild 30° in Anspruch nehmen darf. Die echten Sternbilder am Himmel halten sich natürlich nicht an solche Vereinfachungen und nehmen unterschiedlich viel Platz ein. Das kann man hier nachlesen. :antenna:

Als erstes Sternbild wird dasjenige genommen, das im Frühlingspunkt (Tag- und Nachtgleiche im Frühling) hinter der Sonne steht, nein stand. Denn Aufgrund der Schaukelbewegung der Erdachse (Präzession) verschiebt sich der Frühlingspunkt mit den Jahrtausenden. Früher also, als unsere Astrologie begründet wurde, stand die Sonne zur Frühlingstag- und -nachtgleiche im Widder, heute steht sie in den Fischen. :wirr:

In unserer Astrologie, die also schon längst olle Kamellenastrologie ist (Astrologen werden jetzt sicherlich aufbegehren und viele viele Argumente anbringen können, die beweisen, daß die Astrologie immer noch up to date ist ;-) ), beginnt den Tierkreis mit dem Widder. Ich zähle hier einfach mal die Sternbilder der Reihe nach auf und ordne ihnen schonmal ganz frech ein Element zu, obwohl wir darüber ja noch gar nichts wissen. Das entsprechende Symbol darf natürlich auch nicht fehlen. :grins:

:widder: Widder (Aries) :Aries: Feuer Kardinal Männlich 0°-30° 21. März - 20. April
:stier: Stier (Taurus) :Taurus: Erde Fix Weiblich 30°-60° 21. April - 21. Mai
:zwilling: Zwillinge (Gemini) :Gemini: Luft Veränderlich Männlich 60°-90° 22. Mai - 21. Juni
:krebs: Krebs (Cancer) :Cancer: Wasser Kardinal Weiblich 90°-120° 22. Juni - 23. Juli
:loewe: Löwe (Leo) :Leo: Feuer Fix Männlich 120°-150° 24. Juli - 23. August
:jungfrau: Jungfrau (Virgo) :Virgo: Erde Veränderlich Weiblich 150°-180° 24. August - 23. September
:waage: Waage (Libra) :Libra: Luft Kardinal Männlich 180°-210° 24. September - 23. Oktober
:skorpion: Skorpion (Scorpio) :Scorpio: Wasser Fix Weiblich 210°-240° 24. Oktober - 22. November
:schuetze: Schütze (Sagittarius) :Sagittarius: Feuer Veränderlich Männlich 240°-270° 23. November - 21. Dezember
:steinbock: Steinbock (Capricornus) :Capricorn: Erde Kardinal Weiblich 270°-300° 22. Dezember - 20. Januar
:wassermann: Wassermann (Aquarius) :Aquarius: Luft Fix Männlich 300°-330° 21. Januar - 19. Februar
:fische: Fische (Pisces) :Pisces: Wasser Veränderlich Weiblich 330°-360° 20. Februar - 20. März


Soviel für heute, ich brauche dringend mein Abendbrot. :hunger:

Chloë
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Re: Astrologie

Beitragvon Blue Moon » Sa 6. Nov 2010, 19:29

Vielen Dank für deinen schönen Bericht. Leider verstehe ich selbst nicht sehr viel von Astrologie, aber ich habe mir schon Horoskope erstellen lassen von verschiedenen Personen aus verschiedenen Ländern, um sie miteinander zu vergleichen. Es ist interessant zu sehen, daß "Irland" und "Frankreich" das Gleiche aus meinen Daten deuten.

Da gibt es aber etwas, was mich im Besonderen interessiert. Vielleicht kennt jemand von euch diese "Ausdrücke". Was ist ein Radix-Horoskop, Drachenfiguren, eine Yod-Figur (Finger Gottes) und magische Talentvierecke? Mit solchen Dingen kann ich als Laie absolut nichts anfangen, und da ich es nun einmal um die Ohren bekommen habe, herrscht rege Neugier vor.

Liebe Grüße
Blue Moon

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Re: Astrologie

Beitragvon Chloë » Sa 6. Nov 2010, 19:41

Hallo Blue Moon, :wave:

interessante Fragen, deren Antworten ich noch nicht kenne, aber vielleicht ja schon bald! :grins: Ich bin nicht vom Astrologiefach, habe aber vor, mich einfach mal ein bißchen durch die Literatur zu fräsen und im Internet zu recherchieren. Denn spannend ist das Thema allemal. :ja: Und es bringt Futter für unsere erste Expedition (die jetzt wieder in die Planungsphase zurückgehüpft ist). :lach:

Vielleicht findet sich ja irgendwann auch ein versierter Astrologe ein, der uns ein bißchen aus seinem Nähkästchen erzählen kann. :dozier:

Bis später,
Chloë :weg:
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Re: Astrologie

Beitragvon Xephyr » So 7. Nov 2010, 15:59

Liebe Blue Moon,

du hast gefragt was ist eigentlich ein(e) ...

RADIXHOROSKOP
Das Geburtshoroskop wird auch Radixhoroskop genannt, der Begriff stammt vom lateinischen radix (Wurzel). Das Radixhoroskop zeigt den Himmel, wie er von der Erde aus zum Zeitpunkt der Geburt einer Person gesehen wird. Für dieses individuelle Horoskop benötigt man die genaue Geburtsminute und den Längen- und Breitengrad des Geburtsortes. Das Radixhoroskop stellt eine Momentaufnahme dar, in der die Positionen der Sonne, des Mondes und der Planeten abgebildet sind.

ASPEKTFIGUR
Als Aspektfiguren bezeichnet der Astrologe die im Radix ersichtliche Kombination mehrerer Aspekte, die gemeinsam eine Figur zu ergeben scheinen. Diese Art der Aspektkombination ist deutlich seltener als das Auftreten der einzelnen Aspekte. Entsprechend geht man davon aus, dass diese eine besondere Bedeutung haben und sich die Einzelaspekte stärker untereinander beeinflussen, als wenn sie keine Figur bilden würden.

Die bekanntesten Aspektfiguren sind:

Großes Trigon – drei miteinander verbundene Trigone bilden ein großes Trigon
Wirkung der betroffenen Trigone wird im Verhältnis zu anderen Aspekten erhöht. Das Potential kann den Horoskopeigner bequem machen, da ihm in den Themenbereichen vieles „zufällt“. Das große Trigon wird auch als „Talentdreieck“ bezeichnet.

Drachenfigur – bestehend aus großem Trigon (drei verbundene Trigone), zwei Sextilen und einer Opposition. Die Opposition bringt Spannung in das große Trigon und unterstützt somit den Horoskopeigner in der Nutzung seines Potentials.

Großes Sextil – sechs Gestirne stehen im Winkel von je 60 Grad nebeneinander. Vergleichbar mit zwei großen Trigonen, auch Davidsstern genannt. Extremes Potential, jedoch sehr selten.

T-Quadrat – zwei Quadrate und eine Opposition bilden eine T-Form.
Baut eine massive Spannung zwischen den Gestirnen im Quadrat auf, die dem Horoskopeigner keine Möglichkeit der Ausflucht lässt. Starke Lebens- und Lernaufgabe.

Großes Quadrat – 4 Quadrate bzw. 4 T-Quadrate bilden ein großes Quadrat
Hohe Spannungen, aber auch stabile Basis. Fester Charakter mit enormen Entfaltungsmöglichkeiten. Häufig jedoch in dieser Basis gefangen, sehr konventionell, starr, scheut vor Veränderungen zurück. Große Anstrengungen nötig, dann jedoch auch große Erfolge.

Fingerzeig Gottes – ein Sextil und zwei Quinkunxe, auch Yod genannt
Das harmonische Sextil erhält mit den eigentlich neutralen Quinkunxen analytische Einflüsse und somit eine gewisse Spannung, die als unvermeidliche Lebensaufgabe angesehen wird.

Mystisches Rechteck – Konstellation mit zwei Oppositionen, einem Trigon und zwei Sextilen, auch Briefumschlag genannt Die Oppositionen werden durch die Sextile und das Trigon abgemildert, während diese durch die Oppositionen eine gewisse Schärfe erhalten, die den Horoskopeigner zum Handeln auffordert.


Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Astrologie

Beitragvon Blue Moon » So 7. Nov 2010, 17:44

Vielen Dank, Xephyr, für die Erklärungen. Das macht mir einiges sehr viel klarer. Und gehe ich richtig in der Annahme, daß wenn ich jetzt von den Dingen je zwei besitzen würde, der Effekt verdoppelt/verstärkt wird?

Liebe Grüße
Blue Moon
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Re: Astrologie

Beitragvon Xephyr » So 7. Nov 2010, 19:37

Hallo Blue Moon.

mehrere von den Dingern ergeben ein Aspektbild (jedenfalls seit den 50er Jahren, vorher gab es das so noch nicht). Man schaut sich das Aspektbild an (das ja die grafische Darstellung aller deutungsrelevanten Aspekte innerhalb der Horoskopzeichnung beinhaltet) und entscheidet ob das Bild eher linear (Strichfiguren), dreieckig oder vier-bis mehreckig aussieht. Die Deutung ergibt die Lebensmotivation: Linear=kardinal=bewegungs/zielorientiert, dreieckig=veränderlich=anpassungsfähig und vier/vieleckig=fix=sicherheits-/zweckorientiert. Daß sich der Effekt verdoppelt/verstärkt bei mehreren gleichen Aspektfiguren ist mir aber nicht bekannt.

Das Buch in dem das alles ausführlich erklärt ist, ist allerdings schweineteuer...
http://www.amazon.de/exec/obidos/ISBN=3855230110 :schweini:

Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Astrologie

Beitragvon Chloë » Sa 13. Nov 2010, 19:47

Hallo Träumer und Abyssdiver,

weiter geht es im Grundlagenwissen zur Astrologie. Ich habe die Tabelle oben nochmal ergänzt um die Attribute Kardinal, Fix, Veränderlich und Männlich, Weiblich. Dazu schreibe ich heut etwas. Und die Elemente hatte ich letztes Mal ja einfach so eingeführt, auch die wollen ja noch erklärt werden. :lupe:

Menschen, die viele feurige Elemente haben, sind Leute, die aus innerer Motivation heraus handeln, eher aggressive, schnelle Angangsweisen haben, impulsiv, intuitiv und spontan. Feuer ist heiß und bewegt und verändert. Im Tarot ist übrigens das Feuer den Stäben zugeordnet und dem König/Ritter/Vater (nur so am Rande).

Erde bringt Stabilität, Ruhe, Geduld, Beständigkeit, Beharrlichkeit, Bodenständigkeit und Realitätssinn mit und ist wohl eher langsam in der Bewegung. Im Tarot ist Erde den Scheiben oder Münzen zugeordnet und der Königin/Mutter.

Luft steht für das Denken und die Kopfprozesse, Kommunikation, Austausch, geistige Beweglichkeit, intellektuelles Geschick, Neugierde. Im Tarot sind ihr die Schwerter zugeordnet und der Ritter/Prinz/Sohn.

Wasser schließlich bedeutet Gefühl, Mitgefühl, Besinnlichkeit, Inneschau, Tiefe, Traum, Fantasie, Intuition. Im Tarot sind das die Kelche und der Page/Bube bzw. die Prinzessin/Tochter.

Dann gibt es noch die Einteilung in kardinale, fixe und veränderliche Sternzeichen. Ihr merkt schon, daß die Astrologie sehr stark schematisiert und fast schon tabellarischen Charakter hat. Ich habe mich ja immer gefragt, warum denn bitteschön die Sternbilder und ihre Bedeutung sich an solche Schemen mit festgelegten Reihenfolgen usw. halten sollten. Aber naja, es ist eben eine bestimmte Denkweise, die überall Analogien und Zuordnungen sieht, um die Welt kategorisieren zu können. Je mehr Kategorien, desto komplexer natürlich, bis man am Ende mit riesigen Tabellen herumhantiert. Dadurch mag sich ja einiges gut abbilden lassen, aber am Ende nimmt man dann vielleicht doch lieber die eigenen internen Kategorien her. Die muß man wenigstens nicht nachschlagen und sind wesentlich flexibler anpassungsfähiger. :grins:

Kardinal bedeutet aktiv, erschaffend, reagierend, bewegend. Das ist natürlich je nach Sternzeichen unterschiedlich ausgeprägt. Ein Krebs wird sicherlich eher innere Welten erschaffen, ein Widder rennt lieber mit dem Kopf durch die Wand, um Dinge umzusetzen und die Waage mag sich vielleicht im geistigen Schöpfungsprozeß wiederfinden. :zwins:

Fix bedeutet erhaltend, beschützend, bewahrend. Hier soll sich bitte möglichst nichts verändern, alles schön konservativ bitte.

Veränderlich schließlich bleibt in Bewegung. Hier stehen Austausch und Kommunikation im Vordergrund, alles wird zueinander in Beziehung gesetzt, Gegebenheiten angezweifelt und verändert, Flexibilität ist groß geschrieben.

Dann gibt es noch diese Zuordnung zu männlichen und weiblichen Aspekten, was hier und da auch gerne mit Yin und Yang verglichen wird. Wenn man sich einen Berg vorstellt, dann ist Yang die Seite, die in der Sonne liegt, und Yin diejenige, die im Schatten liegt. Diesem Bild gemäß werden dann auch die Eigenschaften zugeordnet, wobei dann Yin, das Kühle, Feuchte, Dunkle, der Frau gehört und Yang, das Sonnige, Warme, Trockene, Helle, dem Manne. Nun gut, ich halt mich da jetzt emotional lieber raus, sonst könnte ich hier einen Roman schreiben über die Krudität und unglaublich dumme Vereinfachung von Weltbildern. Aber ich will ja nur eine ganz klitzekleine Übersicht über die Astrologie geben, nicht wahr? :floet:

Nächstes Mal recherchiere ich dann zu den Planeten weiter, vielleicht kann ich auch schon etwas über die Häuser oder Felder schreiben, mal schauen. Jedenfalls kommen wir jetzt dem Sternzeichen eines Menschen, das ja dadurch bestimmt wird, wo die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt stand, immer näher. :wart:

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Re: Astrologie

Beitragvon Chloë » So 14. Nov 2010, 14:31

Sodala,

es gibt heutzutage 10 Planeten, die im Horoskop berücksichtigt werden, wobei nicht jeder Planet wirklich einer ist, denn im Geozentrischen Weltbild werden ja Sonne und Mond auch als Planeten bezeichnet. :grins:

Sonne - der Stand der Sonne bestimmt das Sternzeichen, die Lebensenergie und die einem selbst bewußte Persönlichkeit
Mond - das Unbewußte, Instinktive, Gefühlvolle im Menschen
Merkur - Verstand, Kommunikation, Geistige Bewegelichkeit
Venus - Sinnlichkeit, Genuß, Schönheit, Kunst
Mars - Tatkraft, Handlungswille, das Kämpferische, Durchsetzungskraft
Jupiter - Wachstum, Wandlung, eigene Expansion, Erkenntnis, Glück
Saturn - Struktur, Bodenständigkeit, Langsame Bewegung, Stabilität
Uranus - Überraschungen, Plötzlichkeit, Wandlung, blitzartige Bewegung, Ideen
Neptun - Träume, das Übersinnliche, Phantasie, Einfühlung, Empfänglichkeit
Pluto - meine Güte, hierzu schreibt jeder etwas anderes, da konnten sich die Astrologen wohl nicht einigen. :nope: Ich finde hier Themen wie höhere Gewalt, Schicksal, unsichtbare Macht, aber auch alles Verborgene und Heimliche und der unbändige, fast besessene Drang, es zu ergründen und aufzudecken, aber auch der geistige Wille, die Urmotivation, die einen dazu bringt, der ultimativen Wahrheit ins Auge zu schauen... :antenna:

Jedenfalls beherrscht jeder Planet ein Sternzeichen und ein Haus und repräsentiert auch dessen vorherrschenden Eigenschaften. Die Planeten wandern aber natürlich um die Sonne herum und sind immer wieder in anderen Sternzeichen zu sehen. Sie sind also Sendboten eines Landes, die in einem anderen Land (also Sternzeichen und Haus) ihrem Charakter entsprechend handeln und verhandeln. :baelle:

Und schließlich gibt es noch die Häuser, die vom Aszendenten ab gezählt werden. Der Aszendent ist das Sternzeichen, das bei der Geburt im Osten aufgeht, der Medium Coeli ist das, das hoch am Himmel steht, der Deszendent ist das, das gerade untergeht, und der Imum Coeli steht gerade auf der anderen Seite der Erde hoch oben am Himmel. Die 12 Häuser sind eigentlich auch bestimmten Sternzeichen zugeordnet, legen sich aber natürlich verschoben über das Geburtshoroskop, je nachdem, wieviel Uhr es gerade ist und welches Sternbild gerade im Osten aufgeht. Die Häuser stellen verschiedene Lebensbereiche dar. Also z.B. die eigene Persönlichkeit, die Persönlichkeit der Menschen, denen man vorwiegend begegnen wird, wie sich das eigene Selbstwertgefühl gestaltet, wo es einen hinzieht, was man sich zur Lebensaufgabe macht, welche Basis man hat (z.B. familiärer Ursprung), wohin einen die spirituellen Neigungen führen, etc. pp. :corn:

Wenn man sich also nun an seinen Geburtsort stellt an jenem Tag und zu jener Minute, da man zur Welt kam, und dann den Kreis der Sternzeichen mitsamt der Planeten, die so wie die Sonne brav in diesem Kreis herumtanzen und wandern, auf ein Blatt Papier projiziert, dabei natürlich noch ein bißchen vereinfacht und die räumlichen Ausdehnungen der Sternzeichen angleicht, dann erhält man sein Geburtshoroskop. Und je nachdem, in welchem Sternzeichen und in welchem Haus welcher Planet steht, bedeutet das eben entsprechende Eigenschaften, Lebensausrichtungen, Talente und Probleme.

Damit das Ganze nicht allzu langweilig wird, gibt es dann noch die Aspekte. Hier werden Linien zwischen den Planeten gezogen, um zu sehen, welche Figuren entstehen, also Konjunktionen, Oppositionen, Dreiecke, Quadrate, Sextile und diverse Figuren, die sich daraus ergeben können. Darüber hat Xephyr weiter oben ja auch schon geschrieben. Je nach Konstellation der Figuren liest man hier natürlich auch Zusammenarbeit, Spannungen oder Krieg zwischen den Planeten ab. Holla, da kann es ganz schön zur Sache gehen... :wirr:

Ich für meinen Teil erlebe das, was ich auch schon vor etwa 7 oder 8 Jahren erlebte, als ich mich mit Astrologie beschäftigen wollte: Langeweile macht sich bei mir breit, die einzelnen Zuordnungen interessieren mich immer weniger, und am Ende frage ich mich, was das Ganze eigentlich mit mir zu tun hat? :hm: :gaehn:

Wer sich noch etwas genauer mit der Thematik beschäftigen möchte, hat ja die große weite Welt des Internets zur Verfügung. Eine anschauliche und übersichtliche Einführung, die ich in den letzten Tagen auch oft zu Rate gezogen habe, ist hier. :suche:

Und wißt Ihr was? Traumastrologie hat mit dieser Astrologie eigentlich gar nichts gemeinsam, außer daß wir unsere verschiedenen Lebensaspekte betrachten - und dazu unsere Träume befragen. :grins:

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Re: Astrologie

Beitragvon Chloë » So 21. Aug 2011, 17:24

Hallo auch,

also gut, ich gestehe, daß mich gewisse Themen manchmal an ganz anderer Stelle wieder einholen, mir aus einer neuen Perspektive begegnen und ich mich nicht gegen sie wehren kann. :glubsch: :ohhh: So geschehen gestern nachmittag, als ich zu einem Erholungsschläfchen im Wohnzimmer die Sonne genoß. Da konnt ich trotz Müdigkeit nicht richtig schlafen und dämmerte im Halbschlaf genüßlich vor mich hin - und dachte an mein Sternzeichen. :hmm: Tja, kann ja mal passieren, nicht wahr? :zwins: Jedenfalls träumte ich mich dann darein und fragte mich aus Traumperspektive, wie man denn die ganze Sache mit dem Ascendenten, dem Imum Coeli, Descendenten und Medium Coeli verstehen könnte. Da ich ja von Astrologie nach wie vor kaum eine Ahnung habe, kann ich da ganz unbelastet rangehen und mir meine ganz eigenen Bilder machen. :bilder:

Einem Astrologen werden sich jetzt vermutlich die Zehennägel aufrollen ob meiner Theorien. Aber meine blühende Phantasie hat mir alles sehr plastisch und für mich deutlich nachvollziehbar vorgeträumt, und so bin ich zu folgender These gekommen: :dozier: Im Traum stellt ein Tag sehr oft einen Zyklus dar, das kann ein ganzer Lebenszyklus sein, ist aber wohl sehr viel häufiger der Zyklus eines einzelnen Themas. Und genauso verstehe ich auch den Durchlauf der Sternzeichen über den Tag. So beginnt man eine Sache mit der Energie des Ascendenten, wenn der in der Mitte des Himmels steht, taucht der Imum Coeli auf. Mit der vollen ascendentalen Kraft taucht man ein in das Thema, um es zu begreifen, zu erfahren, zu erleben, zu durchleben. Dies geschieht mit der Kraft des Imum Coeli, der durchaus die Tiefen der Dunkelheit und Nacht in sich trägt, die er im Geburtshoroskop auf der anderen Seite der Erde bewohnt. Wenn man ein Thema abschließt, ordnet und integriert, steigt die Kraft des Descendenten auf, die einem bei dieser Sache hilft. Und schließlich, wenn man das Thema integriert hat, beginnt die Anwendung des Wissens, die Meisterschaft, die vom Medium Coeli begleitet wird. :wirbel:

Mir erscheint diese Herangehensweise einigermaßen sinnig, sie muß aber natürlich in keiner astrologisch fundierten Diskussion standhalten, sondern darf mein ganz persönliches Gefühl zum Horoskop durchscheinen lassen. Vielleicht, wenn ich mal wieder Lust habe, werde ich mich mit dem ein oder anderen Bereich der Astrologie genauer beschäftigen. Ich überlasse dies dem Leben, meinem Spaß und meiner Neugierde. Denn einen 'akademischen' Angang an die Astrologie werde ich wohl niemals finden. :nope:

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Re: Astrologie

Beitragvon wexhei » Do 15. Nov 2012, 10:10

Hallo


tolle Zusammenfassung, ich beschäftige mich mit Astrologie nicht so intensiv. Mit Träumen fange ich gerade an, mein Gebiet sind eher die Tarotkarten.

Was ich aber sagen kann ist, das mir mal in einem anderen Forum nur aufgrund meines Geburtsdatums (ansonsten hatte sie keine Daten oder Infos über mich) eine sehr genaue Charakterbeschreibung gegeben wurde. Ich war erst einmal ziemlich baff, denke aber das da einiges dran ist.


LG
wexhei
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