Die Traumdokumente

Für diejenigen, die gerne ihre Träume selber deuten und sich nur Tipps von anderen geben lassen möchten

Die Traumdokumente

Beitragvon Carl Jung » So 24. Mai 2015, 13:41

Ich befand mich im Wohnzimmer und redete mit meiner Mutter über ein Dokument, dass ich im Traum kannte, nicht aber im Wachzustand. Auf jeden Fall sagte meine Mutter, dass ein Studienkollege von mir eine Kopie von einem 2. Dokument hätte. Die Kopie erhielten wir irgendwie nicht. Die erste Kopie hatten wir und ich warf sie aus irgendeinem Grund weg. Dann klebte ich alle Seiten mit Tixo zusammen. Ich glaube es waren 2 Seiten. Dann faltete ich beide Seiten einmal in der Mitte und legte sie zusammen.

Ich wollte sie dann noch unten zusammenkleben, was ich mir allerdings anders überlegte, nachdem meine Mutter was sagte, was mir allerdings nicht mehr einfällt. Als nächstes holte ich die Kopie wieder aus dem Mistkübel in der Küche und ging mit ihr wieder ins Wohnzimmer. Dann endete der Traum

Ich werde irgendeine Nachricht erhalten. Kopien stehen meistens dafür, dass man nicht seinen eigenen Impulsen folgt. Ich habe allerdings die Kopie nicht selbst gemacht, sondern erhalten, weswegen die Deutung keinen Sinn ergäbe. Das heißt die Kopie muss bei mir für etwas anderes stehen. Was weiß ich noch nicht. Schauen wir mal weiter. Der Mistkübel steht für Trennung. Das heißt ich möchte das, wofür die Kopie steht loswerden, beschließe dann aber, dass ich es doch noch brauchen kann. Weiters scheine ich irgendwas zusammenzuhalten zu wollen. Als nächstes, möchte ich etwas ausbügeln. Ich falte es aber genau in der Mitte, das weist aber darauf hin, dass ich die Hälfte schon erledigt habe.

Nun stellt sich die Frage: Um was geht es genau?
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Re: Die Traumdokumente

Beitragvon Xephyr » Mi 27. Mai 2015, 13:38

"Kopieren" heißt doch eine Dualität erzeugen, oder? Da war "Eins" und jetzt ist "Zwei". Aus 1 wird 2 - und daher wohl der Versuch des Zusammenklebens. Das Suchen nach der eigenen Mitte (falten), ein Zentrieren, ein wieder Eins werden...

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Re: Die Traumdokumente

Beitragvon Carl Jung » Mi 27. Mai 2015, 18:51

Ja, zuerst wollte ich die 2 Seite wegwerfen, dann fand ich heraus, dass das nichts bringt und versuchte mit falten so wieder eins zu werden und ich werde eine Nachricht erhalten, die sich auf dieses Einswerden bezieht.

Ich denke, dass meine nächsten Träume mir verraten werden, wie diese Botschaft aussieht.
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Re: Die Traumdokumente

Beitragvon Xephyr » Do 28. Mai 2015, 11:58

Es ist dies einmal mehr die Botschaft des "Mysterium Coniunctionis": Aus Eins wird Zwei, aus Zwei wird Drei, und das Eine des Dritten ist das Vierte; so werden die zwei eins. (Maria, die Jüdin ab 1. Jhdt n.Chr)

Anfang und Ende sind Eins. Das ist wesentlich! Dazwischen treffen wir das tertium non datur, das ausgeschlossene Dritte, Kern des Kind-Archetypus und nichts anderes, als eine Vorwegnahme des (zur Zeit noch völlig unerwartet und irrational erscheinenden) Ergebnisses dieser komplexen Selbst(ver-)einigung. Und dieses Dritte enthält ein Viertes, denn die Coniunctio bedarf der Liebe, der König, die Königin und Eros, der eigentlich Mercurius ist, sind ja schon zu dritt. Kommt das Kind (infans solaris, das Projekt) hinzu, dann sind es vier.
Und nein, die Quadratur des Zirkels entspricht nicht 4². Wir benötigen zu dieser Operation das Glück, ein Rad, einen Kreis, das Rotundum. Aber ohne die rotatio des rotundums wird das alles nicht rund! Wir brauchen also auch Sex um die Sache ins Rollen zu bringen. Und wie wir wissen ist in der Traumsprache Sex = 6. Das ist das Vierte: 6.

1 = 2
2 = 3
3 = 4 und
4 = 6 ! Harharharhar!!! :frech:

Aber wie dein Traum mit den Kassenzimmern und dem "Geburtstagslied" schon wusste, die letztendlich angestrebte Zahl muß ein Vielfaches von Zehn sein, dem Denarius! Denn der Denar ist ein Geldstück, ein Wert, eine Scheibe. Es ist das Hier- und Jetzt zu dem wir nach diesem gewaltigen Himmelsflug des Geistes, bei dem wir Bücher zerrissen haben, um unser Herz nicht zu verlieren, am Ende wieder zurück kehren: Als Eins, als das, was wir am Anfang einmal waren.

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Re: Die Traumdokumente

Beitragvon Carl Jung » Do 28. Mai 2015, 13:30

3 steht für die Vereinigung von 2 Elementen - passt zusammen, mit dem Tixo. Da der Mistkübel für die Trennung steht (wie oben erwähnt), ich die Kopie aber wieder herausgenommen habe, habe ich mich gegen die Trennung entschieden - und somit für die Konjunktion. Auch wenn ich die Kopie wieder herausgeholt habe, habe ich sie nicht zu den Originaldokumenten hinzugefügt. Wieso nicht? Vermutlich, weil Originale für Nicht-Imitiertes stehen und ich gegen die Nachahmung war, sonst hätte ich die Kopie nicht weggeschmissen, doch da ich sie wieder hervorgeholt habe, scheine ich mit ihr noch etwas anderes vorgehabt zu haben.

Wenn ich 2 Seiten zusammenklebe, hat das Papier trotzdem noch 4 Seiten und nicht 6. Allerdings, wenn ich 3 Papiere á 4 Seiten habe komme ich auf 12 und Zwölf steht für die Ganzheitlichkeit, die ich teilweise erreicht habe, dadurch, dass ich die Seiten zusammengeklebt habe. Durch die Vereinigung der 2 Seiten bin ich auf 8 und Acht ist ja fast 9. Das ist bedeutend, da 9 das Ende einer Entwicklung symbolisiert.

Mit dem Bergtraum und dem Ofen habe ich ein Ziel erreicht. Jetzt scheint bald das zweite abgeschlossen zu werden. Wofür immer die Abschlüsse die Voraussetzung waren, sie sind bestimmt nur Translationen und von der richtigen Transformation bin ich nur wenig entfernt.
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