Kann man Anderen einen Traum schicken?

Alles rund ums Träumen

Re: Kann man Anderen einen Traum schicken?

Beitragvon oYo » Fr 11. Mai 2012, 13:33

Ahoi Terrane,

ich glaub, ich hab Deinen Satz verstanden. :grinss: Das Stichwort Brokkoli kam jetzt gut bei mir, habe soeben einen entsorgt, der schon seit zwei Wochen im Kühlschrank herumgammelt. :laugh:

Ich sehe es so wie Du. Man kann sicherlich ein Thema oder ein Bild oder ein Gefühl rüberbringen, aber was das Unbewußte des 'Empfängers' draus macht, läßt sich wohl kaum beeinflussen. :nope: Vielleicht macht aber gerade das die Sache so spannend: herauszufinden, was angekommen ist und was draus wurde. :lupe:

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Re: Kann man Anderen einen Traum schicken?

Beitragvon Xephyr » Fr 11. Mai 2012, 15:29

Terrane hat geschrieben:Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es möglich ist jemand anderen einen Traum zu schicken. Nur gibt es da ein paar klare Hindernisse...
Einmal unterschiedliche Traumsprache. Jemand mit dem ich kaum etwas gemeinsam habe oder den ich kaum kenne wird mit anderen Symbolen arbeiten als ich. Wenn mir jemand einen Brokkoli schickt, dann sage ich BÄÄÄÄH! Die Person aber vielleicht LÄÄÄCKER :) Als offensichtliches Beispiel.
Traumdynamik. Selbst wenn ich es schaffe bestimmte Bilder zu iniziieren, vielleicht sagt das Unterbewusstseins meines Empfängers: Uh, Coole Szene, aber von hier gehts SOOOO weiter... ;)
Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn man es kann, eine Vision mit Basis einer Botschaft, also wenn ich nur die Botschaft und nicht das Bild übermittelt wird, und die Bilder sozusagen selbst hinzugefügt werden, dass es dann leichter ist. (hehe, lustiger Satz ;) gibt der noch für jemanden außer mir einen Sinn? ^^)

Hachja, ungewollte Ergebnisse ... die Würze des Lebens ;)

liebe Grüße
Terrane


Was die Sprache angeht, egal ob Bild oder Wort, die Inhalte mögen unterschiedlich sein, aber die Formen sind es nicht. Das persönliche Unbewußte bleibt individuell, aber nicht das Kollektiv Unbewußte: Die Pfade der Archetypen, die Linguistik ihrer Lieder, die Formation ihrer Tänze, alles gehört zu den Formen des Kollektiv Unbewußten; die universelle Sprache von Seele, die Sprache der Träume. Will man diese Sprache erlernen, muß man definitiv umdenken, es ist die Sprache eines Aliens.
Bei dem, was du Traumdynamik nennst, verhält es sich im Kollektiv Unbewußten so: Es sei ein Bild der Tarotkarte "Die Mäßigung" induziert. Alle Pfade und Formen dieses Archetypen werden von dem Traum als Assoziationsmuster herangezogen - und sie sind zum Teil persönlicher Natur, aber auch zum Teil kollektiver Art. Ich habe beispielsweise schon zeigen können, daß die Träume wissen welche Tarotkarte auf die Mäßigung folgen muß, denn diese Bilder sind untereinander so verknüpft wie eine Landkarte. Und diese Landkarte gilt universell, sie erinnert an die Chantways der Navajos oder der Songlines der Aborigines.
Botschaft und Bild sind dabei niemals getrennt, das Bild beinhaltet viele Botschaften, die assoziiert zusammenhängen. Diese Botschaften generieren ihrerseits wieder Bilder. Und (für mich damals total überraschend) Bilder und Botschaften können nicht nur ihr Äquivalent in Landschaften, Flüssen und Vegetation haben, sie ermöglichten es nativen Völkern, sich in unbekanntem Terrain zielsicher zu bewegen und sich zu ernähren. Und das in Gegenden, in denen man sich keine Fehler erlauben darf, da dies den sicheren Tod bedeuten würde. Die Landschaft hat dabei das Traumsäen übernommen, die Träume haben die passende Landkarte assoziiert. Natürlich nicht in Form einer Landkarte, aber in Form von Liedern und Tänzen, von Tieren und Pflanzen, die als Landkarte lesbar waren. Und man wußte dann genau, wie es am nächsten Tag weitergeht. Kein Wunder also, daß diesen Völkern ihre Träume heilig waren!

Grüßle vom

Xephyr

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