Luzide Träumen

Alles rund ums Träumen

Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » Fr 12. Nov 2010, 17:07

Hallo liebe Träumer,

Xephyr, das ist ja interessant, daß Du den luziden Traum kurz vor dem Aufwachen vermutest. Meine Theorie geht dahin, daß der luzide Traum durchaus auch tiefer im Schlaf stattfinden kann, so daß auch das Aufwachen nicht so nah ist. Meine Träume haben das für mich so hergestellt, daß ich im Traum nochmal eingeschlafen bin. Wenn ich dann aus dem luziden Traum aufgewacht bin, dann war ich immer noch am Schlafen. ;-)

Ich hatte heute Nacht auch wieder ein lustiges Erlebnis. Nachdem ich ja nun festgestellt habe, daß Xephyr mich im Traum öfter versucht hat aufzuwecken, haben Xephyr und ich uns gestern nochmal intensiv darüber unterhalten. Xephyr hat sogar eine kleine Tranceinduktion für mich gesprochen. Dankeschön, Xephyr. :knutsch: :galaxy:

Ich träumte also, ich sei mit Xephyr in einer wunderschönen Wohnung in Hannover. Xephyr berührte mich leicht von hinten und streichelte meinen Rücken. Gleichzeitig saß noch ein Xephyr vor mir an einem Schreibtisch. Zu dem, der vor mir saß, sagte ich: "Sag doch bitte meinem Traumxephyr, daß er mich an das luzide Träumen erinnert. Das mit dem Wecken ist nicht so praktisch. Besser ist es, wenn er mich direkt darauf aufmerksam macht, daß ich träume." Der Xephyr am Schreibtisch schaute also an mir vorbei auf den Xephyr hinter mir und erklärte ihm ausführlich, wie er mich an das luzide Träumen erinnern könne. Der Xephyr hinter mir hörte wohl sehr aufmerksam zu, denn seine Hand ruhte nun auf meinem Rücken. Aber darauf gesagt hat er nichts. :grins:

Und natürlich hab ich mal wieder nicht gecheckt, daß ich ja schon längst in einem Traum drinstecke und jetzt luzide Träumen könnte. :lach:

Ich frage mich tatsächlich, welche Instanz oder welcher 'Knopf' für die Erkenntnis, daß man träumt, verantwortlich ist. Meine Träume tanzen ständig um das Thema herum und zeigen drauf, und ich kapiers im Traum einfach nicht. :hm: :laugh:

oYo :floet:
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » Fr 19. Nov 2010, 14:31

Hallo liebe Träumer und Abyssdiver,

vor drei Tagen hatte ich mal wieder eine kurze luzide Phase. Ich muß Xephyr doch recht geben, momentan treten meine luziden Träume immer morgens kurz vorm Aufwachen auf. Das ist für mich insofern unpraktisch, weil mich dann die Geräusche von draußen stören und ich ja auch weiß, daß ich bald aufstehen will. Darum schlafe ich auch nicht mehr so fest. Noch ist es mir dieser Tage nicht gelungen, mitten in der Nacht luzide zu träumen. Wie habe ich das früher eigentlich immer hinbekommen? :hm:

Diesmal jedenfalls war ich in einer Wohnung mit vielen Räumen, es gab nur wenig Möbel. Ich war mit Xephyr dort und ruhte mich mit ihm auf einer Matratze aus. Dann schwebte ich durch den Flur, allerdings sehr nah am Boden, fast so, als würde mich jemand ziehen, dann auf den Türrahmen zu, der zum Zimmer führte, in dem Xephyr lag. Es gab keine Tür, nur den Türrahmen. Ich schwebte in die Höhe und 'hing' im Türrahmen. (Schonmal eine gerahmte oYo gesehen? :augwisch: ) Ja, auch im Traum kam mir die Situation eher lustig vor, ich fragte mich, ob das die Position des Gehenkten darstellen sollte (Tarotkarte). :lach:

Und da wußte ich, daß ich träume. Jetzt ging ich in einen der größeren Räume. Die Wände waren in einem wunderschönen, ruhigen Dunkelgrün gestrichen, der Boden mit hellem Parkett ausgelegt. Die Wohnung hatte, obwohl die Räume weitestgehend leer waren, eine sehr warme und gemütliche Ausstrahlung. Das gefiel mir. Ich wollte mich, da ich ja luzide war, gerne an einen Traum erinnern, den ich in derselben Nacht geträumt hatte und von dem ich glaubte, ich hätte ein wichtiges Detail vergessen. Aber als ich diesen Wunsch äußerte, konnte ich plötzlich nichts mehr sehen. Ich klimperte heftig mit den Augen und sagte: "Sooo wichtig ist das nicht, wir können auch was anderes machen." Aber es war schon zu spät, ich wachte auf. :antenna:

Ich drehte mich nochmal auf die andere Seite und schlief sofort wieder ein. Jetzt waren Xephyr und Firlefunke in der Küche und unterhielten sich, während sie wohl Frühstück machten. Ich sagte zum Traum: "Laß uns doch in die Küche gehen und uns mit den beiden unterhalten. Oder hast du einen anderen Vorschlag?" Sanft ging die Küchentür zu, an der ich gerade vorbeiging, gleichzeitig öffnete sich vor mir eine Tür zu einem Balkon, der vollständig mit Glas außen verkleidet war. "Aha", dachte ich bei mir, "also ein anderer Vorschlag." Ich ließ mich auf den Balkon hinaustragen und war gerade dabei, durch das Glas hindurchzuschweben, als mich ein Geräusch wieder weckte. Dabei war ich doch sooo neugierig, was mir der Traum zeigen wollte. :hmpf:

oYo :snarch:
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » Mo 6. Dez 2010, 18:05

Hallo liebe Träumer,

meine Erfahrungssuche im luziden Träumen ist nicht zuende, doch haben sich meine Träume diesbezüglich für einige Zeit eher bedeckt gehalten. :-)

Vor drei Tagen, als ich den Skorpiontraum hatte, haben mich meine Träume wieder mit einem luziden Traum beglückt. Und dieses Mal fand er nicht kurz vorm Aufstehen statt, sondern etwas früher am Morgen. Allerdings war er insgesamt wenig spannend und hat sich allmählich wieder in einen 'normalen' Traum verwandelt. Witzig war aber, wie der Traum anfing. :ja:

Firlefunke und ich waren auf dem Schulhof und gingen auf den Eingang unseres Gymnasiums von anno dunnemals zu. Firlefunke ging etwa drei Meter schräg rechts vor mir und drehte sich, wenn sie mit mir sprach, öfter zu mir um. Sie sagte: "Wenn ich träume, dann träume ich luzide." Ich antwortete: "Ja, wenn ich träume, dann träume ich auch luzide." Sie sagte darauf: "Ich träume gerade." Und ich: "Ich träume auch gerade." Und dann dachte ich: "Ich träume gerade? Dann müßte ich doch luzide träumen!" :glubsch:

Schwupps, war der Traum luzide. Ich spürte gleich, wie mich die Erkenntnis fast geweckt hätte, und bewegte mich tiefer in die Traumschicht hinein. Das war ein Gefühl, das sich schwer beschreiben läßt. Jedenfalls überlegte ich mir, daß ich den Traum unbedingt fragen wollte, wie man luzide träumen kann, ohne daß die Gefahr des Erwachens überhaupt auftritt. Drinnen im Foyer war niemand. Nur der Hausmeister kam uns entgegen. Wie ich das in luziden Träumen so mache, quasselte ich ihn gleich an und fragte ihn, ob er etwas darüber wisse. Aber der muffelte nur etwas in seinen Bart, was für mich völlig unverständlich blieb. Ich gebe aber zu, daß der echte Hausmeister zu meiner Schulzeit ein Giftzwerg war, der Schüler wohl nicht wirklich leiden konnte. :lach:

Dann gingen wir in die Aula, wo ein Publikum andächtig dem Vortrag einer dicklichen Frau lauschte. Firlefunke setzte sich auf einen der Stühle recht weit hinten. Ich überlegte, wen ich denn jetzt als nächstes fragen könnte, da saß ich plötzlich auch im Publikum, direkt neben mir die Rednerin. Sie sagte zu mir, ich solle jetzt mal keine Fragen stellen, sondern einfach nur zuhören. Das tat ich, schließlich will ich meine Träume ja nicht mit meinen Fragen abnerven. :grins:

Die Frau hielt dann einen Vortrag über ein uraltes Buch, das sie entdeckt hatte. Ich war jetzt bei ihr zu Hause und hatte das Buch in der Hand. Ich konnte das rauhe Papier unter meinen Fingern sehr deutlich fühlen, und ich ging auch mit der Nase ran und nahm den leicht muffigen, für mich aber angenehmen Geruch alter Bücher wahr. Wovon das Buch handelte, erfuhr ich allerdings nicht. Dann verließ mich auch allmählich die Luzidität und der Traum wandte sich anderen Themen zu... :)

So long, oYo :sonne:
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » So 19. Dez 2010, 15:19

Hallo Ihr alle,

heute habe ich endlich einmal wieder luzide geträumt. Die letzte Woche gingen meine Träume merkwürdige Wege, waren eher unangenehm und verworren. :antenna:

Den luziden Traum selbst erzähle ich diesesmal nicht. Er gehört zu den ganz wenigen Dingen, die mir zu intim für die Öffentlichkeit sind. :grins: Ich hatte ein bestimmtes Anliegen, das ich sehr gerne durchführen wollte. Und tatsächlich befand ich mich heute im Traum genau in dieser Situation, in der die Durchführung möglich war. Wäre mein Traum nicht so nett gewesen, mich zum luziden Träumen zu 'wecken', wäre diese Gelegenheit vermutlich verstrichen wie viele zuvor. :-)

Da ich zwischendurch das Gefühl hatte, bald aufzuwachen, habe ich im Traum einfach die Augen zu gemacht und mich nur auf das Hören verlassen. Ich habe mich gerade hauptsächlich unterhalten, deswegen war das gut möglich. Allerdings habe ich mich für einen Moment ein wenig unsicher gefühlt, ich dachte, ich könnte durch das Schließen der Augen den Traum 'aus den Augen verlieren'. Das ist aber zum Glück nicht passiert. :cool:

Faszinierend war für mich auch, daß ich genau die richtigen Worte in dem Gespräch gefunden habe, ohne darüber nachdenken zu müssen. Nach meinem Gefühl war das, was ich meinem Gegenüber erklären wollte, nämlich gar nicht so einfach. Aber die Worte sind mir wie von selbst eingefallen... :ja:

oYo :sonne:
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » Di 11. Jan 2011, 18:38

Hallo,

seit langem mal wieder hat es geklappt. Vielleicht liegt es daran, daß ich mich gestern nochmal etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt habe. Jedenfalls habe ich heute, nachdem der Wecker dummerweise beim Putzen gestern aus Versehen angeschaltet worden war und heut zu früher Stund geklingelt hat, mehrfach Gelegenheit gehabt, in einen luziden Traum einzusteigen. :lach: Leider haben wir beide so unruhig nach dem Wecker geschlafen, daß ich ständig aufgewacht bin. :sad:

Aaaaalso. Ich schlief ein und befand mich in meinem Bett. Jippiiie, dachte ich, ein luzider Traum! Gleich aufgestanden und in den Flur gegangen. Ich fragte den Traum, wo ich den Edelstein finde, von dem ich gerne träumen möchte. Zwei Zimmer schienen sich mir anzubieten, das Wohnzimmer und das Musenzimmer. Ich entschied mich für das Wohnzimmer, weil dort plötzlich so schön die Sonne hineinschien und mehrere Efeupflanzen an hübschen Säulen hochrankten. Aber als ich das Zimmer betrat, war dort kein Stein zu finden. Dann aufgewacht...

Wieder eingeschlafen, wieder im Bett. Aufstehen, in den Flur und direkt in das Musenzimmer. Das sah ganz anders aus als in Realität. Dort lagen zwar Steine, aber die waren allesamt so graue, nichtssagende Kristalle, deren Form ich nicht richtig erkennen konnte. Ich fragte den Traum, welche Steine das denn sind. Aber die Steine wurden immer verschwommener und wollten sich gar nicht so recht angucken lassen. Vermutlich hat mein Traumbewußtsein erst heute Morgen richtig mitbekommen, daß wir von Steinen träumen wollen, und war auf mein Anliegen unvorbereitet. Wieder aufgewacht...

Nochmal eingeschlafen. Ich sagte zum Traum: 'Weißt du was? Vielleicht träumen wir einfach etwas anderes? Worauf hättest du denn Lust?' Schwupps, befand ich mich in einem sehr kargen, heißen Gebirge. Dort gab es eine einsame Straße, die zu einem Vergnügungspark führte. Ich betrat den Eingang des Parks und wollte mir an der Kasse Karten kaufen. Überall waren Pappfiguren aufgestellt, und ich bedankte mich beim Traum, wie schön er die Eingangshalle in Szene gesetzt hatte. Ein Junge in einem hellblauen Parka mit hochgezogener Kapuze fiel mir auf. Er beobachtete mich. Gerade überlegte ich mir, daß ich ihn vielleicht ansprechen sollte, als ich wieder aufwachte. Diesmal ärgerte ich mich ein bißchen, weil ich sehr neugierig war, was ich in dem Traum noch hätte erleben können. :grmpf:

Wieder eingeschlafen. Ich lag im Bett, auf dem Nachttisch lagen einige Halbedelsteine. 'Wow', dachte ich, 'in so kurzer Zeit hat der Traum sich was zu den Steinen ausgedacht?' Mehr über diesen Traum im Expeditionsthread.

Danach bin ich nochmal aufgewacht und wieder eingeschlafen. Ich befand mich mit Xephyr im hinteren Bereich eines Kombis. Hinten war keine Klappe, sondern zwei Türen, die man nach rechts und links aufmachen konnte. Wir öffneten die Türen. Das Auto stand einfach so auf einer befahrenen Straße, gerade kam ein weißes Auto angefahren und bremste ab, kam direkt Stoßstange an Stoßstange mit unserem Auto zum Stehen. :wisch: Wir waren mit zwei Schritten über das Auto drüber und gingen an den Straßenrand. Komischerweise fuhren jetzt die Autos wieder ganz normal, unser Wagen parkte also nicht mehr mitten auf der Straße. :hmm:

Es ging eine Böschung runter, durch ein wenig Heckengestrüpp auf eine Wiese. Auf der Wiese lagen ein paar große Gegenstände, ich konnte aber nicht erkennen, was das sein sollte. Plötzlich hob mich der Traum hoch und ließ mich wieder vor die Hecke schweben, während Xephyr auf der Wiese blieb. Jetzt war da auch keine richtige Hecke mehr, sondern eher eine Grenzlinie. Ich versuchte, wieder zu Xephyr zu kommen, aber ich kam nicht über die Linie. Hinter mir fuhren Autos die Straße entlang. Ich überlegte. Dann sagte ich zum Traum: 'Es macht für mich Sinn, diese Linie wieder zu überschreiten. Das ist mein expliziter Wunsch.' (Also, sowas in der Art) Und dann konnte ich über die Linie gehen und warf mich glücklich in die Kräuter und das Gras. Xephyr sagte noch so etwas wie: "Echt? Du legst dich einfach auf das Gras? Ohne Tuch drunter?" Und ich lachte überglücklich. :lach:

oYo
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » So 23. Jan 2011, 17:48

Hallo liebe Träumer,

heute hatte ich wieder eine luzide Traumphase. Ich habe mich in der letzten Woche immer mit dem Wunsch ins Bett gelegt, im Traum herauszufinden, wie man das Aufwachen aus luziden Träumen besser verhindern kann. Ich glaube, meine Träume haben die Frage aufgegriffen und sich damit heute ein wenig beschäftigt... :trippel:

Ich bin aufgewacht (weil Xephyr geschnarcht hat :grmpf: , zum Glück passiert das aber nur ganz selten) und nach einer Weile wieder eingeschlafen. Ich war sofort in einem luziden Traum. Ich befand mich in einem sehr großen, leeren Raum. Die Stimmung war gruselig, ich wußte aber nicht warum. Ich ging im Raum herum und schaute, woran es liegen könnte, aber mir ist nichts aufgefallen. Ich fragte (und sprach dabei laut im Traum), ob wir denn in dieser Atmosphäre wirklich träumen wollen oder ob wir das Szenario nicht doch lieber wechseln können. Der Traum gab mir durch ein Gefühl oder ein sicheres inneres Wissen zu verstehen, daß ich durch das Fenster durchgehen solle. Ich stand vor dem Fenster, das durch Pappen und Gardinen völlig verdeckt war, man konnte also nicht rausgucken. Ich ging durch das Fenster und die Wand einfach durch, das mache ich übrigens öfter in luziden Träumen. :grins:

Jetzt stand ich oben an einer breiten Steintreppe. Ich sprang nach vorne und landete recht hart unten am Treppenabsatz. Eigentlich hatte ich mit einer sanfteren Landung gerechnet. Das erinnerte mich aber daran, daß ich mir fest vorgenommen hatte, in luziden Träumen nicht gleich loszupreschen und Dinge erleben zu wollen, sondern mich eher passiv zu bewegen, um dem Traum die Möglichkeit zu geben, sich allmählich zu entwickeln. Ich entschuldigte mich also beim Traum und signalisierte, daß er jetzt die Führung übernehmen könne. :ja:

Die Treppe führte zu einem See, es schien ein etwas größerer Parksee zu sein. Es war Winter und es lag Schnee. Auf der rechten Seite vorne lagen einige hohe Felsen im See, von dort schäumte ein Wasserfall hinab. Ich schwebte dorthin und betrachtete es genauer, sah das schmelzende Eis im Wasserfall. Dahinter waren seitlich im Felsen einige Fontänen installiert, die munter abwechseln Wasser spuckten. Von der linken Seite kamen auch Wasserfontänen. Als ich mich umdrehte, sah ich, daß sie von einer Insel oder vom anderen Ufer aus herübersprühten. Das war ganz schön weit weg, und ich war erstaunt, wie stark die Pumpen sein mußten, um so kräftige Wasserstrahlen über den See zu sprühen. :augwisch:

Jetzt bedeutete mir der Traum, daß ich in das Wasser eintauchen sollte. Das Wasser war sehr dunkel, ich hatte ehrlich gesagt ein bißchen Angst, dort einzutauchen. Ich fragte mich, was mich dort unten wohl erwarten würde. Außerdem wollte ich nicht die Luft anhalten müssen. Der Traum sagte aber gleich, daß ich ganz normal unter Wasser atmen kann. Also tauchte ich ein und nahm gleich als erstes einen tiefen Atemzug. Wunderbar, das klappte ja schonmal sehr gut! Allerdings war das Wasser sehr kalt, und je tiefer ich tauchte, desto kälter wurde es. Es war für mich sehr überraschend, daß ich die Kälte so deutlich auf meiner Haut spüren konnte, ich konnte sogar fühlen, wie ich eine Gänsehaut bekam. Es wurde sofort sehr dunkel um mich herum, aber es war jetzt doch nicht gruselig, wie ich es erwartet hatte. Irgendwann bedeutete mir der Traum, daß ich tief genug war, jetzt sollte ich wieder auftauchen. Während ich hochstieg, spürte ich auch die wieder wärmer werdenden Wasserschichten. Das war sehr faszinierend. :ja:

Oben angekommen befand ich mich plötzlich in einem völlig anderen Szenario. Ich stand mit einem etwa 20-jährigen Xephyr und einer blonden Frau an einem Tisch. Ich dachte ja erst, die Frau sei seine Freundin. Er hatte ihr eine Matheaufgabe gegeben, die sie gerade versuchte zu lösen. Dann schob sie aber den Zettel von sich und sagte, daß sie es nicht hinbekäme. Ich schaute mir die Gleichung an, sie fing mit 1x1x1x1 an. Ich dachte mir, das könnte man ja schonmal weglassen. Ich betrachtete den Rechenweg, den die Frau aufgeschrieben hatte. Tatsächlich hatte sie die Gleichung schon ziemlich vereinfacht, allerdings hatte sie irgendwo auf dem Weg aus 3y dann 3y2 gemacht, also im Grunde etwas falsch abgeschrieben. Mir war sofort klar, daß das die Aufgabe sehr erschwerte. :idea: Erstaunlich an diesem Erlebnis war, wie lange die Gleichung in sich konsistent blieb. Ich schaute mehrmals hoch und runter, aber das, was auf dem Zettel stand, blieb die ganze Zeit gleich. Das ist (zumindest für meine Träume) eine wahre Glanzleistung. :lach:

Ich wußte aber, daß ich im Traum die Gleichung auch nicht lösen konnte, und legte sie beiseite. Jetzt sagte Xephyr zu seinem Vater, daß sie sich jetzt auf die Reise machen wollten. Der Vater war sauer, er wollte nicht, daß Xephyr mit seiner Freundin wegfährt. Xephyr sagte: "Tja, es ist aber schon beschlossene Sache. Wir sind übers Wochenende in O." O. ist aber der Ort, in dem ich aufgewachsen bin. Jetzt wurde mir erst klar, daß ja ich seine Freundin war. :glubsch: Xephyr fragte mich noch nach meinem Gepäck. Ich hatte auf meinem Rücken meinen Schultornister, nagelneu, wie in der 1. Klasse. Das war mir fast ein bißchen peinlich, denn welcher Erwachsene trägt schon so einen Schultornister auf dem Rücken? Xephyr meinte, das könne doch nicht mein ganzes Gepäck sein. Ich antwortete: "Das ist ein Traum. Und ich kann momentan nicht einfach ein Gepäck herzaubern." Ich hatte es nämlich bereits mit meiner Vorstellungskraft versucht. Dann sah ich ein altes rotes Sofa dort stehen und hatte einen Einfall: "Aber wenn Du mal hinter diesem Sofa nachschaust, dann könnte dort vielleicht mein Gepäck liegen." Xephyr ging hinter das Sofa, hob einen roten Lederrucksack auf und sage: "Ahja, alles drin, was man für ein Wochenende braucht" und ging hinaus. :lach:

Jetzt merkte ich aber, daß der Traum 'zusammenzubrechen' drohte. Ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll. Es wurde schwarz um mich her, der Traum war zuende. Ich wollte aber nicht aufwachen, weil ich doch weiter luzide Träumen wollte. Mein Traum versicherte mir aber, daß ich ruhig aufwachen könne. Also ließ ich es zu und fand mich in einem mir unbekannten Bett. Oh, ich war in einen anderen Traum erwacht! Toll! Ich schlief sofort wieder ein und träumte in einer anderen Szene weiter. Ich habe durch das Betreten und Verlassen des 'schwarzen Zustands' danach noch zweimal die Szene gewechselt. Da die Träume sich dann aber mit sehr expliziten sexuellen Phantasien beschäftigt haben, erzähle ich die hier jetzt nicht. :grins: :over18:

Ich finde es extrem faszinierend, wie mein Traum das Problem mit dem Aufwachen gelöst hat. Anstatt aufzuwachen, wenn der Traum vorbei ist oder ich aus anderen Gründen nicht mehr weiterkomme, tauche ich in die Dunkelheit ein und erwache in einem neuen Traum. :lupe:

So long, oYo :wave:
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon Katzenauge » So 23. Jan 2011, 18:35

Huhu :wave:
ich habe mal eine Frage zum luziden Träumen. Ich hatte ja letztens den Traum mit dem Einbruch bei Nachbars'. In dem Traum war ich halb wach, ich konnte es etwas steuern und wusste, dass ich träume. Ist das denn jetzt ein luzider Traum gewesen?

Liebe Grüße,
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » So 23. Jan 2011, 19:07

Hallo Katzenauge, :wave:

ja, genau! Das war ein luzider Traum. :ja: :grins: Leider ein Alptraum. :sad: Das gibt einem dann aber natürlich die Möglichkeit, den Traum entweder zu verändern oder ihn notfalls zu beenden.

Wenn man in einem schönen Traum luzide träumt, dann macht das richtig viel Spaß. Die Farben sind strahlender, die Sinneseindrücke überhaupt sehr viel klarer und deutlicher. Man kann nicht alles beeinflussen, manchmal sogar gar nichts, trotzdem weiß man, daß man träumt, und kann viel überlegter reagieren. Man kann sogar im Traum Fragen stellen und - wie ich es vorhin beschrieben habe - mit dem Traum selbst reden. :zwins:

oYo :wave:
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » Mo 7. Mär 2011, 17:22

Hallo Ihr alle,

vorgestern hatte ich mal wieder einen luziden Traum. Obwohl ich dachte, ich hätte mich 'vorsichtig' bewegt, habe ich wohl einen Traumprotagonisten in die Flucht geschlagen. :schreck:

Ich kam gerade aus einem Traum, in dem ich mich mit Xephyr und einem Mitglied aus einem anderen Forum unterhalten hatte. Plötzlich war Xephyr nicht mehr da. Also habe ich mich von dem Bekannten verabschiedet und habe mich auf die Suche nach Xephyr gemacht. Ich kam zu einem Festzelt mit Bretterboden, wie sie früher bei uns auf dem Dorf zum Schützenfest aufgestellt wurden. Drinnen waren ein paar Leute, nach hinten war aber ein Teil durch Zeltplanen nochmal abgetrennt. Ich vermutete Xephyr dort und ging nach hinten durch. In dem Moment wußte ich, daß ich träume. :sonne:

Hinten befand sich nur eine Person, das war ein junger Mann mit blonden Strubbelhaaren. Er trug eine dunkelgrüne Hose und ein beiges, mit braunen Streifen grob kariertes Hemd. Er beobachtete mich, ja, er starrte mich förmlich an. Nun habe ich ja aufgrund der Erfahrungen in meinen letzten luziden Träumen gelernt, daß man nicht einfach jeden anquasseln sollte. Also schlenderte ich erstmal gemütlich durch den Raum und dachte darüber nach, ob ich weiter Xephyr suchen oder doch lieber etwas über das luzide Träumen herausfinden wollte. :hmm:

Ich tendierte zu letzterem. Da machte der junge Mann einen Schritt auf mich zu, als wolle er mich ansprechen. Ich begrüßte ihn und fragte sehr vorsichtig, was er wolle. Er antwortete: "Ich weiß etwas über das luzide Träumen. Folge mir bitte." Während er sprach, wurde ich plötzlich größer, ich konnte auch fühlen, wie sich meine Ausstrahlung veränderte. Das wollte ich so aber doch gar nicht! :schimpf: Jetzt war ich bestimmt zwei Meter zwanzig groß. Ich konnte sehen, wie sich die Augen des jungen Mannes vor Schreck weiteten und er dann davonschlich, offensichtlich in der Hoffnung, daß ich ihm nicht folge. :oehm:

Dann bin ich kurz aufgewacht und wieder eingeschlafen. Jetzt war Xephyr in meinem Traum. Er sagte, er habe etwas über das luzide Träumen herausgefunden. Es gebe vier Schlafphasen, die erste sei die des Tiefschlafes. Ich konnte plötzlich nicht mehr richtig sehen, hatte das Gefühl von geschlossenen Augen und traute mich nicht, sie zu öffnen, weil ich fürchtete, davon aufzuwachen (ich kämpf offensichtlich immer noch mit denselben Problemen :lach: ). Ich fragte Xephyr, wie ich wieder tiefer in den Traum reinkomme, aber darauf antwortete er mir nicht. Stattdessen sagte er: "Es gibt viele Traumwesen, die sich ein bißchen davor fürchten, wenn der Traum luzide wird. Deswegen gibt es momentan so wenig luzide Träume." Huch, echt? :hm: Dann wollte er weiter von den vier Schlafphasen reden, aber als er mich wie zufällig küßte, hat mich das dann auch nicht mehr interessiert. Ich bin lieber dahinschmelzend im Kuß versunken. :mm: :schmelz:

Hmmm, wie kommt es eigentlich, daß einige Personen, die im Traum auftauchen, anscheinend mein bewußtes Auftreten fürchten? Ist dies ein natürlicher Schutz des Unbewußten? Gibt es die Befürchtung, daß ich kritisch oder zensierend auftrete? Daß ich den Traum unwillkürlich verändere und dem Unbewußten nicht mehr genug Raum gebe? Ich weiß die Antwort nicht, hoffe aber, daß mir meine Träume darüber noch Auskunft geben werden - gerne natürlich auch in nichtluziden Träumen... ;-)

oYo :blume:
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Re: Luzide Träumen

Beitragvon oYo » Mi 9. Mär 2011, 19:23

Hallo Ihr alle,

heute hatte ich wieder mal einen luziden Traum, allerdings sehr kurz.

Ich befand mich mit vielen Leuten auf einer Wiese. Wir machten dort ein gemütliches Picknick und unterhielten uns. Jemand sagte, hier sei auch ein Streifenpandu. "Streifenpandu? Was ist das denn?" Da kam ein winziges Pferd über die Wiese gerannt, es hatte blaue, rote und grüne Streifen. Es rannte auf mich zu und sprang mit einem Satz über mich hinweg, um dann weiter auf der Wiese herumzutollen. :pferd:

Hier habe ich mal ein Bild gemacht, zum Größenvergleich mit Hund. :grins:

Bild

Ich sagte laut: "Dies ist der schönste Traum, den ich seit langem hatte!" Denn tatsächlich fühlte es sich einfach wundervoll an, so in der Sonne zu liegen, gemütlich mit den Leuten zu plaudern und diesem agilen Tier zuzuschauen. In diesem Moment wurde der Traum luzide. Der Traum schien den Atem anzuhalten und darauf zu warten, daß ich irgendetwas tat. Aber ich wollte nichts tun, ich wünschte mir, daß der Traum einfach von selbst weiterging. Tat er aber nicht. Also wünschte ich mir, wieder in den 'normalen' Traumzustand zurückzugehen. Das gelang mir aber nur ganz kurz, dann war der Traum sofort wieder luzide. Jetzt spürte ich, wie Leute mich hochhoben und forttrugen. Die schöne Szene war weg. Da ich immer noch mit aller Kraft versuchte, in den Traum zurückzukommen, wurde ich davon wach. :glubsch:

Das ist das erste Mal seit langem, daß ich mitten in der Nacht einen luziden Traum hatte, und dann wünsche ich mir, daß ich ganz normal weiterträume. Witzig, was man so alles erlebt. :nope: :lach:

oYo
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