Fliegen oder einen Handstand machen

Wer Lust hat, kann hier mit Löyly kleine Traumspiele spielen. Auch Träumerchen und Jungträumer sind herzlich eingeladen.

Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon Löyly » So 21. Nov 2010, 19:06

Dampf, hallo Träumer, :wave:

wer Lust hat mitzumachen, der kann mitspielen! Wir wollen im Traum fliegen oder Handstand machen. Ich versuche natürlich, Handstand zu machen, dampf. :ja:

Jippiiii, ein neues Spiel...

:biene: :fliegaetsch: :fliege: :vogel: :voegel:

Löyly :ballon:
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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon Chloë » Mo 22. Nov 2010, 17:57

Hallo Ihr alle,

meine Träume haben das Thema äußerst lustlos aufgegriffen, was aber auch meiner Stimmung in den letzten 1,5 Wochen entspricht. Heute habe ich endlich wieder einen motivierteren Tag, nicht mehr dieses elende Gefühl, sowohl im Schlaf als auch tagsüber in dicke Watte eingepackt zu sein. :roll:

Vom Handstand habe ich eigentlich schon gestern geträumt:

Ich befand mich in einer Karateschule. Der Karatemeister, ein kleiner, stämmiger Chinese anfang 60, umschlang mich von hinten mit seinen Armen. Ich dachte ja, er wollte den anderen irgendeinen Griff zeigen, und machte mich bereit, meine supertollen Traumkaratekünste zur Verteidigung einzusetzen. :grins: Aber seine 'Umarmung' war eher locker, fast schwächlich, und dann drückte er mit seinem Finger mal auf meinen Arm, mal auf meine Hand, was sich eher wie eine Minimassage anfühlte. Jedenfalls nicht wie ein Kampfgriff. :hmm:

Ich entwand mich seinen Armen und fragte ihn, was das denn nun sein soll? Er antwortete, daß er einfach viel zu schwach und alt sei, und außerdem könne er nicht einmal mehr einen richtigen Handstand machen. Er versuchte, einen Handstand an der Wand zu machen, kam aber mit seinen Beinen nicht so richtig hoch. (Ich kann aber übrigens auch keinen Handstand, hab viel zu viel Angst, dabei umzufallen. Kopfstand geht aber.) ;) Ich fragte dann seinen besten erwachsenen Schüler, ob er die Karateschule übernehmen wolle. Der hatte aber keine Lust dazu. Und so mußte der alte Karatemeister traurigen Herzens seine Schule auflösen.


Der Traum vom Fliegen ist schnell erzählt und hat mit dem Fliegen wenig zu tun:

Ich saß heute Nacht im Flugzeug, am Mittelgang, ich konnte also nicht zum Fenster rausschauen. Meine Mutter kam aus einer kleinen Kabine vorne und meinte: "Du hast doch das Geld zum Bezahlen schon abgezählt und zurechtgelegt. Wieso hast Du das denn jetzt überall verteilt?" Ich wußte nicht, wovon sie sprach, ging also nach vorne in die Kabine. Sie war winzig, ein kleines Waschbecken mit Spiegel, ein kleines Regal, in dem kleine Handtücher lagen, eine Seifenschale, die in die Wand eingelassen war. Vielleicht war da auch noch eine Dusche, das weiß ich nicht mehr. Jedenfalls lagen überall Münzen herum, in der Seifenschale, im Regal etc. Das war wohl das Geld, das ich zurechtgelegt hatte? Ich sammelte es ein, weil es Mutti störte. Ansonsten hätte ich es einfach liegen gelassen. Schließlich hatte ich einen dicken Geldbeutel voller Münzen. Als ich sie mir genau ansah, waren es Dänische Öre und ich dachte bei mir: was soll ich denn damit? :antenna:

Bis denne,
Chloë :pcgirl:
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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon sarah » Mi 24. Nov 2010, 13:15

huhu =)
ich glaube versuchen kann ich es ja mal^^
würde den handstand bevorzugen, das mit dem Fliegen bei meiner Höhenangst xD
Meistens wenn ich sowas geträumt habe bin ich schweisgebadet aufgewacht^^...
Habe mich an mein Bett fest gekrallt und erstmal tief durch geatmet ..
Gibt es da vielleicht einen Trick?

lg sarah
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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon oYo » Mi 24. Nov 2010, 13:57

Hallo sarah, hallo Ihr alle,

das mit dem Handstand probiere ich auch nochmal aus. Ich finds lustig. ;)

Ohje, und die Höhenangst reicht bis in Deine Träume hinein? :sad: Momentan weiß ich keinen Trick. Denn die Angst ist ja sehr real, egal ob Du träumst oder wach bist. Ich denke mal darüber nach. :hmm: ( :fluester: vielleicht weiß Xephyr ja was?)

Heute Nacht habe ich vom Schweben geträumt. Eigentlich war ich gerade mit meinen Eltern, meiner Schwester und einem Freund aus meiner Kindheit (dem ich mit 7 Jahren einen Heiratsantrag gemacht habe ;-) ) in einem LKW unterwegs. Ich selbst war wohl ein Kind von etwa 8/9 Jahren. Ich hatte mich im Traum sozusagen gespalten und sah zu, wie der LKW mit mir und den anderen Insassen um die Ecke fuhr. Ich dachte: "He, ich will doch in meinem Traumkörper sein, sonst verpasse ich noch meinen Traum." Also lief ich hinter dem LKW her. :weg:

Als ich an der Hauptstraße ankam und mich umsah, war der LKW aber nicht mehr zu sehen. Autos fuhren, Passanten gingen vorbei, ansonsten geschah nichts. Ich hatte wirklich das Gefühl, in einem Setting zurückgeblieben zu sein, in dem kein Traumgeschehen vorgesehen war, während mein Traum sich mit dem LKW beschäftigte. Also schwebte ich hoch, hob meinen Arm, streckte meinen Zeigefinger aus und benutzte ihn als Antenne, um den LKW zu finden. Ich schwebte über die Stadt, über Häuser und Straßenzüge hinweg direkt auf den LKW zu. Dann bin ich aber aufgewacht. :lach:

:wave: oYo
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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon Xephyr » Mi 24. Nov 2010, 14:10

Hallo Sarah,

wenn du nach Flugträumen schweißgebadet aufwachst und dich am Bett festklammerst, dann müssen das wirklich heftige Gefühle gewesen sein! Was hinter diesen heftigen Gefühlen steckt, weiß ich nicht. Vielleicht, wenn ich so einen Traum von dir lesen würde. Gerade das Fliegen beinhaltet so viele Möglichkeiten Gefühle zu erleben, daß man schlecht raten kann. Sehr häufig ist der Grund aber eine übermäßige Erregung, eine starke Aufregung. Wenn diese Erlebnisse zum Beispiel morgens auftreten, da steigt ja der Sexualhormonspiegel stark an, das ist manchmal ein Grund. Aber du schreibst ja auch etwas von Angst vor der Höhe. Dann ist es oft die Angst davor die Kontrolle zu verlieren, die Angst zu fallen oder sich fallen zu lassen.

Wenn ich in deinen Träumen etwas dazu entdecke, dann spreche ich dich darauf an, versprochen! :-)

Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon oYo » Do 25. Nov 2010, 19:18

Hallo,

meine Träume probieren ja ganz schön herum mit unseren Spielthemen. Die wollen wirklich spielen und lassen sich dabei auch etwas einfallen. :kicher:

Heute Nacht träumte ich von einer Party. Es gab viele verschiedene Szenen dort, die ich geträumt habe. Irgendwann war die Party auch mal zuende, es war schon der nächste Tag. Ich war nur noch mit wenigen Leuten in dem Haus, wo die Party stattgefunden hatte (das Haus war mir unbekannt). Wir räumten ein bißchen auf, setzten uns aber auch immer wieder faul auf das Sofa und unterhielten uns. Plötzlich wackelte das ganze Haus, auch der Fußboden wackelte mit, so als würde ein Riese an dem Haus wackeln. :glubsch:

Dann spürten wir, wie das Haus langsam abhob und in der Luft leicht hin und her schwang. Ich öffnete die Tür und sah, daß wir schon so 10 Meter über dem Boden waren. Erst jetzt wurde mir klar, daß die Leute, die die Party veranstaltet hatten, einen Wohncontainer gemietet hatten, der extra für die Party aufgestellt worden war. Und jetzt wurde dieser Container wieder abgeholt. Ein riesiger Kran hob das Haus immer höher. Wir kletterten alle auf das flache Dach, um auf uns aufmerksam zu machen, aber auch, weil wir neugierig waren und sehen wollten, was weiter passiert. Wir hielten uns dabei an den mächtigen Ketten fest, die in starke Ringe im Dach eingehängt waren und vom Kran herunterkamen... :ballon:

Hmm, offensichtlich sucht mein Traum nach ungewöhnlichen Möglichkeiten des Fliegens. :lach:

oYo
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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon Xephyr » Do 25. Nov 2010, 20:59

Ich habe im Traum an der sich öffnenden Tür eines Aufzuges gestanden, als sie offen war, verwandelte sich der Aufzug in einen Hubschrauber mit offener Tür! :glubsch:
Mir ist aufgefallen, daß sich - damit das funktionieren konnte - die ganze Traumwelt um mich herum um neunzig Grad drehen mußte! Wenn meine Träume es auf 180 Grad bringen, dann kann ich mir den Handstand sparen, oder? :wirr:

Liebe Grüße,

Xephyr

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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon Blue Moon » Do 25. Nov 2010, 21:13

Ich hatte gestern Nacht (von gestern auf heute) einen Flugtraum gehabt. Es war kein persönliches Floaten wie bei einer OOBE, sondern ein Himmelsritt.

Alles um mich herum ist in Nachtblau und Weiß gehalten. Es ist eine klare tiefblaue Nacht. Am Himmel strahlt hell und silberweiß der Vollmond. Ich sehe aus dem Fenster, da schlafen bei Vollmond für mich selten möglich ist. Die Häuser sind hell erleuchtet. Alles erstrahlt weiß in der dunkelblauen Nacht. Ich will hinaus und öffne das Fenster. Vor meinem Fenster steht die dicke große Eibe. Mit einem Fuß lande ich auf ihr, der andere steht noch auf dem Fenstersims. Meine Hände klammern sich um den Eibenstamm. Irgendwie schaffe ich es nicht, mit meinem anderen Bein/Fuß in der Eibe Halt zu finden. So hänge ich dort einige Zeit zwischen Fenster und Eibe.

Dann höre ich ein Rauschen, wie ein Schlagen von gewaltigen Flügeln.
Was ist das?, denke ich. Eine Riesenfledermaus/Flughund?
Ich sehe etwas Weißes am Himmel, etwas Riesiges und denke, ich träume. Ist das vielleicht ein fliegendes Pferd, ein Pegasus?
Nein, es ist auch kein Pegasus oder Einhorn. Es ist viel größer. Eine Schwinge des Wesens ist so groß wie unser Hausdach. Himmel, was ist das?, denke ich nur. Die Schwingen bestehen aus Federn, nicht wie Daunen-/Gänsefedern, sondern wie die Federn von Engelsflügeln. Es hat einen sehr langen schlanken Hals und einen riesigen noch einmal doppelt so langen weißen Schwanz. Mit dem Schwanz kann es sogar bis auf den Boden peitschen, wenn es fliegt. Der Schwanz hat kleine Schüppchen und diese ziehen sich bis über den gesamten Rücken hoch und dort werden sie immer größer. Die Wucht, mit welcher der Schwanz auf den Boden peitscht, ist gewaltig. Alles erzittert.

Ich habe etwas Furcht, weil ich diese Lebensform nicht kenne und nicht weiß, ob ich es wirklich gut anstelle, wenn ich sie wertneutral betrachte. Der Boden und die Eibe erbebt. Nun ist es nicht mehr nötig, daß mein zweiter Fuß einen Halt findet. Ich falle einfach, weil ich mich nicht mehr halten kann. Auf dem Rasen komme ich dann auf und bin etwas benommen, weil der erste Stock doch kein Pappenstiel ist. Ich sehe in zwei eisblaue große Augen, die mich anstarren. Etwas Warmes fühle ich auch. Es kommt aus der Schnauze des Wesens. Ich bekomme einen Schrecken. Es ist Dampf, der aus den Nüstern des Wesens kam. Erstaunlicherweise kann es sprechen und sagt mir, daß ich keine Angst haben solle. Er sei der letzte seiner Art und wolle mich für einen nächtlichen Ausflug über die Welt abholen. Irgendwie denke ich, daß mich die beiden gedrehten Hörner auf seinem Kopf, die ebenfalls silberweiß waren, mich aufspießen würden.

Ich frage ihn, was und wer er ist, ob er ein Dinosaurier sei. Er antwortet, er sei der letzte der uralten Drachen, die im Himmel leben und über die Menschen wachen. Es gäbe keine Engel. Schon immer sind es die Himmelsdrachen gewesen, die die Menschen behütet hätten, nur die Flügel haben die Menschen annehmen lassen, daß es sich um engelsgleiche Wesen handele. Die Welt ist schön, sagt er mir, auch sie ist die letzte ihrer Art, bevor sie stirbt. Er möchte sie sich mit mir noch einmal ansehen. Dann bedeutet er mir, auf seinen Rücken zu steigen und macht sich vor mir ganz klein und kauert sich nieder, so daß ich aufsitzen kann. Sein Fell war so flauschig weich und weiß und warm. Ich fühle mich wohler als in meinem Bett oder in einer Daunenjacke. Ein frischer Luftzug weht an mich heran, erzeugt durch den Flügelschlag, aber ich bin sicher auf dem Rücken des Drachens. Wir steigen in den nachtblauen Himmel.

Unterwegs fliegen wir an Sternen vorbei, am Mond, an Planeten, an Sternbildern. Es war so schön. So eine schöne Beleuchtung. Dann sehen wir Häuser unter uns. Viele weiße Lichter dringen aus den Städten und Dörfern. Da, auf einmal ist dort eine Winterlandschaft, ein verschneiter Wald. Gespenstig heben sich die schwarzen Baumgestalten von dem weißen Schnee ab. Dann erreichen wir ein fernes Land. Ein islamisches Land. Eine große weiße Moschee reckte ihr schneeweißes Minarett fast bis zu dem silbrigen Vollmond empor. Etwas Schöneres kann das Auge weder sehen, noch die Sinne erfassen. Die Architektur ist wie im Märchen. Ich bitte den Drachen, auf dem Minarett eine Rast zu machen, damit ich die Stadt in einem Panoramablick genießen kann. Er sagt, daß er dort nicht landen könne. Als ich frage, warum es nicht gehe, erhalte ich keine Antwort.

Zuletzt sagt er mir, daß er nun in das Paradies fliege. Das Paradies? Es gibt doch viele Paradiese dieser Erde?
Es handelt sich um das Paradies, das von dem Weltenlenker erschaffen worden ist, aus dem die ersten Menschen vertrieben worden sind. Es ist unberührt von Haß und Zorn und voll unendlicher Schönheit und Liebe - es ist das, was der Mensch unter "einer besseren Welt" versteht. Ich sehe dort unberührte Natur. Bäume wachsen wie sie wollen. Wasser bahnt sich seinen Weg durch die Vegetation. Es gibt keine Wege, nicht einmal Pfade. Ein perfektes Zusammenspiel von grün, blau, braun - alle Töne und Farben dieser Erde. Nur nicht begradigt, bebaut, gerodet oder sonstige zerstörerische Eingriffe jedweder Art. In der Vegetation tummeln sich Tiere, alle Arten von Tieren. Harmlose Tiere und Raubtiere. Sie verstehen sich untereinander. Der Wolf bringt in seinem Maul dem Schaf etwas Gras zu essen. Die Katze zieht einige Hundejungen groß. Der Bussard hat die Maus in seinen Horst gebracht, damit sie im Nest schön warm gebettet ist. Ein perfektes Zusammenspiel von Tier und Natur. Nichts Böses ist daran zu finden, aber eines fällt auf. Wo ist der Mensch?
Außer mir ist dort kein anderer Mensch. Ich komme mir schon ein wenig absonderlich vor. Ich frage den Drachen, warum keine Menschen im Paradies zu finden seien. Der Drache sagt, die Menschen zerstören dieses Bild und stören die Harmonie und den Frieden des Zusammenspiels. Die Menschen würden das Paradies vernichten, wenn sie hier angesiedelt wären. Es ist die letzte Zuflucht für alle positiven Wesen, wenn der Mensch seine Erde komplett vernichtet hat. Hier ist alles frei von Fehl, frei von Krankheit, von Erregern, von Verseuchung.

Dann bittet mich der Drache wieder aufzusteigen. Er möchte mich zurück in meine Welt bringen, sagt er. Wieder fliegen wir über Städte, Landschaften zurück durch die klare tiefdunkle Nacht. Ich sehe nach oben und versuche, dem Drachen in die Augen zu schauen. In dem eisigen Blaue gewahre ich etwas Feuchtes. Es fällt auf mich. Ich berühre es. Es schlägt hart auf meinen Kopf auf. Es ist ein weißer Diamant. Der Drache entschuldigt sich dafür, daß er geweint habe. Die Träne eines Drachen! Die als Wasser aus den Augen läuft und als Diamant aufkommt! Ich will sie ihm zurückgeben, aber er meint, ich solle sie behalten als Erinnerung an ihn, den letzten der Himmelsdrachen des Weltenlenkers.
Genieße den Ausblick sagt er mir nun, es wird bald nicht mehr alles so sein, wie es jetzt ist. Es ist die vergängliche Schönheit der menschlichen Welt.

Der Drache setzt mich an meinem Fenster ab, so daß ich bequem über den Sims und die Fensterbank einsteigen kann. Er fliegt davon. Ich sehe ihm nach, bis er meinen Augen entschwunden ist. Dann fühle ich etwas in meiner Hand. Es pulsiert. Der Diamant! Die Träne des Drachen! Trauer ergreift mich. In meinen Augen bilden sich Tränen. Sie fallen und berühren die Träne des Drachen, um sich mit ihr zu vereinen und um mit ihr um die Welt zu weinen.

Ich weiß, daß meine Träume immer recht sonderbar sind. Anfangen kann wahrscheinlich niemand etwas damit :weg:
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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon oYo » Fr 26. Nov 2010, 17:06

Hallo Blue Moon,

Dein Traum ist wie ein Märchen. :mond:

Möchtest Du denn gerne, daß wir ihn deuten, oder soll er hier lieber einfach so stehen bleiben? :blume:

oYo :galaxy:
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Re: Fliegen oder einen Handstand machen

Beitragvon Blue Moon » Fr 26. Nov 2010, 18:59

Wenn du mich schon so direkt fragst, Oyo, bin ich schon recht neugierig darauf, was für andere daraus zu ersehen ist. Ich bin auch sicher, daß die Mitglieder hier in diesem Forum dazu in der Lage sind, den Traum richtig zu verstehen und zu deuten.

Für mich selbst ist es einfach nur meine persönliche Einstellung zu Mainstream-Mensch, der seine Welt selbst vernichtet und es spiegelt auch ein wenig das Weltenende in Form eines bakteriellen Virenkrieges wider, das ich in einem anderen wesentlicheren Traum gesehen habe. Diese beiden Elemente beschäftigen mich öfter und scheinen hier in diesem Traum wohl ganz stark vertreten zu sein.

Aber wie schon gesagt, ich fände es interessant, was Außenstehende meinen, die eben nicht mein Weltenende kennen, sondern das von Planet X oder auch überhaupt keines :mm:

Liebe Grüße
Blue Moon

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