Meditation

Magie in all ihren Facetten

Meditation

Beitragvon oYo » Fr 27. Dez 2013, 17:41

Hallihallo,

das Wort 'Meditation' beinhaltet so viele unterschiedliche Auffassungen und Techniken, daß es sich meiner Meinung nach lohnt, darüber ein paar Worte zu verlieren. Das Wort kommt vom Lateinischen 'meditari', was nichts anderes als 'über etwas nachdenken, nachsinnen' bedeutet. Viele kennen den Begriff aus fernöstlichen Religionen, er war und ist aber genauso auch hierzulande vor allem in der christlichen Mystik gebräuchlich. Jedenfalls stehen Meditation bzw. Meditationstechniken in der Regel sehr eng mit religiösen Weltbildern in Zusammenhang.

Auch in der Magie wird Meditation hoch angepriesen und soll nach Aussage vieler Magier eine gaaanz wichtige Grundvoraussetzung dafür sein, daß man überhaupt Magie praktizieren kann. Nunja, ich persönlich bin da anderer Meinung. Kommt halt ganz darauf an, was man magisch so macht, ne? :zwins: Aber was ist denn Meditation jetzt eigentlich und wofür soll sie gut sein?

Da ich persönlich Meditation im östlichen religiösen Umfeld kennengelernt habe, verbinde ich damit automatisch auch ersteinmal diesen. Deswegen sage ich nicht: ich meditiere. Aber wenn man das Wort in seiner Grundbedeutung hernimmt, dann meditiere ich natürlich schon - und zwar sehr viel. Über etwas nachsinnen, das tue ich sehr gern. Meistens mache ich es mir gemütlich und gehe in eine leichte Trance - auf gut Deutsch, ich tagträume vor mich hin. Das kann ohne konkretes Thema einfach ins Blaue geträumt sein, es kann aber auch sein, daß ich über etwas ganz konkret nachdenken und nachfühle. Das Gefühl ist mir hier sehr wichtig, weil es mir oft Einsichten über das Thema vermittelt, die ich durch bloßes Nachdenken nicht wahrnehmen würde. Und da ich gleichzeitig nachdenke und träume, bin ich dabei manchmal sehr konzentriert und verfolge eine bestimmte Absicht oder versuche etwas Konkretes herauszuarbeiten und manchmal lasse ich mich einfach treiben, genieße meine Stimmung, die Traumbilder, Erinnerungen, Gedanken und Gefühle, die vorbei kommen, um mich zu entspannen und vielleicht auch neue Ideen und Inspirationen zu bekommen. Eine besondere Technik habe ich dabei nicht. Ich mache es mir bequem, bewege mich so viel, wie ich mag, esse und trinke und tue alles, um mich rundum wohl zu fühlen. :grins:

Wenn ich tiefer in Trance gehe, um spezielle Themen zu erleben und zu verstehen, würde ich das nicht mehr Meditation nennen. Es geht über ein kontemplatives Sinnieren doch deutlich hinaus. Für andere fängt hier die Meditation vielleicht erst an, aber ich persönlich ziehe es vor, dann doch lieber Begriffe wie Trance, Trancereise, Magie usw. zu verwenden. :-)

Aber ich kenne natürlich auch einige Meditationstechniken, habe eine Menge ausprobiert und sehe als allergrößtes Problem der meisten Techniken die Dissoziation. Darüber zu schreiben fehlt mir heute die Zeit. Aber vielleicht komme ich später nochmal darauf zurück. :lupe:

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Re: Meditation

Beitragvon Ayla Londo » Fr 27. Dez 2013, 21:16

Da würde mich mal interessieren was du denn so grob für Meditationstechniken kennst und welche du für dich am sinnvollsten hälst?
Ich hab wie du ja weißt vor kurzem angefangen ab und zu zu meditieren..hat inzwischen wieder etwas nacvhgelassen, aber zwischendrin mach ich simmer mal wieder. Ich bin mir aber nie sicher was ich will...Will ich mich auf Musik konzentrieren, auf die Atmung oder einfach mal garnichts denken ?(dabei bin ich allerdings schonmal eingepennt XD)

Vor meiner Fahrprüfung hatte ich auch mal die Muskelrelaxation getestet und es hat sehr gut funktioniert. Aber ich find das kann man besser mit anleitung a la videos nebenbei machen und ist fürs geistige entspannen nicht sonderlich hilfreich. (Wobei ich es natürlich trozdme weiter empfehlen kann! Der Körper fühlt sich danach sehr ausgeglichen an, wenn man es richtig macht!)

Mein Ziel ist es eigentlich, dass ich mit schlechten Gedanken besser klarkommen lerne, eventuell ein positiveres Wesen bekomme, wodurch ich mich mehr am Leben erfreuen kann. Manche würdne sagen, wodurch man Depressionen entfliehen kann.
Allerdings ist es für mich schwer herauszufinden wie genau. Besonders da ich sehr unreligiös und nicht abergläubisch bin, fehlt mir quasi ein direkter Bezug zu dem Verständnis zum Geist. Ich lerne langsam mir idesen anzutrainieren, aber es gibt natürlich immer mal Zweifel ob das nicht alles kompletter Quatsch ist..ist dann beim meditieren eigentlich weniger Hilfreich^^'
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Re: Meditation

Beitragvon oYo » So 29. Dez 2013, 14:07

Hallo Ayla,

da ich mich früher sehr intensiv mit Yoga auseinander gesetzt habe, sind es vor allem die Techniken des Yoga, die ich kenne, also Körperstellungen, Atemübungen, Konzentration auf ein Mantra oder ein inneres Bild usw. Was mir an alle dem nicht schmeckt, sind die Ziele, die damit verbunden werden, und die Art, wie die Techniken ausgeübt werden. Immer dasselbe Wort vor sich hinzubrabbeln oder die ganze Zeit ein Bild oder eine Kerze anzustarren, führt der Natur des Menschen entsprechend durchaus in Trance, weil man immer wieder demselben, eher langweiligen und eintönigen Reiz ausgesetzt wird, was im Grunde auf Reizarmut hinausläuft. Meditationen, in denen man sich auf nichts mehr konzentriert, sondern versucht, absolute innere Stille zu erreichen, führt das ins Extremum.

Das alles beruhigt in der Tat Gedanken und Gefühle, führt oft in einen schwebenden, manchmal leicht schwindeligen Zustand, was ein Effekt der Trance ist. Dummerweise verliert man dabei aber immer mehr - je länger und intensiver man das macht - den Kontakt zu seinen Gefühlen und zu seinem Körper. Es ist zwar immer die Rede von der Achtsamkeit, mit der man Gefühle etc. wahrnehmen soll. Aber man soll sich nicht mit ihnen identifizieren, sondern sie unbewertet vorbeiziehen lassen, letztendlich mit dem Ziel, daß sie aufhören. Die Yogalehre Patanjalis, die ich praktiziert habe, will sogar alles, was im Unbewußten schlummert, unwirksam machen, das nennt sich Nirbija Samadhi und wird als das 'Fehlen jeglicher Samen für zukünftiges Karma' verstanden. Das Ziel vieler mystischer Schulen ist, sich komplett von der eigenen Identität zu lösen, mit allem zu verschmelzen und eine Einheit von sich, der ganzen Welt und irgendeinem spirituellen Konzept (Gott, Nirvana, was auch immer) zu erleben. Das Versprechen ist, daß man dadurch sein eigenes wahres Wesen erkennen soll.

Tut man aber nicht. Man verliert sein eigenes wahres Wesen. Man löst seine eigenen Grenzen auf und versucht alles auszublenden, was einen selbst ausmacht - nämlich Körper, Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Träume usw. Das nennt sich in der Psychologie übrigens Dissoziation.

Da diese Techniken sehr häufig für diesen Zweck verwendet werden, sind sie auch entsprechend ausgelegt. Bei den Atemübungen muß man bestimmte Zahlenverhältnisse einhalten, bei den Körperstellungen muß eine ganz bestimmte Stellung eingenommen werden, am besten, man bewegt sich dann auch gar nicht mehr oder wenn doch, dann in vorgeschriebener Weise, das Mantra muß soundso oft wiederholt werden, man darf währenddessen am besten an nix anderes denken, sondern soll möglichst mit dem Mantra total verschmelzen. Naja, ich denke, Du merkst schon, worauf das hinausläuft. Man befolgt sehr exakt irgendwelche Techniken, ohne dabei auch nur im Geringsten auf die eigene Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse zu achten. Der Schmerz, den man beim stundenlangen Schneidersitz in den Knien spürt, soll ja achtsam nicht bewertet und mit der Zeit ausgeblendet werden. Diese Techniken, stur ausgeführt, können ja nur dazu führen, daß man sich selbst nicht mehr spürt.

Je nach Weltbildern und Umgebung steckt da noch viel mehr drin, was ich zu kritisieren hätte, aber das führt hier wohl zu weit. Was ich eigentlich sagen möchte: Im Grunde kannst Du jede Technik sinnvoll anwenden, wenn Du sie verwendest, um wirklich Deine Identität zu finden bzw. zu leben, nicht sie aufzulösen. Und dafür braucht man unbedingt das Feedback des eigenen Gefühls. Wenn sich etwas scheiße anfühlt, dann ist es scheiße. Okay, es gibt natürlich Ausnahmen. Manchmal muß man sich für etwas sehr anstrengen oder ungewohnte Dinge machen und das kann sich auch blöd anfühlen. Aber wenn man sich selbst gut kennt und auf sein Gefühl achtet, wird man versuchen, dabei gewisse Schmerzgrenzen (sowohl körperliche als auch geistige) nicht zu überschreiten.

Soviel allgemein zur Meditation. In meinem nächsten Posting gehe ich auf das ein, was Du geschrieben hast. Das wird dann auch wesentlich konkreter und interessanter. :blume:

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Re: Meditation

Beitragvon oYo » So 29. Dez 2013, 15:33

Hallo Ayla,

ich finde Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training und andere Übungen, die helfen, den Körper zu entspannen und ihn besser wahrzunehmen, eigentlich sehr hilfreich, wenn man mal seine Gedanken und Gefühle ein bißchen beruhigen möchte. Aber ausschließlich das zu machen, würd mich eher langweilen. :lach: Musik finde ich schön, gestern habe ich mich in ein Musikstück reingeträumt und total witzige Bilder gehabt. Ich hab mich im Meer wiedergefunden als ein kleines Seepferdchen und bin auf mitunter sehr skurrile Meereslebewesen gestoßen. ;-) Mit der Atmung konnte ich lange Zeit leider nicht so 'arbeiten', weil ich mich in meiner intensiven Yogazeit bei den Atemübungen total verkrampft und herumgequält habe. Das hat später dazu geführt, daß schon allein das bewußte Wahrnehmen meiner Atmung sofort diese Verkrampfung auslöste, begleitet von dem Gefühl, nicht richtig Luft zu bekommen. In den letzten Jahren habe ich mich damit immer wieder einmal auseinander gesetzt, jetzt fühle ich mich in meiner Atmung meistens frei und unbeschwert, aber ich bevorzuge trotzdem lieber andere Dinge, mit deren Hilfe ich in Trance gehen kann. :-)

Eine Meditationstechnik, die man einfach nur als reine Technik gefühlvoll anwendet, ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, führt zunächst erst einmal zu einer Beruhigung von Gedanken und Gefühlen und in eine leichte Trance. Das ist vor allem in den Fällen, wo man im Denken oder Fühlen total aufgedreht ist, schon eine schöne Sache. Aber an den schlechten Gedanken, vermutlich verbunden mit schlechten Gefühlen, ändert es auf Dauer nichts. Du beruhigst oder verdrängst ja einfach nur etwas, ohne es aber weiter zu verändern. Verdrängung kann sehr sinnvoll sein, wenn es z.B. um starke Ängste oder traumatische Erlebnisse geht, mit denen man sich (noch) nicht konfrontieren kann. Aber sie werden wieder auftauchen, so lange, bis man sie verarbeitet hat. Die Verarbeitung geschieht im günstigsten Falle von selbst, meistens unbewußt und in Träumen. Manchmal muß man aber auch bewußt etwas unternehmen, damit die Verarbeitung stattfinden kann. Um etwas zu verändern, reichen eine einfache Entspannung und eine leichte Trance an sich noch nicht aus. Aber sie bilden eine gute Basis! :ok:

Es gibt viele Möglichkeiten, mit solchen 'schlechten Gedanken' umzugehen. Du könntest Dich z.B. mittels einer kleinen Meditation etwas 'runterfahren' und in eine leichte Trance gehen und Dich dann mit den Gedanken und Gefühlen genauer beschäftigen. Das ist eine Mischung bzw. ein Wechsel zwischen Dissozitation und Assoziation, also zwischen dem Betrachten 'von außen, aus etwas Entfernung' und dem direkten, ganz nahen Erleben. Du kannst z.B. einen solchen schlechten Gedanken mit voller Absicht denken und dann fühlen, was für Gefühle das bei Dir auslöst. Du kannst den Gedanken auch fragen, aus welchem Gefühl er entstanden ist, und dann auf Deine Gefühle achten. Überhaupt, Du kannst so tun, als wäre der Gedanke eine Person, ein Aspekt von Dir, mit dem Du Dich unterhalten kannst. Je nachdem, wie stark Deine Vorstellungskraft ist, kann es sogar sein, daß Du von ihm innere Antworten hörst oder Du Bilder dazu wahrnimmst. Vielleicht erinnerst Du Dich spontan an etwas, was auf den ersten Blick vielleicht gar nichts mit den unguten Gedanken und Gefühlen zu tun hat. Es ist im Grunde ein Spiel mit diesen Gedanken, ein Herausfinden, wie sie sich anfühlen, woher sie kommen, was sie für Dich bedeuten, welche Erlebnisse damit verknüpft sind usw.

Wenn man so etwas macht, kommen manchmal extrem viele Informationen zutage. Und Du erlebst dabei natürlich die schlechten Gefühle und Gedanken, was nicht gerade angenehm ist. Darum ist es sicherlich angebracht, zwischendurch und vor allem am Ende nochmal etwas zu machen, was sie wieder abmildert oder beruhigt - also eine schöne Musik hören, ein gutes Buch lesen, eine Körperentspannung machen, joggen gehen, auf die Atmung achten usw.

Eine zweite Möglichkeit ist folgende: Du stellst oder setzt Dich vor einen Spiegel, wenn Du ein gutes Vorstellungsvermögen hast, kannst Du Dir auch einen Spiegel vorstellen. Erstmal schaust Du Dich an und stellst eine Gefühlsverbindung zu Deinem Spiegelbild her, d.h. Du nimmst wahr, was für Gefühle Dein Spiegelbild in Dir auslöst und wie diese Gefühle möglicherweise Dein Spiegelbild verändern. Dabei geht man meistens auch schon in eine leichte Trance. Dann schließt Du die Augen, denkst die schlechten Gedanken und fühlst die Gefühle, die sie auslösen. Diese Gefühle überträgst Du auf Dein Spiegelbild (immer noch mit geschlossenen Augen), Du läßt sie sozusagen in den Spiegel fließen und behälst gleichzeitig den Kontakt zu den Gefühlen. Dann bittest Du den Spiegel, Dir zu zeigen, wie Du mit diesen Gefühlen aussiehst. Wenn Du das Gefühl hast, der Spiegel ist soweit, öffnest Du Deine Augen und betrachtest Dein Spiegelbild. Welche Gefühle löst es in Dir aus? Erinnert es Dich an bestimmte Personen in bestimmten Gefühlslagen? Was ist Dir an dem Bild unsympatisch, welche Züge drücken die schlechten Gedanken und Gefühle besonders stark aus?

Wenn Du genug davon hast, schließt Du wieder die Augen. Du kannst Dir vorstellen, daß der Spiegel alle Informationen und Gefühle aufgenommen hat und sie nun für Dich verändern kann. Natürlich bist Du selbst bzw. ist es Dein Unbewußtes, das diese Veränderung vornimmt. Während der Spiegel also die schlechten Gedanken und Gefühle für Dich festhält, kannst Du jetzt eine kleine Meditation machen, um Dich etwas zu entspannen und Abstand zu gewinnen. Dann bittest Du den Spiegel (immer noch mit geschlossenen Augen), Dir etwas ganz Bestimmtes zu zeigen. Hier kannst Du aus verschiedenen Dingen auswählen (kannst ja auch bei einer längeren Session mehrere Sachen auswählen, immer mit einer kleinen 'Erholungsmeditation' zwischendrin):

1. Du kannst den Spiegel bitten, Dir 'die Wahrheit' zu zeigen, was die Gedanken und Gefühle tatsächlich bedeuten. Oft ist es so, daß man etwas denkt oder fühlt, und es hat eine völlig andere Ursache, als man denkt. Wenn ich denke, ich habe etwas falsch gemacht, und mich dabei total schlecht fühle, dann kann es z.B. sein, daß ich eigentlich gar nichts falsch gemacht habe, daß aber ein Automatismus mir das schlechte Gefühl gemacht hat, weil ich es aus meiner Kindheit her gewohnt bin, dieses Verhalten als falsch einzustufen (was direkt mit den Kindheitserlebnissen zusammenhängt). Es geht also in Wahrheit gar nicht um die aktuelle Situation, sondern um einen ganz anderen Zusammenhang.
2. Du kannst den Spiegel bitten, Dir zu zeigen, was Du brauchst, um diese schlechten Gedanken nicht mehr zu haben.
3. Du kannst ihn bitten, Dir zu zeigen, welche Stärke, welche Fähigkeit eigentlich 'in' den schlechten Gedanken und Gefühlen steckt. Mit dieser Kraft und Stärke kannst Du mit den Gedanken bzw. mit dem Thema, um das sich die Gedanken drehen, anders umgehen und es aus einer anderen Perspektive betrachten.
4. Du kannst ihn bitten, Dich so zu zeigen, wie Du aussiehst, wenn Du das Problem mit den schlechten Gedanken ein für alle mal gelöst hast.
5. Du kannst den Spiegel auch ganz allgemein bitten, Dir einfach mal eine andere Perspektive zu zeigen, oder ihm ganz freie Hand lassen, ihn einfach nur bitten, das Bild zu verändern, wie er es für richtig hält.

Vielleicht fallen Dir auch noch andere Fragestellungen ein. Jedenfalls läßt Du den Spiegel dann einfach 'machen'. Mit geschlossenen Augen nimmst Du wieder die Gefühlsverbindung zu ihm auf. Es kann sein, daß Du am Anfang erst wieder das schlechte Gefühl wahrnimmst, aber der Spiegel verändert es, also versuche, diese Veränderung auch in Dir zu spüren. Wenn Du das Gefühl hast, der Spiegel ist fertig, öffne Deine Augen und betrachte Dein Spiegelbild in ähnlicher Weise wie vorher. Fühle also, was Dein Spiegelbild in Dir auslöst, schau, ob Du andere Personen in Deinem Gesicht wahrnimmst (es könne auch unbekannt Personen sein), versuche wahrzunehmen, welche Eigenschaften Du mit Deinem Spiegelbild ausstrahlst, was es Dir zu sagen hat. Wenn Du Dich gut fühlst, kannst Du hier direkt aufhören, wenn Du Dich nicht gut fühlst, kannst Du nochmal eine kleine 'Beruhigungsmeditation' anschließen.

Ich habe das mit dem Spiegel heute mal ausprobiert. Es ist nicht ganz einfach, so einen trancigen 'Blick' zu bekommen, der es Dir ermöglicht, Dein Gesicht auf unterschiedliche Weisen wahrzunehmen und zu fühlen, was es vermittelt. Letztendlich ist es eine Frage des Probierens und Übens. Wenn es Dir Spaß macht, ist es cool, wenn nicht, dann ist diese 'Methode' vielleicht nicht so gut geeignet für Dich. ;-)

Vielleicht fallen mir auch noch andere Meditationsmöglichkeiten ein. Schmeiß Deine Phantasie an, stell Dir vor, Du würdest eine Person beraten, die dieses Problem hat. Vielleicht fallen Dir noch viel bessere und für Dich geeignetere Methoden zu dem Thema ein. :-)

Lieben Gruß, oYo :zauber:
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Re: Meditation

Beitragvon oYo » So 29. Dez 2013, 16:42

Huhu, :wave:

fast vergessen, aber suuperwichtig: Wenn Du tatsächlich ein wenig zu Depressionen oder zu extremem Grübeln neigst, dann ist eine direkte Beschäftigung mit diesen Gedanken und Gefühlen möglicherweise nicht angebracht, weil sie das noch verstärken kann. Dann bleib lieber bei Meditationen, die Dir ein gutes Gefühl geben und Dich von den unschönen Gedanken ablenken. :ok:

Und auch sonst empfehle ich, die Auseinandersetzung damit nicht zu intensiv zu machen. Lieber immer wieder einmal größere Pausen von mehreren Tagen oder sogar Wochen einlegen, in denen Du Meditation einfach nur fürs Wohlbefinden machst. Es geht zwar darum, mehr über die Zusammenhänge bzgl. der Gedanken zu erfahren, sie zu begreifen und etwas daran zu ändern. Aber es macht ja überhaupt keinen Sinn, sich dabei fertig zu machen. :wirr: :zwins:

oYo :weg:
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Re: Meditation

Beitragvon Ayla Londo » Mo 30. Dez 2013, 10:56

Oha, das ist einiges an Information :D

Also erstmal zur Yoga Sache. Ich denke shcon, dass das in gewisser Weise beruhigend ist. Man bekommt gesagt was man zu tun hat und führt nur das aus. Es ist leicht, man muss nicht selbst großartig nachdenken oder überlegen, weil das quasi der jenige tut, der dir gesagt hat was du jetzt machen sollst. Somit ist man abgelenkt von der Umwelt.
Dass man sich dabei besser kennen lernt, glaub ich aber auch nicht so wirklich^^'

Das mit der Musik ist ja spannend, dass du da quasi Träume durchlebst :D
Wenn ich dabei Musik höre, konzentriere ich mich manchmal auf Situationen mit denen mich die Musik verbindet. (Ich höre sehr gern den Soundtrack von Dragon Age und stelle mit dabei einige Scenen im Spiel vor, die ich sehr schön fand und die mir spaß gemacht haben zu spielen). Oder ich vresuche herauszufinden was für Instumente enthalten sind. Grad wenn z.b. ein Basston ganz seicht im Hintergrund ist, versuche ich ihn zuverfolgen und nicht wieder zu verlieren und höre hin in welchem Takt er shclägt usw :D


Die Sache mit der 'Trance' die du beschreibst. Wie kann ich mir das Vorstellen? Auch z.b. im Bezug auf den Spiegel...Ich habe das Problem ,dass wenn ich einmal eine Richtung mit meinen Gedanken eingeshclagen habe, da nur schwer von weg komme. Sprich, wenn ich über etwas gutes Nachdenke, will ich nicht einfach meine schlechtne Gedanken abrufen und wenn ich über etwas schlechtes nachdenke, kann ich keine guten Gedanken abrufen. Manchmal klappt das zweitere doch, wenn man einfach mal ganz breit grinst ohne Sinn. Ab und an funktioniert das, aber eher selten.

Ein Problem habe ich auch damit, mir solche Sache nwie mit dem Spiegel klar vorzustellen. Da bin ich vielleicht etwas festgefahren. Die Sache ist..du könntest es dir vorstellen, aber du kansnt dir alles vorstellen und du weißt, dass du dir quasi alles erzählen kansnt was du willst. Wieso sollte das also großartig von Nutzen sein, wenn du es doch für dich selbst so hinbiegst und dich dabei möglicherweise selbst belügst oder ähnliches...
Ich denke mir halt, dass es unglaublich shcwer ist im wachen Zustand an sein Unterbewusstsein zu kommen und hab auch nicht so richtig die Ahnung wie ich das anstellen könnte. Außer vielleicht durchs Nachdenken, weil einem da manchmal spontan gedanken einfallen, aber da könnte ich dann auch wieder zu den schlechten Gedanken kommen^^'

Was ich letztens einmal gemacht habe, was ziemlich hart war, aber ich denke hilfreich..war, dass ich mich hingesetzt und die Situationen, die diese schlechten Gefühle ausgelöst haben, durchgegangen bin. Immer und immer wieder, bis ich irgendwann genug hatte. Ich hatte mich vorher ein bischen im Internet durchgelesen und dort shcrieben einige, dass es falsch ist die Erinnerungen und Gefühle zu verdrängen oder zu verstecken, weil sie irgendwann IMMER wieder heftiger zum Vorschein kommen. Man soll sich intensiv damit beschäftigen. (Deshalb wohl auch der Hinweis, dass reden hilft.)
Aufschieben ist wohl ok, aber früher oder später wird man dazu gezwungen sich damit zu beschäftigen.
Da dachte ich mir, wenn ich shcon oft diese schlechten Gedanken hab, dann kann ich sie auch bewusst durchgehen um sie vllt irgendwann vergessen zu können. Ob das klappt werd ich sehen^^''
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Re: Meditation

Beitragvon oYo » Mi 1. Jan 2014, 17:50

Huhu Ayla,

ich wünsch Dir ein frohes Neues Jahr und viel Glück für 2014! :wohl: Mich hat der Feiertagscouchlock fest im Griff und so kann ich mich derzeit kaum aufraffen, etwas zu schreiben. :zwins: Aber ich will unser Gespräch hier nicht ganz einschlafen lassen, weil ich es nämlich total interessant finde. :ja:

Wie ich lese, hast Du Dir schon richtig viel Gedanken gemacht und auch schon einiges ausprobiert. :ok: Wenn es Dir im Moment noch nicht so gut gelingt, von den unschönen Gedanken überhaupt wegzukommen, ist es wohl nicht angebracht, sie auch noch herbeizurufen, wenn es Dir gut geht, da gebe ich Dir Recht. Also ist es wohl doch erstmal sinnvoll, Meditation als 'Beruhigungsmittel' zu verwenden, um überhaupt eine Möglichkeit zu erlernen, von den schlechten Gedanken wegzukommen, wenn sie einen plagen. :sonne:

Ich finde es auf gar keinen Fall falsch, schlechte Erfahrungen und Gefühle erst einmal wegzuschieben und zu vergessen. Klar kann es sein, daß sie wieder kommen, aber doch nicht schlimmer als zuvor! :glubsch: Außer, es hat sich etwas 'angesammelt', dann kann es schon heftiger kommen, aber in der Regel beginnt mit dem Verdrängen schon ein wichtiger Teil der Verdauung, ist also durchaus angesagt, um ein wenig Ruhe vor dem Thema zu haben und auch die Kraft zu sammeln, um sich später damit zu beschäftigen. Aber wenn Du die Kraft hast und Dich sofort damit intensiv auseinandersetzen kannst, ist das auch nicht schlecht. Das, was Du erlebt hast, als Du es immer wieder durchgegangen bist, nennt sich Desensibilisierung - eine von vielen Möglichkeiten, mit so etwas umzugehen. :ja:

Ich beschreib Dir gerne noch mehr Möglichkeiten, aber nicht heute, der Couchlock ist zu mächtig. :sofa: :lach: Jedenfalls, wenn Du sowieso schon schlechte Gedanken hast und Du Zeit und Kraft dafür hast, dann setz Dich ruhig damit auseinander. Vielleicht probierst Du ja mal das aus, was ich Dir als erstes vorgeschlagen habe, also nicht das mit dem Spiegel, sondern das, was so eine Art 'Gefühlsgespräch' ist.

Wie Du als Meditation Musik hörst, gefällt mir. Ich habe mal etwas ähnliches 'umgekehrt' gemacht: ich habe an einem winzigen Bächlein im Wald gesessen und auf sein Geplätscher gelauscht. Dabei habe ich auch versucht, einzelne 'Instrumente' oder 'Melodien' herauszuhören, denn viele Geräusche haben sich immer wieder wiederholt. Ich habe dann überlegt, welches echte Instrument diesen herausgefilterten Klang am besten wiedergeben könnte. Witzigerweise bin ich da bei verschiedenen Xylophonen gelandet, Holz- und Metallxylophone waren zu hören. Das war auch total meditativ. :galaxy:

Trance ist eigentlich gar nicht so fremdartig und schwer vorstellbar, wie man zunächst denkt. Schon wenn Du tagsüber einmal verträumt aus dem Fenster schaust, den Blick irgendwo in der Gegend festgemacht, und ein wenig sinnierst, überlegst und Deinen Träumen nachhängst, ist das bereits eine leichte Trance. Und genau in solch einen Zustand führt Meditation meistens. Im Grunde kann man diesen Zustand mit etwas Übung und Ausprobieren dann vertiefen, so daß die Tagträume intensiver erlebt werden. :traeum:

Die Zweifel, ob da überhaupt ein Kontakt zum Unbewußten entsteht, verstehe ich sehr gut, die hatte ich früher auch immer. Das liegt aber vor allem daran, daß ich mit dem, was ich mir 'ersonnen' habe, nicht besonders viel anfangen konnte. Ich habe es oft zu wörtlich genommen und mir damit sogar manchmal selbst ein Bein gestellt. Z.B. habe ich in meiner Teenyzeit eine Zeit lang gependelt und das Pendel alles Mögliche und Unmögliche gefragt, was aber ständig zu frustrierenden und nach meinem Verständnis unsinnigen Antworten geführt hat. Einmal habe ich das Pendel gefragt, ob es eine Möglichkeit gäbe, einen Jungen zu finden, mit dem ich gehen könnte (hach, ich war so verzweifelt hungrig nach Liebe :mm: ). Viele Fragen später kam ich zu dem Ergebnis: "Gehe an dem und dem Tag in den Wald, dort wirst du ihn treffen!" An besagtem Tag kam mein Bruder zu Besuch, den wir zu der Zeit nicht besonders oft gesehen haben, weil er aus meiner Heimat weggezogen war. Das war jetzt blöd, denn ich wollte natürlich seinen Besuch genießen. Andererseits wollte ich unbedingt in den Wald und bin dann irgendwann wirklich spazieren gegangen. Tja, wie zu erwarten war, habe ich natürlich niemanden im Wald getroffen und mein Bruder war schon weg, als ich zurückkam. :sad: Wenn man die Antwort des Pendels traumdeuterisch verstehen würde, dann könnte man seine Antwort so lesen: "An diesem Tag triffst du deinen Liebsten, gehe ins Unbewußte (der Wald), um zu begreifen, warum er dein Liebster ist." Natürlich war ich nicht in meinen Bruder verliebt, aber er hat für mein Unbewußtes eine 'Vorlage' oder ein Bild geliefert, wie ich mir einen Geliebten zu dieser Zeit vorgestellt habe. ;-)

Was ich sagen will: der Kontakt zum Unbewußten ist wirklich da, auch wenn man voller Zweifel darüber ist. Es ist nur extrem schwierig, die Botschaften des Unbewußten zu erkennen und zu verstehen. :hmm: :antenna: Das mit dem Hinbiegen und sich selbst Belügen kann man eigentlich sehr schnell gefühlsmäßig feststellen. Es ist am Anfang vielleicht noch etwas mühselig, aber wenn Du immer wieder einmal einen Kontakt mit dem Unbewußten versuchst, entwickelst Du mit der Zeit ein Gespür dafür, was 'echt' ist und was nicht. Und egal, was Du tust, Du kannst ohnehin nur Deinem Wesen entsprechend handeln. Wenn Du Dich selbst belügst, dann hat es einen guten Grund. Vielleicht kannst Du die Wahrheit einfach (noch) nicht ertragen. Dann lebe lieber mit der Lüge, das ist völlig okay. :blkrone:

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Re: Meditation

Beitragvon Ayla Londo » Mi 1. Jan 2014, 21:18

Die neujahrs Glückwünsche geb ich gern zurück! Hoffe du bist gut reingekommen :)

Ja, ich bin heute auch ziemlich gammlig durch die gegen flanniert, auch erst um 15 uhr aufgestanden, hehe


Das klingt auch interessant, aus einem Bach instrumente heraus zuhören! Meine Mutter sitzt auch sehr gerne im Wald und hört den Flüssen und den Bäumen zu! Vorallem wenn sie nach Koblenz fährt, da gibts ja wirklich sehr schlne Wälder!
Man stellt sich Trance sonst immer so vor, wie im Fernsehen..dass jmd anderes einen in Trance versetzt und man dann tut was er will, etc...auch wenn ich denke, dass ein großteil des Fernsehens eh müll ist^^

Interessante Geschichte mit deinem Bruder! Ich finde es faszinierend, dass es Leute gibt die gewissen Intuitionen nachgehen. Mein Vater hat das auch manchmal. Sowas versteht dann keienr, aber das Gefühl ist einfach da.
Ich hab sowas eigentlich eher selten..meisten hab ich nur ein seltsames Gefühl für ein paar Tage oder so..

Ich denke auch, dass man viele Sachen aus dem Unterbewusstsein tut, die einem so garnicht bewusst sind. Was ich auch immernoch mal lernen möchte ist Klarträumen. Ich find das super spannend! Hab bei Eikipedia mal gelesen, dass es tatsächlich Leute gibt, die dann Charaktere in ihren Träumen befragen was der Traum zu bedeuten hat odert wozu sie hier sind. Ist natürlich die Frage wie weit das wirklich möglich ist, aber ich find Klarträume imemr super :) (wobei ich imemr aufwache, sobald ich merke, dass es ein Traum ist ._.)

Aber ich bin derzeit zu faul dafür..so techniken wie z.b. mitten in der Nacht aufstehen und 20 minuten durch die Gegen lauden, dann wieder hinlegen und weiter hsclafen..näh, viel zu stressig XD
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Re: Meditation

Beitragvon oYo » Do 2. Jan 2014, 17:55

Hallo Ayla, :wave:

ja, das stimmt, natürlich kann man sich auch durch jemand anderes hypnotisieren und in Trance versetzen lassen. In der Tat kann es sein, daß man dabei auch Hemmungen verliert, die man normalerweise hat - ähnlich wie beim Trinken von Alkohol. Auch das eigene Urteilsvermögen kann durch den Hypnotiseur abgeschwächt werden, so daß man eher bereit ist, Dinge zu tun, die man sonst nicht tun würde. Aber all das gilt eigentlich nur, wenn man eher unerfahren in Hypnose ist und sowieso ein Mensch ist, der leicht auf Suggestionen anderer reagiert. Trotzdem, blinden Gehorsam kann man durch Hypnose nicht erzwingen. Wenn man sich in einer Show hypnotisieren läßt, dann ist man auch eher bereit mitzuspielen. Man hat sich ja überhaupt nur für die Hypnose gemeldet, weil man im Mittelpunkt stehen möchte, dafür tut man dann auch einiges. Aber schon, wenn man sich allein unter vier Augen hypnotisieren läßt, ist das eine ganz andere Situation, in der man möglicherweise längst nicht mehr allen Quatsch mitmacht. :grinss:

Aber wenn man für sich selbst in Trance geht, dann ist da ja sowieso niemand, der versucht, einem Vorschriften zu machen. Du bist Deine eigene Herrin! Und durch viel Tranceerfahrung läßt Du Dich auch von anderen nicht mehr so leicht beeinflussen, weil Du eben gelernt hast, Dein Urteilsvermögen auch in der Trance aktiv dabeizuhaben. :ja:

Yeah, luzides Träumen macht wirklich Spaß. Bei mir passiert das sehr oft ganz von selbst, meistens an Stellen, wo mein Traum explizit will, daß ich eine Entscheidung treffe. Diese ganzen Techniken mit Aufstehen nachts usw. finde ich auch eher anstrengend und nervig. Die einzigen beiden Dinge, die ich gemacht habe, als ich so richtig oft luzide Träumen wollte, waren die:

1. Ich hab mir tagsüber öfter vorgestellt, daß ich gerade mitten in einem Traum bin, und mir dann überlegt, was ich in diesem nun luziden Traum als nächstes tun würde.
2. Ich hab mir jeden Abend vorm Einschlafen vorgestellt, daß ich luzide träumen werde.

Das mit dem Aufwachen ist so eine Sache. Allermeistens wird man sich gerade deshalb der Tatsache bewußt, daß man träumt, weil man in einer Phase ist, in der man nicht so tief schläft und somit dem bewußten Erleben des Wachseins viel näher ist. Darum ist der Schritt zum Aufwachen auch viel kleiner, als wenn man sich im Tiefschlaf befindet. Und gerade anfangs ist man oft ganz aufgeregt, wenn man merkt, daß man träumt, und versucht, auf gaaaar keinen Fall aufzuwachen - und wacht natürlich prompt genau davon auf. :lach: Naja, da hilft nur eins: sich nicht davon frustrieren lassen. ;-)

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Re: Meditation

Beitragvon Ayla Londo » Do 9. Jan 2014, 01:01

Tut mir leid, dass ich so lange nicht geantwortet hab ><


Ich finde man kann durhc Träuzme ganz leicht herausfinden, ob man eine Perosn sit, die sich leicht zu etwas überreden oder ihre Meinung ändern lässt. Ich habe öfter mal Träume, in denen ich aktiv irgendwas machen muss. Eine entshciedung treffen oder sonst was. Und in der Regel mache ich immer das, was ich im wirklichen Leben auch machen wollen würde. Handle also quasi intuitiv und ich denke, dass Menschen die leicht beeinflussbar sind, nicht einfach so handeln könnten, auch wenn es nur Träume sind. Zum midnestens hab ich oft das Gefühl, dass das in Verbindugn steht. Manchmal shcafft ma nes dann auch sich zu überlegen, leider meistens eher nachdem man bereits gehandelt hat, was geschehen würde wenn man das nadere gemacht hätte...Aber dann wach ich in der Regel auf xD

Ich würd gern mal wieder luzid Träumen, das macht shcon spaß :)

Ja, deine Taktiken sind ja quasi dazu da, sich an der realen Welt so festzuklammern, dass man sie im Traum von der surrealen Unterscheiden kann. Es gibt ja auch ganz viele Techniken, in denen man z.b. daran denken soll, wie man etwas in seiner Welt anfasst oder wie man z.b. treppen runter läuft und dabei das Geländer berührt, weil man im Grunde so eine Art Anker zur realen Welt braucht. So hab ich das zum mindestens verstanden, dann es dann halt leichter sein soll..^^

Ich hab mal ne Zeit lang mit dem verkehrtherum blinzeln angefangen. Also immer die Augen kurz aufschlagen so für 5 minuten bevor man einschläft...Dadurch soll man ja auch das Bild seiner Umgebung im Kopf behalten udn ishc im Traum frei bewegen können. Ich habe aber irgendwann damit aufgehört, nachdem ich eine etwas verstörende Begegnung mit einem schwarzen Schatten hatte, der direkt neben mir in meine mZimemr langgehuscht ist :D
Natürlich im Traum, aber das war shcon verdammt real und hat mich erstmal abgeschreckt^^'
(so von wegen einschlafen, während man in den dunklen Raum schaut abends oder nachts..da bin ich allgemein ein bischen paranoid^^')
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