Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

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Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Daniela » Fr 24. Okt 2014, 19:52

Hallo Zusammen!

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Ich hänge manchmal in einer Fastendlosschleife im Traum fest.

Also ich schlafe und Träume, mein Verstand ist aber da, kann denken dabei. Ein Beispiel, das passier öfters: ich werde im Traum wach, will aufstehen und merke das ich nur träume wach geworden zu sein. Dann werde ich wach will aufstehen und merke ich träume immernoch, wieder und wieder und wieder,

versuch mich dann irgendwie bemerkbar zu machen, bin ja nicht allein im bett , versuch zu reden, zu schreien, zu strampeln geht aber nicht, kommt nix an aussen.

Nächstes Beispiel eine der ersten Nächte die meine Katze weg war: ich träume wach zu werden gehe ans Fenster um sie zu rufen, sie kommt oder auch nicht, mal Regen, mal Schnee, mal schön und ich merke Scheiße ich träum nur, dann werd ich wach steh auf geh zum Fenster ruf die katz, sie kommt oder auch nicht. ..., ich träume, werde wach... immer wieder, immer wieder. ...

irgendwann werde ich dann richtig wach oder fall wieder in den Schlaf. Nach ner gefühlten Ewigkeit. Wie kann ich daraus kommen ohne x-mal das selbe zu erleben? Bin für jeden Ratschlag dankbar, dass ist alles andere als schön.
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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon oYo » Sa 25. Okt 2014, 13:13

Hallo Daniela,

ohje, sowas kenne ich auch. :antenna: Damals zu Schulzeiten hatte ich das ganz besonders stark. Ich wurde von meinen Eltern geweckt und ich habe oft mehrfach geträumt, daß Mutti oder Papa hereinkommt, um mich zu wecken. Ich dachte dann: jetzt ist es aber real! Nur um dann zu merken, daß ich ja immer noch schlafe, oder um aufzuwachen und entnervt festzustellen, daß ich noch eine gute halbe Stunde weiterschlafen kann ...

Dieser Traumzustand, den Du da erlebst, ist wohl tatsächlich schon recht nah am Wachsein. Ein Teil des Gehirns ist schon wach, kann 'normal' denken und wähnt sich in der Welt des Wachseins, ein anderer Teil schläft weiter und will auch weiterschlafen, tut also alles dafür, daß Du nicht wirklich aufwachst. Du kennst das vielleicht auch, wenn von draußen ein recht lautes Geräusch zu hören ist, das einen aus dem Schlaf zu reißen droht. Das Unbewusste versucht, dieses Geräusch irgendwie zu einem Bestandteil des Traums zu machen, damit Du nicht davon aufwachst. Letztendlich sind es Automatismen, die eben dafür sorgen, daß wir einigermaßen ruhig schlafen können und nicht bei jedem Pups hochschrecken.

Aber gerade, wenn man in Sorge ist oder in einer Art Alarmzustand, z.B. weil die Katze draußen ist oder weil man eigentlich aufstehen muß, kann es dann durch die unterschiedlichen Interessenlagen zu solchen Endlosschleifen kommen. Man ist einerseist unruhig und will aufwachen, andererseits braucht man vielleicht noch dringend mehr Schlaf und will um keinen Preis aufwachen.

Wie man damit umgehen kann? Solltest Du tatsächlich zu wenig Schlaf bekommen, wäre es natürlich schön, wenn Du Dir den irgendwo noch holen könntest. Wenn Du gerade eine sorgenvolle und stressige Zeit hast, dann ist es schon schwieriger. Letztendlich gehen die Maßnahmen dann eher in Richtung Streßminderung und Selbstberuhigung, um tiefer schlafen zu können - soweit das eben möglich ist. Dafür ist z.B. Autogenes Training nicht schlecht.

Je nachdem, wie klar es Dir wird, daß Du tatsächlich immer noch schläfst und träumst, könntest Du diesen Zustand auch nutzen. Viele Menschen streben genau so einen Traumzustand an, in dem sie sich bewußt sind, daß sie träumen. Das nennt sich Luzides Träumen. Du könntest in einer solchen Situation z.B. versuchen, das Gegenteil zu tun. Anstatt Dich aus dem Schlaf kämpfen zu wollen, könntest Du akzeptieren, daß Du nunmal schläfst, und versuchen, wieder tiefer in den Schlaf und den Traum hineinzukommen. Du könntest versuchen, Deinen aktuellen Traum weiterzuträumen und neugierig zu schauen, was als nächstes passiert. Vielleicht stellst Du dem Traum sogar eine Frage, die Du Dir am Abend zuvor zurechtgelegt hast. Überhaupt hilft es, sich Abends vorm Einschlafen vorzustellen, wie Du in dieser Traumsituation reagieren möchtest. So kannst Du, wenn Du dann tatsächlich in der Situation bist, Dich leichter an Dein Vorhaben erinnern.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Dein Unbewusstes darauf reagiert. Es könnte sein, daß Du tatsächlich wieder tiefer einschläfst. Es könnte aber auch sein, daß Du gerade wegen Deines aktiven Eingreifens in den Traum richtig aufwachst. Es könnte auch sein, daß nur aufgrund Deiner Beschäftigung mit dem Thema das Problem plötzlich gar nicht mehr auftaucht. ;-)

Vielleicht haben ja auch noch andere Leute hier Tips für Dich. Ich werd Xephyr auf alle Fälle nochmal darauf ansprechen. :ja:

Einen ruhigen Schlaf voller schöner Träume wünscht Dir
oYo :wave:
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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Daniela » Sa 25. Okt 2014, 18:08

Einen Traum hab ich für mich behalten. Mein ERSTER Alptraum zumindest an den ich mich erinnern kann. Sehr verstörend.

Ich liege im Bett und werde wach, es kommt eine hand von unten (Kopf: das kann nur ein Traum sein, werd wach!)
Ich liege im Bett und werde wach, seh mich um, eine Hand kommt von unten, und noch eine, es folgen weitere, sie greifen nach mir, zerren ziehen mich runter (Kopf: das kann nur ein Traum sein, trotzdem verstörend, bitte werde wach!)
Ich liege im Bett, sehe mich verstört um mein Mann ist noch wach, er sieht fern. Alles okay uberstanden. Auf einmal kommen Hände von unten, unglaublich viele, sie packen mich zerren an mir, ziehen mich nach unten. (Ich Panik, wehre mich, Schreie und versuch wegzukommen, aber es kann doch nur ein Traum sein!)
Ich wache auf, sehe mich sehr verstört um.....

Irgendwann hat mein Mann mich geweckt, hab wirklich geschriehen und gezappelt, er hatte seinen Arm um mich gelegt, das erste was ich sah war seine Hand, hab mich fast zu tode erschreckt, mich aber zum Glück erst für umsehen anstatt angreifen entschieden. Er hat mich herzlich ausgelacht, fand das gar nicht so lustig. Hab echt Panik gehabt
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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon oYo » So 26. Okt 2014, 14:56

Hallo Daniela,

ohje, das ist ja schrecklich! :wahh: Daß diese Endlosschleifen etwas mit Streß zu tun haben, hatte ich ja schon vermutet. Dieser Traum sagt: etwas greift nach Dir und zieht Dich mit aller Kraft nach unten. Gibt es denn irgendein Thema oder eine Gefühlslage, die Dich nach unten zieht? Vielleicht liegt darin der Knackpunkt für Deine Schleifenträume? :lupe:

Wenn man einen Alptraum hat, dann will man erwachen, das ist klar! In diesem Falle empfehle ich Dir natürlich nicht, tiefer in den Traum zu gehen, sondern tatsächlich zu versuchen, da rauszukommen. :ja: Bei nicht ganz so gruseligen Träumen würde ich dennoch den anderen Weg ausprobieren, also in den Traum und den Schlaf hinein.

Falls Du wieder so einen Schleifentraum hast und es Dir gelingt, Dich daran zu erinnern, daß Du etwas anders machen möchtest als sonst, erzähl mir davon. Ich bin neugierig, ob und was passiert. Wenn Du magst, kannst Du im Traumtempel auch 'normale' Träume erzählen. Vielleicht entdecken wir darin ja einen Hinweis oder sogar einen Vorschlag Deines Unbewußten, worum es geht oder wie Du damit umgehen kannst. :-)

Schönen Sonntag wünsch ich Dir, oYo
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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Xephyr » So 26. Okt 2014, 17:45

Der Fachbegriff ist Parasomnie. Das geht von "völlig normal" bis zur Krankheit. Meistens ist es aber völlig normal und hängt von der Schlafhygiene ab. Den Link kannst du ja mal abchecken. Was oYo dazu geschrieben hat ist umfassend richtig, ich habe dem nichts hinzuzufügen.

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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Daniela » So 26. Okt 2014, 19:10

Hallo danke für die Antworten. Ich weiß nich nicht ob ich wirklich teilen will was ich sonst so träume. .. total dämliche Sachen manchmal, und oft das Gleiche. Den letzten kann ich mir glaube ich auch selbst erklären, ausser ein paar Details. Vielleicht berichte ich ihn gleich.

Betr. Schlafhygiene kann ich auf jeden Fall, die Zeiten ausschließen. Ich schlafe fast immer von 23 uhr bis 6.00. Leider auch wenn ich frei hab, würde gerne manchmal länger schlafen. Aber kann ich nicht, dann kommen immer unnütze Dinge in meine Gedanke und ich muss Weiterdenken.

Im Moment beschäftigt mich eben meine Katze. Sie ist wie vom Erdboden verschluckt. Tierkommunikation nicht geholfen, Pendeln nicht geholfen, Plakate, Gespräche, Rufen, Suchen, Annoncen alles zwecklos, der Traum mit dem Fenster wird damit zusammenhängen aber bei den andern hatte ich sie noch. Hätte selbst nicht geglaubt wie wichtig sie mir ist, das soll keineswegs heißen sie war mir nicht wichtig. Nur habe ich die Ausmaße wie fertig mich ihr verschwinden macht, nicht geahnt. Bin richtig krank geworden, mittlerweile bin ich dabei mich damit abzufinden.

Betr. Stress, vorhanden. Nicht mehr so schlimm wie damals als ich die MS bekommen habe. Den Stress geb ich mir nicht mehr, auch mein Arbeitgeber nicht, wir haben draus gelernt.

Bestimmte Gefühle, ich unterdrücke alles. Schon immer, auch schon als Jugendliche. Als Kind weiß ich nicht, hab da wenig Erinnerungen dran. Ein Tick von mir. Ich habe mir ne Zeitlang das Lachen abgewöhnt als Jugendliche, muss irgendwo zwischen 7. und 10. Klasse gewesen sein, einfach weil ichs konnte, mittlerweile find ichs selbst dämlich.

Aber ehrlich wüsste ich nichts, was mich sonst noch beschäftigt. Die MS gehört einfach jetzt zu mir. Hatte mehrere Jahre keinen Schub mehr, waren auch erst zwei Schübe im ersten halben Jahr und keine Schlimmen, nur kribbeln und es ist wieder weg gegangen. Ich weiß einfach das es keine schlimme MS ist und wusste es auch immer. Hab nie Angst gehabt. Kürzlich hat ein Experte gesagt, er denkt ich habe eine euserst gutartige MS. Muss zu ihm wegen Medikamentenwechsel. Wir wollen auf etwas weniger aggressives zurück greifen.

Gruß Daniela
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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Xephyr » Mo 27. Okt 2014, 02:21

Also Basisstress, das geht mal so richtig ans Fundament. Ich kann nur wenig für dich tun. Aber ich denke, ich werde dir das Lachen wieder beibringen. War tatsächlich echt dämlich von dir damals, dir das abzugewöhnen. Weil ohne Lachen kann man das Leben nicht ertragen. Mein Vorschlag: Du erzählst mir deine Träume und ich zeige dir die humorvolle Seite an ihnen. Sobald deine Träume merken was ich da mache, kommst du aus dem Lachen nicht mehr raus. Kein Scheiß.

Ich hab mal einem Ehepaar die Katze wiedergebracht, das war auf einem Campingplatz. Die hätten nie gedacht, dass die weglaufen könnte, aber Katzen repräsentieren kein Zuhause. Und wildern sehr schnell aus. Deshalb hab ich auch keine Katze, sondern zwei poetische Ziegen, einen Wasserbüffel, eine gelangweilte Berggorilla-Familie, eine dauerläufige Häsin, ein weißes Eichhörnchen, eine magische Maus und einen alkoholkranken spanischen Stier, der als einer der Wenigsten die Arena überlebt hat. Alles - nur keine Katze!!

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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Daniela » Mo 27. Okt 2014, 19:20

Guten Abend Xephyr,

Ich hab mein Lachen doch schon wieder. Wenn es was zu lachen gibt lache ich. Allgemein finde ich, hab ich mich gut gemacht. Im Gegensatz zu früher. Aber das ist eine andere Geschichte. Du hast mich Neugierig gemacht. Ich habe ja absolut keinen Schimmer von so ziemlich allem in diesem Forum. Die ganzen noch Sinnfreieren Träume bekomm ich nicht mehr zusammen.
Da gehts durch dunkle Mienen tief in der Erde in der ich mit Freunden etwas suchen muss um es unschädlich zu machen.

Über Wege die sich einfach wieder drehen wenn man sie beschreitet, und man wieder von vorn anfangen muss.

In ein großes Haus in dem ich mich verlaufe.ständig !

Ich hab mich auch im Traum schon im Hotel verlaufen in dem ich mehrer Jahre arbeite. Es ist irgendwie größer und anders aufgeteilt als echt. Niemand hilft mir den Weg zurück zu finden.

Dann gibts noch mein Baby das ich regelmäßig verliere, nicht im Bauch oder so. Ich verleg es und finde es nicht wieder.

Oft bin ich im Krieg und flüchte. Oder ich flüchte vor was anderem, kein Plan was. Uvm.
Gruß daniela
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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Xephyr » Di 28. Okt 2014, 01:22

Grüß dich Daniela,

da dieses Forum ein Teil deiner Wahrnehmung ist und thematisch eng an den Themen der Träume, ist es nicht ungewöhnlich, wenn unsere Kommunikation die Träume beeinflusst. Im Grunde unterhalte ich mich auf einer Ebene mit dir und auf einer anderen Ebene mit deinem Traumschreiber. Naja, dein Unbewusstes kriegt wohl oder übel sowieso alles mit, was du erlebst, es gibt da keine Wahl. Der Unterschied ist, dass ich diesen Umstand berücksichtige und ganz bewusst nebenbei deinem Unbewussten Dinge erkläre, wenn möglich in seiner Sprache. Vielleicht kann es ja etwas dabei lernen und sicherlich lerne auch ich etwas dabei, das ist bei jeder guten Kommunikation so. Die Träume (und das Unbewusste) sind sehr kritisch, dessen bin ich mir bewusst. Wenn ich also Vorschläge mache und die sind nix wert, dann funktioniert das nicht. Ich lege also meine vierzig Jahre Erfahrung auf die Waagschale und gebe mir Mühe.

Sich verlaufen. Aus einem Labyrinth finden. Und dabei keine Hilfe bekommen. Das ist nicht sinnfrei. Etwas verlieren und es nicht wieder finden. Das ist nicht sinnfrei. Du weißt nur nicht wie. Wie, zum Beispiel, ein Verlierer ganz von selbst nach oben sinkt. Eine Erfahrung, die mir in meiner Zeit als Taucher oft den Hals gerettet hat. Wenn ich nicht mehr wusste, wo oben und unten ist, in völliger Dunkelheit im eiskalten Wintermeer. Diese zwei Sekunden völliges Vertrauen auf etwas Anderes, als meinen hilflosen Verstand. In diesem Fall der Auftrieb, in anderen Fällen mein Unbewusstes, mein Instinkt, ein "Wissen", etwas, dem ich vertrauen muss, um es zu Wert und Realität zu bringen. Etwas wiederfinden, das man verlegt hat, das ist ein Thema des Unbewussten. Allerdings braucht das Unbewusste Assoziationen, um zu verstehen, was du willst. Es hat seine eigene Sprache.

Du bist mit Freunden in Minen gestiegen, um etwas unschädlich zu machen. Diese Freunde heißen mit Nachnamen "Immunsystem" und das ist ganz und gar nicht sinnfrei. Es ist ein Versuch, der oft gelingt, aber nicht immer. Dann fängt man wieder von vorne an. Und probiert etwas Anderes aus. Jedesmal ein hoffnungsvolles Projekt, in Traumsprache "Baby". Misslingt die Unternehmung, ist das Baby "verloren", ergo verlegt. Nicht im Bauch, denn es war ja nicht ein Baby im kognitiven Sinne, sondern in einem tieferen Sinn.

Die alten Träume sind nun geträumt. Es kommen bald neue Träume. Wenn du magst, dann geben wir ihnen zusammen einen Sinn. Und um es mit den Bremer Stadtmusikanten zu sagen: "Etwas Besseres als den Tod finden wir allemal!"


Liebe Grüße vom

Xephyr

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Re: Traumfastendlosschleife, wie komm ich daraus?

Beitragvon Daniela » Di 28. Okt 2014, 06:04

Nein das stimmt nicht das deine Vorschläge mir nichts Wert sind. sie bringen mich zum Nachdenken. Ich warte mal auf neue Träume aber seit dem anderen den ich geschildert hab gabs keine mehr. Oder ich erinner mich nicht. 40 Jahre Erfahrung, Respekt.
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