Das Feuer in der Tiefe

Träume erzählen, Träume miterleben, Träume deuten

Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Duathea » Do 11. Dez 2014, 14:02

Hallo Forum!
Ich hatte einen "Meditationstraum". Ich weiß nun leider nicht wie man das sonst nennen könnte, wollte jedoch davon berichten.

Meditation:
Als ich von der Idee des inneren Krafttiers hörte wollte ich dem einmal selbst auf den Grund gehen. Ich bin ja auch sonst eher neugierig als gläubig und da ich sozusagen immer auf der Suche nach mir selbst bin war da für mich nichts falsch dran. Also beruhigte ich mich durch Atem-Meditation. Nachdem ich beruhigt und konzentriert war konzentrierte ich mich auf das Nichts. Nachdem mein Kopf frei war versuchte ich die Beschriebene Höhle wahrzunehmen in der das besagte Tier manchmal zu finden sei. Nach einiger Konzentration entwickelte sich solch ein Ort. Eine etwa 2x2m runde Steinhöhle in der ich Stand und in den grünen Wald draußen blickte. Das Bild erschien immer noch unecht und surreal. Als ich wartete und mich auf diesen Ort konzentrierte tauchten alle möglichen Tiere auf, jedoch keines richtig oder länger als ein paar Sekunden. Sie waren auch schattenhaft und nicht gut sichtbar. Dann kam ein Gefühl angeschlichen. Es wurde zum willen. Ich wollte nicht mehr aus der höhle schauen, sondern in sie hineingehen. Ich wollte finden was am inneren Ende lag. Ich konzentrierte mich nun auf das innere der Höhle. Ich lief ein stück hinab, da sie nach unten führte. Ich fing an zu rutschen da es steiler wurde. Ich rutschte eine ganze Zeit und um viele Biegungen. Ich hatte die größte Mühe meine Konzentration und Ruhe aufrecht zu erhalten, da es durch die Dunkelheit des Ortes und das steigende Gefälle immer Tiefer in den kalten Fels ging. Irgendwann, am ende des Gefälles öffnete sich der Tunnel nach unten in einen riesigen unterirdischen steinernen Hohlraum. Sicher so 200x200m. Unten war ein riesiger stiller dunkler See aus Wasser. Darin eine kleine steinerne Insel mit einer dunklen alten Hütte darauf. Vor der Hütte war ein ausgegangenes Lagerfeuer. Ich "schwebte" in meiner herunter neben das Lagerfeuer. Ich saß nun im Schneidersitz mit geschlossenen Augen, aber trotzdem alles in der Umgebung sehend daneben. Ich konzentrierte mich auf das Lagerfeuer und es ging an. Es machte kaum ein Geräusch und brannte fast gleichmäßig. Ich spürte (auch in meinem wirklichen Körper) die Hitze des Feuers angenehm auf meiner Haut. Der ganze Raum wahr nun schattenhaft erleuchtet. Richtig hell jedoch war nur ich und ein kleiner Kreis um das Feuer beleuchtet. der Eingang zur Hütte lag bereits wieder im Schatten. Ein alter mann kam hinaus und blieb im Schatten stehen. Er sagte "Endlich bist du da". Nachdem er mich eine Weile angeblickt hat und ich ihn mit meinem geistigen Auge, meinte er traurig "Die Zeit ist um. Du musst nun gehen". Der Steinboden unter mir begann sich zu wölben und trug mich nach oben. Erst konzentrierte ich mich darauf weiter dazuleiben, ließ es dann aber sein, da es sich nicht richtig anfühlte. Die Aufregung darüber diesen unglaublich friedlichen Ort zu verlassen zerstreute meine Konzentration und mein Körperempfinden und die Außen-Wahrnehmung kehrte wieder zurück.

Was haltet ihr davon?
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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon oYo » Do 11. Dez 2014, 15:01

Hallo Dua,

das geht unter die Haut, fühlt sich für mich sehr echt an. :ja: Später schreib ich noch mehr, jetzt brauch ich erstmal etwas zu essen... :spritze:

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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Carl Jung » Do 11. Dez 2014, 15:24

Duathea hat geschrieben:Hallo Forum!
Ich hatte einen "Meditationstraum". Ich weiß nun leider nicht wie man das sonst nennen könnte, wollte jedoch davon berichten.

Meditation:
Als ich von der Idee des inneren Krafttiers hörte wollte ich dem einmal selbst auf den Grund gehen. Ich bin ja auch sonst eher neugierig als gläubig und da ich sozusagen immer auf der Suche nach mir selbst bin war da für mich nichts falsch dran. Also beruhigte ich mich durch Atem-Meditation. Nachdem ich beruhigt und konzentriert war konzentrierte ich mich auf das Nichts. Nachdem mein Kopf frei war versuchte ich die Beschriebene Höhle wahrzunehmen in der das besagte Tier manchmal zu finden sei. Nach einiger Konzentration entwickelte sich solch ein Ort. Eine etwa 2x2m runde Steinhöhle in der ich Stand und in den grünen Wald draußen blickte. Das Bild erschien immer noch unecht und surreal. Als ich wartete und mich auf diesen Ort konzentrierte tauchten alle möglichen Tiere auf, jedoch keines richtig oder länger als ein paar Sekunden. Sie waren auch schattenhaft und nicht gut sichtbar. Dann kam ein Gefühl angeschlichen. Es wurde zum willen. Ich wollte nicht mehr aus der höhle schauen, sondern in sie hineingehen. Ich wollte finden was am inneren Ende lag. Ich konzentrierte mich nun auf das innere der Höhle. Ich lief ein stück hinab, da sie nach unten führte. Ich fing an zu rutschen da es steiler wurde. Ich rutschte eine ganze Zeit und um viele Biegungen. Ich hatte die größte Mühe meine Konzentration und Ruhe aufrecht zu erhalten, da es durch die Dunkelheit des Ortes und das steigende Gefälle immer Tiefer in den kalten Fels ging. Irgendwann, am ende des Gefälles öffnete sich der Tunnel nach unten in einen riesigen unterirdischen steinernen Hohlraum. Sicher so 200x200m. Unten war ein riesiger stiller dunkler See aus Wasser. Darin eine kleine steinerne Insel mit einer dunklen alten Hütte darauf. Vor der Hütte war ein ausgegangenes Lagerfeuer. Ich "schwebte" in meiner herunter neben das Lagerfeuer. Ich saß nun im Schneidersitz mit geschlossenen Augen, aber trotzdem alles in der Umgebung sehend daneben. Ich konzentrierte mich auf das Lagerfeuer und es ging an. Es machte kaum ein Geräusch und brannte fast gleichmäßig. Ich spürte (auch in meinem wirklichen Körper) die Hitze des Feuers angenehm auf meiner Haut. Der ganze Raum wahr nun schattenhaft erleuchtet. Richtig hell jedoch war nur ich und ein kleiner Kreis um das Feuer beleuchtet. der Eingang zur Hütte lag bereits wieder im Schatten. Ein alter mann kam hinaus und blieb im Schatten stehen. Er sagte "Endlich bist du da". Nachdem er mich eine Weile angeblickt hat und ich ihn mit meinem geistigen Auge, meinte er traurig "Die Zeit ist um. Du musst nun gehen". Der Steinboden unter mir begann sich zu wölben und trug mich nach oben. Erst konzentrierte ich mich darauf weiter dazuleiben, ließ es dann aber sein, da es sich nicht richtig anfühlte. Die Aufregung darüber diesen unglaublich friedlichen Ort zu verlassen zerstreute meine Konzentration und mein Körperempfinden und die Außen-Wahrnehmung kehrte wieder zurück.

Was haltet ihr davon?


Höhle, Feuer und Hütte:

Höhle steht für suchen, Feuer für Inspiration und Hütte für Rückzug. Fügen wir zusammen: Du bist auf der Suche nach Inspiration. Man weist dir den Weg. (Tunnel). Der Weg führt in das Unbewusste. Dort findest du die Inspiration. Deine spirituellen Fähigkeiten sind hier auch besonders stark (Helligkeit). Da der Boden aus Stein war, warst du im Bereich der höchsten Wirklichkeit.
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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Xephyr » Do 11. Dez 2014, 15:25

Duathea hat geschrieben:Was haltet ihr davon?

Solche Reisen sind spannend, man kann sehr viel dabei lernen. Schreibe möglichst viel davon auf (gerne auch hier), denn man kann solche Reisen auch wie Träume verstehen. Je tiefer die Reise geht, desto stärker ähneln die Erlebnisse echten Träumen!

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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Carl Jung » Do 11. Dez 2014, 16:34

Vllt mache ich so was auch mal.
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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon oYo » Do 11. Dez 2014, 18:35

Huhu,

Carl Jung hat geschrieben:Höhle, Feuer und Hütte:

Höhle steht für suchen, Feuer für Inspiration und Hütte für Rückzug. Fügen wir zusammen: Du bist auf der Suche nach Inspiration. Man weist dir den Weg. (Tunnel). Der Weg führt in das Unbewusste. Dort findest du die Inspiration. Deine spirituellen Fähigkeiten sind hier auch besonders stark (Helligkeit). Da der Boden aus Stein war, warst du im Bereich der höchsten Wirklichkeit.



hey, gut, Carl! Genau das habe ich gemeint damit, die Dinge in einen Zusammenhang zu bringen... :ok: :grins:

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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Carl Jung » Do 11. Dez 2014, 18:51

Danke für den virtuellen Applaus
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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Duathea » Fr 12. Dez 2014, 10:53

Es wundern mich hier jedoch noch einige Dinge. Unter anderem der See. Er war still und klar, jedoch wegen der dunklen Umgebung auch finster. Somit könnte er ja für eine innere ruhende und eventuell nicht genutzte Kraft stehen. Die Dunkelheit könnte für die nicht bekannten Ausmaße oder Möglichkeiten der Kraft bzw. ungenutzten Möglichkeiten stehen. Es könnte sich ja möglicherweise etwas darin verbergen. Das wäre durch den durch die Dunkelheit verhüllte Mann bestätigen, da unbekannte alte Männer oft als archetypisches Symbol des 'alten Weisen' darstellen. Ein alter Mann deutet im allgemeinen auch an, dass die Seele des Träumers in der Nähe einer großen, reinigenden Kraft ist.

Das Feuer und das Wasser selbst muss man meiner Meinung nach zusammen betrachten, da beide für eine eigene Form der Psychischen Energie stehen. Ich habe gelesen, dass wenn man die Hitze des Feuers spürt es sich um das emotionale ich des Träumers handeln könnte. Dem gegenüber ist das stille dunkle Wasser symbolisch für eine große schlummernde Kraft (der See war ja riesig und tief). Mal so gesehen könnte das Feuer eine Kraft sein die eingesetzt wird um die noch in einem schlummernde Kraft zu sehen der man sich bisher nicht gewahr war.

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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Carl Jung » Fr 12. Dez 2014, 11:04

Ein See kann auf für einen Übergang zum spirituellen Selbst stehen. (Passt auch mit der Helligkeit zusammen). Außerdem spielt die Insel noch eine Rolle. Sie steht nämlich für Trennung. Wahrscheinlich hat sie was mit Selbsterkenntnis zu tun.
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Re: Das Feuer in der Tiefe

Beitragvon Duathea » Fr 12. Dez 2014, 11:16

Inwiefern meinst du das?
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